Dreimast-Segelschiff, 3D-Puzzle

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Segelschiff
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    3 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

3D-Modell eines Klippers der Ostindien-Kompanie aus dem 19. Jhdt. Das fertige Modell ist ca. 80 x 50 x 20 cm (L x H x B) große und besteht aus 42 Teilen.
Die Vorlage dazu habe ich von makecnc bekommen (als Dankeschön, da ich sie auf einen Fehler im Plan des Rennwagens hingewiesen habe).

Die Teile sind schnell gesägt, der Zusammenbau stellenweise etwas knifflig. Aber der schwierigste Part war sicher das Einbinden der Segel (erst recht, wenn man das alleine macht).

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Du brauchst

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Werkzeuge
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • GSR 18 V-EC
  • Band-/Tellerschleifer,  JSG-96
  • Dekupiersäge,  Multicut-2S E
  • Schwingschleifer
  • Schlüsselfeilensatz
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Materialliste
  • 2 x Sperrholzplatten | Birke, 4 mm (A2)
  • 1 x reißfester Bindfaden (nach Bedarf)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorarbeiten

Vorlage anpassen
vorbereiteter Stapel

Die Vorlage war eine pdf-Datei mit zwei Größenvarianten des Modells. Einmal in 1/4 Zoll (also gut 6 mm) und einmal in 3 mm. Da ich aber nur 4 mm dickes Sperrholz zur Verfügung hatte, musste ich die Vorlage etwas anpassen.

Dazu habe ich die Datei in Corel Draw importiert und dort ein einzelnes Objekt solange vergrößert, bis der Schlitz genau 4 mm breit war (Bild 1). Den dazu benötigten Vergrößerungsfaktor habe ich dann auf alle anderen Objekte übertragen. Dabei wurden diese auch gleich möglichst platzsparend auf A4-Seiten platziert.
Einige Teile sind recht groß und müssen gestückelt werden.

Nach dem Ausdruck habe ich alle Teile die 2-fach vorkommen ausgeschnitten und auf einen Stapel (zwei Platten zusammengenagelt) geklebt (Bild 2).

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Sägen

erste Teile gesägt
Untergestell und Masten sind gesägt
weitere Teile
Steckprobe
große Teile sägen
ebenfalls im Doppelpack
so langsam wird's was
sehr filigrane Reling

Zum Aufwärmen mal mit einem kleinen Stapel angefangen (Bild 3). Beim Sägen achtete ich sehr darauf, immer ganau an der Außenlinie zu sägen. Dadurch sind die Steckschlitze etwas schmäler als 4 mm und die Teile halten fest zusammen!

Der Anleitung folgend sägte ich danach die Masten und das Mittelstück des Untergestells (Bild 4). Das Gestell wurde gleich einmal zusammengesteckt - passt.

Die Spanten und der Kiel waren an der Reihe (Bild 5), Auch hier gleich einmal überprüfen ob's auch passt (Bild 6).

Die Rumpfteile sind recht lang und die Vorlage dazu  besteht jeweils aus zwei Teilen. Diese werden passgenau zusammengefügt und dann auf das Sperrholz geklebt. Da diese Teile jeweils zweimal benötigt werden hab ich wieder im Stapel gesägt (Bilder 7+8).

So wuchs der Rumpf langsam an (Bild 9). Es folgten die Teile der Aufbauten und dann die Außenteile mit der Reling. Das war eine recht filigrane Angelegenheit (Bild 10).

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Rumpfbau

Schleifarbeiten
Untergestell verleimen
Rumpf leimen
Heckfahne
Ankerhalterung ablängen
der Leim muss trocknen
Seitenansicht ohne Segel
Ansicht ohne Segel

Erst einmal alle Teile schleifen. Vor allem bei der Reling eine äußerst heikle Angelegenheit (Bild 11).

Das Modell hält üblicherweise zusammen, wenn es nur gesteckt ist. Da aber eine meiner Sperrholzplatten etwas wellig war, entschloss ich mich dazu, die Teile zu verleimen.
Erst einmal das Untergestell (Bild 12). Dann den Rumpf mit den Aufbauten (Bild 13), die Heckfahne (Bild 14) und die Anker. Wobei ich ein 6 mm Rundholz einleimte und passend ablängte (Bild 15). Die Anker selbst bekamen auch einen Tropfen Leim und danach war für den ersten Tag Schluss. Der Leim hatte Zeit um abzubinden (Bild 16).

Nachdem die Klemmen entfernt waren war das Schiff bis auf die Segel fertig (Bilder 17+18).

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Die Segel hissen

Segel bohren
Flächen schleifen
Kanten schleifen
Rahen bohren
Rahen einsetzen
alle Rahen und Gaffeln sind platziert
Segel einbinden

Die Segel aussägen und an den markierten Stellen mit einem 3 mm-Bohrer Bohrlöcher setzen (Bild 19).
Sind alle Segel gesägt, werden die Flächen (Bild 20) und danach die Kanten (Bild 21) geschliffen.

Entgegen der Anleitung setzte ich auch in die Rahen und Gaffeln Bohrlöcher (Bild 22), ehe ich diese an die entsprechenden Stellen am Mast steckte (Bilder 23+24).

Weiter ging es mit dem schwierigsten und zeitaufwändigsten Teil, dem Einbinden der Segel (Bild 25).

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Geschafft

Ansicht 1
Ansicht 2
Ansicht 3
Ansicht 4
Ansicht 5
Ansicht 6

Auf die seitliche Schnürung - wie in der Anleitung - habe ich verzichtet. Mir gefällt das Schiff so besser.

Die Bilder zeigen ein paar Ansichten des fertigen Klippers.
Viel Spass beim Nachbau!


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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