Drehzahlregler und Dimmer extern

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    15 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Dieses Projekt ist aus der Not entstanden. Eigentlich wollte ich an meinem Frästisch eine externe Drehzahlreglung bauen. Und um es gleich vorweg zu nehmen, wenn die Maschine eine elektr. Drehzahlreglung mit Konstantelektronik hat, dann funktioniert das ganze leider nicht. Und so ist es eben bei mir passiert, das die Fräsmaschine immer wieder versucht die Drehzahl selbst zu reglulieren. Da ich den Drehzahlregler ja schon hatte, baute ich ihn in ein Gehäuse, schaltete einen Entstörfilter an den Eingang und versah das ganze mit einer Ausgangssteckdose und einem Hauptschalter. So kann ich jetzt einfache Motoren, Brennkolben, Lötkolben usw regeln. Meine Bauweise ist für 10A ausgelegt, obwohl der Regelpoti mit 4000 W belastbar ist. Das liegt daran, das die anderen Komponenten nur bis 10A ausgelegt sind. Ich hoffe das euch dieses Projekt gefällt. Es ist ja schließlich das erste Projekt, wo es sich um Elektronik handelt. Ich wurde im Vorfeld von Jürgen (kjs) super unterstützt, damit ich keine Fehler mache. Er hat mich auch hinsichtlich der zu kaufenden Komponenten tatkräftig unterstützt. Danke an Jürgen

Update: Ich wurde darauf hingewiesen, das man starres Kabel nicht einfach nur mit Quetschverbinder verbinden darf. Deswegen habe ich das jetzt geändert. Ich habe den Kabelschuh aufgelötet und anschließend mit Schrumpfschlauch isoliert. Noch mal Danke für den Hinweis

Und hier noch weitere interessante Projekte von mir

Los geht's - Schritt für Schritt

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Bauteile ins Gehäuse einbauen

Das benötigte Material für dieses Vorhaben
Der Regler von ebay AC 220V SCR 4000 W
Netzfilter von Pollin DIT ID-10AC-S 10A/250V
Position der Teile festlegen. Darauf achten, das sich die Bauteile im innern nicht gegenseitig behindern
Wippschalter vermessen
Das Maß am Gehäuse übertragen
Loch für die Achse des Reglers bohren
35mm Loch für die Steckdose bohren
Mit Dremel auf 43mm Durchmesser aufschleifen
Steckdose mit Winkel ausrichten
Mit Scharnierlochbohrer die Löcher ins Gehäuse bohren

Zunächst habe ich die Position der Bauteile festgelegt. Dabei habe ich auch darauf geachtet, das sich die Bauteile im innerrn nicht in die Quere kommen, und das die Verkabelung optimal wird. Die Bauteile habe ich mit dem Messschieber vermessen, und direkt auf das Gehäuse übertragen. Mit Holzbohrer habe ich die Bohrung für die Achse des Reglers gebohrt. Mit einem Forstnerbohrer habe ich zuerst ein 35mm Loch gebohrt, anschließen mit dem Dremel auf 43mm aufgeschliffen. Das habe ich dann mit allen Bauteilen so gemacht.

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Die Bauteile verdrahten

Am Netzfilter habe ich die Kabel angelötet, und mit einem Schrumpfschlauch gegen Berührung geschützt
Damit ich die Metallteile des Reglers erden konnte, habe ich eine Quetschöse angebracht.
Die wiederum an den Befestigungsschrauben des Haltebleches drangeklemmt
Ich habe mir Kabelstücke mit Kabelschuhen hergestellt, Damit wird die Verbindung vom Wippschalter zum Poti hergestellt
So sieht das dann komplett aus
Hier kann man schön sehen wie die fertige Verdrahtung aussieht. Das Erdungskabel habe ich extra in Schleife gelegt, damit es länger als die Stromführenden Kabel ist
Hier sieht man den Netzfilter, Wippschalter und Regler
Ansicht front
Ansicht Netzkabelanschluß mittels Netzfilter
Schromausgang über Schutzkontakt Steckdose
Mit einem Testgerät habe ich anschließend noch einmal die richtige Verdrahtung überprüft

Am Netzfilter habe ich die Kabel angelötet, und mit einem Schrumpfschlauch gegen Berührung gesichert. Mit Quetschverbindern habe ich dann  teilweise die Verbindungen der einzelnen Bauteile vorgenommen. Aus Sicherheitsgründen habe ich die Kabel in den Kabelschuh gelötet, und anschließend mit Schrumpfschlauch isoliert. Ganz am Schluß habe ich die Verdrahtung noch mittels Testgerät überprüft. Alles war in Ordnung. Nun habe ich einen Testlauf mit einer Bohrmaschine gemacht, und das hat auch bestens funktioniert.


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