Der Schrottplatz lebt: Eisenvögel.

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Uhu
  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    5 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Nachdem ich mir ein neues Spielzeug gegönnt hatte, nämlich ein Elektroschweißgerät, auf Pinterest eine Menge Anregungen zu finden sind, und das Material wirklich sehr günstig zu kriegen ist, kam ich nicht darum herum, unseren Garten zu bevölkern.

Auf dem einzigen Schrottplatz bei uns in der Gegend, wo Eisenschrott immer noch in Kleinmengen verkauft wird, verlangten sie für das Kilo je nach Tagespreis zwischen 0,50 und 0,75 €. Da musste man sich nicht genieren, auf Verdacht hin irgendwelche Teile, die vielversprechend aussahen, mitzunehmen.

Einen Plan, was es jeweils werden sollte, hatte ich nicht, sondern einen Haufen rostigen Eisens, aus dem ich verschiedene Puzzles bildete und bei Gefallen zusammenbrutzelte.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Elektroschweissgerät
  • Winkelschleifer
  • Multischleifbürste
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Materialliste
  • diverser Eisenschrott

Los geht's - Schritt für Schritt

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Die Eule

Die Eule aus der Ferne ...
... und aus der Nähe
So fängt alles an ...
... oder auch so
Sieht schon etwas besser aus
Das Brutzeln kann beginnen

Auf Bilder vom Entstehungsprozess wollte ich eigentlich verzichten,  denn wie man mit Drahtbürsten entrostet, weiß wohl jeder. Und dass man mit Trennscheiben trennt, ist auch weithin bekannt.

Aber auf die Bitte Maggys hin habe ich doch noch einige Bilder nachgetragen.
Das Ausgangsmaterial (Bilder 3 und 4) wird vom Rost befreit, der Minuspol des Schweißgerätes ist angeklemmt (Bild 5).
Mit Hilfe von Klemmzangen oder Magneten wird das zweite Teil ausgerichtet (Bild 6).
Befindet sich nun der Pluspol (die graue Elektrode, die von links in´s Bild ragt; Bild 6 ) in einem gewissen, sehr geringen Abstand von den zu verschweißenden Metallteilen, dann bildet sich ein Lichtbogen, der die Eisenteile miteinander verschmilzt.

 Einige Schweißpunkte später saß die Eule dann auch schon auf ihrem Pfahl.

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Der Geier

Wer fliegt denn da?
Ganz schön zerzaust

Was am Ende entsteht, hängt natürlich davon ab, welche Materialien man im Schrott findet.
Als sehr geeignet erweisen sich besonders Gartengeräte - Rechen, Hacken, Spaten und dergleichen.
Feinere Federn lassen sich recht gut aus aufgedrehten Stahlseilen nachbilden, und mit Glück findet man auch einen Haken, der als Kopf dienen kann.

Mit einer dünnen Lederschnur in den Baum gehängt, und schon stellt sich ein Karl-May-Gefühl ein: Unter Geiern.

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Der gallische Hahn

Hähnchen, krähend
Hähnchen, tanzend

Warum das gerade ein gallischer Hahn sein soll, darüber darf spekuliert werden.

Auf jeden Fall ist es so, dass der Blick für lohnenswerte Eisenteile sich schärft, je öfter man über den Schrottplatz streift.

Hier waren es eine alte Waldhacke, eine Kneifzange, ein Sägeblatt, zwei Unterlegscheiben samt Muttern, zwei Hufeisen, ein wenig Stahltrosse und 1,5 m Baustahl.

Da steht er nun und kräht und tanzt seinen Hahnentanz. Ob sich ihm wohl auch ein, zwei Hennen zugesellen werden?


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