Dachrinne montieren und PSA 18 LI

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    40 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Nachdem mein Gartenhaus nun steht, war jetzt als nächste Aufgabe die Dachrinne zu montieren. Und als ich nach Hause kam, stand da ein Paket von BOSCH: Das Testgerät der Akku-Säbelsäge PSA 18 LI. Sofort ausgepackt und entschieden, die Dachrinne passe ich mit der neuen Säge an. Akku musste ich nicht sofort laden, denn ich habe bereits einen für den Akku-Schlagbohrschrauber. Also mich umgezogen, Werkzeug zusammen gepackt und los geht es ...
 

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PSA 18 LI  - Stichsäge/Säge mit NanoBlade-Technologie (Akku)
  • Akku-Schrauber
  • Cuttermesser
  • Blindnietenzange
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Materialliste
  • 1 x Dachrinne Kunststoff
  • 1 x Fallrohre und Bögen
  • 2 x Rohrhalterungen
  • 15 x Blindnieten

Los geht's - Schritt für Schritt

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Die Säge im Vergleich

Dieses Projekt dient eigentlich nur als erste Vorstellung der Akku-Säbelsäge. Deshalb schon mal ein erstes Foto im Vergleich zum Bosch Elektro-Fuchsschwanz den ich seit Jahren benutze. In meinem Test der Akku-Säbelsäge werde ich immer wieder die beiden Geräte miteinander vergleichen. Auf dem Bild sieht man, beide Geräte sind in etwa gleich groß. Aber im Gewicht gibt es deutliche Unterschiede. Und bereits bei ersten Einsatz gibt es schon zwei eindeutige Vorteile der PSA 18 LI:
- Der Akku. Ich werde am Gartenhaus arbeiten. Das Thema Verlängerungskabel ist schon einmal Vergangenheit
- Der Imbusschlüssel. Auch dieser ist Geschichte. Bei der alten Säge musste man diesen zum Sägeblattwechsel benutzen. Die PSA 18 LI hat einen Sannheben mit dem man in Sekundenschnelle das Blatt wechseln kann.

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Dachrinne sägen und anpassen

Ich habe mich für eine graue Dachrinne aus Kunststoff entschieden. Das Haus wird später mit grauer Dickschichtlasur gestrichen, so passt dies gut. Metalldachrinnen gibt es in der Regel aber nur in größeren Dimensionen. Bei 5 m² Dachfläche genügt eine kleine Rinne mit Fallrohr 50 mm. Das Marley-System kann zugleich mit den üblichen Abflussrohren kombiniert werden, die deutlich günstiger sind. Allerdings bedarf es dazu eines Tricks. Doch später dazu mehr. Zunächst muss die Dachrinne auf die nötige Länge gekürzt werden.

Erster Einsatz der Säge - ich habe ein Holzsägeblatt mit sehr feiner Zahnung verwendet. Es reißt ziemlich und zum Glück habe ich nicht an der richtigen Stelle gesägt - der Schnitt wird krumm. Also ein Metallsägeblatt eingespannt. Ohne Pendelhub. Und nun wird es ein sauberer Schnitt. Hier zeigt sich auch die Stufenlose Geschwindigkeitsverstellung. Je tiefer man den Schaltknopf drückt, umso schneller bewegt sich das Blatt. Also schön langsam und es wird schon ein gutes Ergebnis. Der Grat wird mit einem Cuttermesser entfernt. Fertig. Bin zufrieden mit dem Ergebnis.

Als nächstes muss der Ablauf ausgeschnitten werden. Ein Stutzen wird später über dieses Loch geschoben und diente zunächst zum Anzeichnen. Mit wenig Druck schneidet sich die Säge in den Kunsstoff und ich kann sogar die Rundung relativ genau nachziehen (ich habe nicht im Kreis gesägt, sondern oben angesetzt und beide Seiten der Dachrinne zugliech gesägt!). Auf dem Bild sieht man, dass ich sogar am Umkehrpunkt unten wieder nach oben gesägt habe. Lediglich um ein Verlaufen des Blattes zu vermeiden habe ich den kleinen Rest von oben gesägt. Ich denke, ich hätte durchaus in einem Stück sägen können. Die Säge hat eine gute Führung und ist gut zu handhaben. Ganz anders als der Elektrofuchsschwanz mit dem stehenden Motor. Dieser ist bei weitem nicht so leicht zu führen - und schon gar nicht mit einer Hand!

 

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Zusammenbau

Ich will hier eigentlich auch vom Bau der Dachrinne berichten. Also geht es weiter:

Der Sägeschnitt ist natürlich nicht perfekt. Normalerweise hätte ich eine kleine Puksäge oder die Stichsäge verwendet. Aber die Säbelsäge wollte ja getestet sein ... Also die Rinne in die Werkstatt und etwas nachgearbeitet. Rundfeile. Nach 1 Minute sah das Loch perfekt aus. Jetzt den Anschlusstutzen drauf und kontrollieren. Passt.
 

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Verkleben oder Vernieten?

Beim Kauf gestern: Seitens des Herstellers bietet man PVC-Kleber an. Kostenpunkt 5,49 Euro die Tube. Ich brauche maximal 10 % von der Menge und entschließe mich, keinen Kleber zu kaufen. Zu teuer. Mir wird schon etwas einfallen.

Als der Stutzen aufgeschoben ist, überlege ich zu schrauben. Aber Schrauben rodten und so kleine Edelstahlschrauben habe ich nicht. Aber Blindnieten. Also Material gepackt. Akkuschrauber, 3 mm-Bohrer, Nieten, Blindnietzange.

Löcher gebohrt, Blindnieten gesetzt und das Teil sitzt fest. Wenn nun irgendwo ein Tröpfchen Wasser austreten kann, kein Problem, es regnet dann ja eh draußen. Also ist das nicht schlimm.

An die Enden kommen noch Abschlusskappen, die ebenfalls vernietet werden.

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Montage

Nun werden Dachrinnenhalter ans Dach geschraubt, die Dachrinne eingehängt und mit Winkeln eine Etage eingebaut. Daran kommt das Fallrohr und dieses wird mit Rohrschellen befestigt. Bilder hierzu habe ich nicht, aber vom Ergebnis. Und hier zum oben angesprochenen Trick: Das Fallrohr von Marley kostet rund 10 Euro. Ein PE-Rohr nur die Hälfte. Sodann kostet ein PE-Winkel 89 Cent, von Marley einer um die 4 Euro. Und alles muss mit oben genanntem PVC-Kleber verklebt werden. PE-Rohre steckt man an den Muffen zusammen (Gleitmittel verwenden und man kann später wieder einfach auseinander machen) und ist so auch sehr flexibel. Momentan läuft das Wasser noch auf den Boden, demnächst wird das Rohr zur nahegelegenen Zisterne weiter geführt. Auf rund 5 Meter Rohr mit einigen Winkeln eine enorme Ersparnis.

Der Stutzen des Marley-Systems passt nicht in die Muffen der PE-Rohre, da zu groß. Aber er passt genau über ein 50er PE-Rohr. Also steckt man den ersten Winkel in den Stutzen. In diesen steckt man nun ein kurzes Stück PE-Rohr, das dann in der üblicherweise richtigen Richtung in die nächste Muffe gesteckt wird. So hat man auch zugleich schon die Etage, die dann näher an der Hauswand ist. Das Rohr im Stutzen der Rinne wird dann auch zweimal angenietet und hält auf diesem Weg ebenfalls perfekt.

Nun werde ich mich das erste mal seit Tagen wieder auf Regen freuen und nach einem ersten Test der PSA 18 LI auch noch die Dachrinne auf Regentauglichkeit prüfen :-)

Zur Säbelsäge: Erster Test bestanden. Macht Spaß, vor allem, da ohne Kabel und leichter zu handhaben als der Elektrofuchsschwanz.

(Ach ja, wer sich an den eckigen Haltern stört: Es gab keine anderen. Ich werde diese gelegentlich austauschen, aber ich bin nächste Woche in Urlaub und falls es regnet, will ich nicht, dass das ganze Haus vom heruntertropfenden Wasser "versaut" wird. Die Halter sind ein Provisorium, das hoffentlich nicht die nächsten Jahre so bleiben wird.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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