Bunte Windmühle

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Die Mühle vor ihrem neuen Standplatz
Die Vorlage
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    25 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Ich habe mal eine Windmühle als 3D-Puzzle bekommen. Diese wolte ich in dreifacher Vergrößerung in etwa nachbauen. Ich hab die Maße soweit möglich übertragen aber bei der Kuppel eine Mühle aus der Nähe als Vorbild gewählt, die ist nämlich eckiger als das Modell und damit einfacher herzustellen.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PSR 18 LI-2  - Bohrschrauber, Bohrmaschine, Schlagbohrschrauber (Akku)
  • PST 18 LI  - Stichsäge/Säge mit NanoBlade-Technologie (Akku)
  • PSB 850-2 RA  - Bohrmaschine (elektrisch)
  • IXO  - Schrauber (Akku)
  • PSM 18 LI  - Multischleifer (Akku)
  • PBS 75 AE  - Band- und Varioschleifer (elektrisch)
  • PSB 500 RE  - Bohrmaschine (elektrisch)
  • POF 1400 ACE  - Fräse (elektrisch)
  • Handkreissäge,  PKS 40
  • Sägestation,  Dremel Moto-Saw
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Materialliste
  • 1 x Grundplatte | Multiplex (46,7 x 46,7 x 1,5cm)
  • 8 x Wände unten | Multiplex (19,5 x 24 x 0,6cm )
  • 1 x Galerieplatte | Multiplex (53,1 x 53,1 x 0,6cm)
  • 8 x Wände oben | Multiplex (18 x 15 x 40 x 0,6cm)
  • 1 x Deckelplatte | Multiplex (36,2 x 36,2 x 1,0cm)
  • 8 x Brüstung | Multiplex (20,0 x 5,0 x 0,4cm)
  • 8 x Galerieplatten | Multiplex (20,0 x 5,0 x 0,4cm)
  • 2 x Stützleisten | Kiefer (38,5 x 4,2 x 4,2cm)
  • 2 x Stützleisten | Kiefer (38,5 x 2,5 x 3,5cm)
  • 1 x Grundplatte Kopf | Siebdruckplatte (41 x 41 x 1,6cm)
  • divere x Holzplatten | Multiplex (0,4cm)
  • 1 x Achsenträger | Kiefer (3,5 x 3,5 x 9,0cm)
  • 1 x Gewindestange (20 x 0,6cm)
  • 24 x Holzschrauben | 3,5 x 30
  • 16 x Holzschrauben | 3,5 x 20
  • 8 x Holzschrauben | 5,0 x 40
  • 16 x Holzschrauben | 5,0 x 25
  • 91 x Holzschrauben | 3,0 x 20
  • 16 x Holzschrauben | 3,0 x 12
  • Holzleim
  • divers x Lacke
  • 2 x Flügelleisten | Buche (77 x 1 x 1,5cm)
  • 4 x Flügelflächen | Multiplex (33 x 8 x 0,4cm)
  • 1 x Gegenplatte | Sperrholz (25 x 1cm)
  • 1 x Gegenlagerplatte | Sperrholz (27 x 10 x 0,6)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Die Grundplatten

Zuschnitt der Galerieplatte
Anzeichnen der Grundplatte
Zuschnitt der Grundplatte
Zentrieren der Platten
Bohren in der Plattenmitte

Zuerst habe ich die Grundplatte und die Galerieplatte zugeschnitten und mittig mit 8mm gebohrt.
Da ich mir anfangs noch nicht sicher war wie ich den Mühlenkopf drehbar bekomme sollte hier eventuell eine Gewindestange als Achse durchgeführt werden. Im weiteren Bauverlauf hat sich herausgestellt das ich diese Aufgabe viel einfacher lösen konnte. Doch dazu später.

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Wände unten

Bohren der Schraublöcher in die Wände
Verschrauben der ersten Wandelemente
Erdgeschoß mit eingeklebten Dreieckleisten

Entgegen der Vorlage habe ich mich für die einfachere Variante entschieden und die Wände für das Erdgeschoss der Mühle senkrecht gebaut.
Dazu habe ich zuerst vier Elemente an die Grundplatte geschraubt und dann die restlichen vier am Bandschleifer an die Winkel angepaßt und verschraubt. (3,5 x 30mm)
Um Stabilität in den Bau zu bekommen bevor die Galerieplatte befestigt wird habe ich passende dreieckige Leiste in die Ecken geklebt.
Die Platten wurden vor der Montage mit Schnellschlifgrund grundiert.

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Galerieboden

Galerieboden mit Brüstungsplatten
Markierungen für die inneren Befestigungen
Zuschnitt der Befestigungsleisten aus Restholz
Verkleben der Befestigungsleisten
Das Erdgeschoß geklebt und verspachtelt

Ich habe nun die Brüstungsleisten ungefähr auf Länge geschnitten da ich sie bei der Montage genau zuschneiden wollte. Wie sich noch herausstellen sollte hätte ich mir diesen Arbeitsschritt sparen können.
Nun habe ich die Position von Befestigungsleisten auf der Galerieplatte angezeichnet und mir aus Restholz diese Leisten zugesägt. Nach dem schleifen habe ich sie mit Holzleim und Leimzwingen verklebt.

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Drehkranz und obere Wände

Zuschnitt der Deckelplatte
Erstes einsetzen der Drehplatte
Drehplatte und Gegenlager
So sollte das dann aussehen
Grundieren des Erdgeschossen und Anstrich der Unterseite der Galerie
Anzeichne der Wände
Provisorische Wandmontage mittels Kreppband
Verschrauben der Stützen an der Deckelplatte
Aussparung für das Gegenlager
Anschrauben der Lagerblöcke und der Stützen an der Galerieplatte
Bis auf eine Platte sind alle Wände verschraubt und gespachtelt.
...sowie grundiert
Abkleben der Galerie...
... und erster roter Anstrich des Obergeschosse

Aus einer 6mm Platte habe ich zuerst mit der Oberfräse und dem Fräszirkel den Ausschnitt für die Gegenplatte aus der Deckelplatte gefertigt und die Platte danach zugeschnitten.
Mit leicht geänderten Einstellungen habe ich dann gleich noch die Gegenplatte ausgefräst.
Ein Stück Sperrholz lieferte das Gegenlager. Das habe ich durch die Bohrungen für den Fräszirkel fixiert und mit der Gegenplatte verklebt.
Zwischendurch erfolgte die Grundierung der Galerieplatte von unten mit Schnellschleifgrund und die vorgesehen gelbe Lackierung.
Nun habe ich die acht Wandelement ausgesägt und angeschliffen.
Um mir das messen der erforderlichen Länge der inneren Stützen zu vereinfachen habe ich die Wände mit Hilfe von Kreppband fixiert und ausgemessen
Unter der Deckelplatte habe ich nun die vier Stützen angebracht, auf der Galeriegrundplatte habe ich die Position der Stützen angezeichnet und gebohrt. Verschraubt habe ich dann alles von der Unterseite (je 1x 5,0 x 40mm pro Seite). Vorher habe ich noch Ausschnitte für das Gegenlager in die Stützen gesägt damitdie Stützen das drehen nachher nicht verhindern.
Mit geklebten und verschraubten Lagerblöcken aus Restholz habe ich auf der Oberseite der Galerieplatte Befestigungsmöglichkeite für die Wandelemente geschaffen.
Bis auf eines habe ich alle Wandelemente verschraubt (3,0 x 20) und verspachtelt.
Das eine mußte offen bleiben um die Gegenplatte von innen an der oberen Grundplatte zu verschrauben.
Die Wandelemente wurden geschliffen und nach der Grundierung mit Schnellschleifgrund weiß lackiert. Nach dem trocknen erfolgte das abkleben der Galerie und der rote Anstrich für die Obergeschosse der Mühle.

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obere Grundplatte

Anzeichnen der Plattenmitte
Da ist sie, die Mitte
Bohren mittels mobilen Bohrständer
Ansenken der schraubenlöcher für die Gegenplatte
Anzeichnen...
... und aussägen der Ecken

Auf einer passenden Siebdruckplatte habe ich auf de glatten Seite mit Kreppband breite Streifen angebracht um die Mitte der Platte mit Hilfe der Gegenplatte zu ermitteln. Nachdem der Abstand zu allen Seiten gleich war habe ich Markierungen angezeichnet und im Mittelpunkt mit einer PSB 500 im mobilen Bohrständer durchgebohrt.
Noch bin ich davon ausgegangen das sich die Gegenplatte in der unteren Deckelplatte dreht und habe vier Bohrungen angebracht und angesenkt.
Abschließend wurden die Ecken der Siebdruckplatte zugesägt so das die Platte auch achteckig wurde.

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Der Lagerblock

Der Lagerblock...
... mit montierter Gewindestange ...
... seitlich...
...und von vorn.

Für den Lagerblock der Flügelachse habe ich ein Stück Vierkantleiste mit 11mm durchbohrt, angesenkt und eine Einschraubmutter eingedreht. Die 6mm Gewindestange habe eingedreht und an beiden Seiten mit verkonterten Muttern gesichert. Den Block habe ich auf einer Platte von 11 x 11cm mit Lochband befestigt da ich ja nicht durchbohren konnte. Außerdem bekommt der Lagerblock so noch etwas Höhe.

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Der Mühlenkopf

Das innere Gerüst
Der Deckel
Die Deckenteile
Die hölzernen Einzelteile...
...montiert und innen grundiert.
Die Längsträger
Zusätzliche Querträger
Sieht doch aus wie eine Schildkröte, oder?
Erster Anstrich und die Fenster- und Türenelemente

An die Form des Mühlenkopfes habe ich mich mit Hilfe von dicke Pappe herangetastet.
Beginnen beim Lagerblock habe ich rundum Pappstreifen angetackert und Dachstützelemente im Inneren mit Kreppband befestigt. Auch die Dachelemente habe ich so ausprobiert und dann angeklebt.
Mithilfe der Dappmuster habe ich dann entsprechende Holzteile zugesägt, gebohrt und gesenkt und vor dem montieren auf der Innenseite grundiert.
Die Längsträger habe ich ebenfalls nach den Mustern aus Sperrholz gefertigt, aus Gründen der Gewichtsersparnis habe ich noch jeweils vier 50mm Löcher mit einem Forstnerbohrer gebohrt.
Zusätzliche Querträger stellten sich noch als nötig heraus, dann konnten die Dachelemente zugesägt, gebohrt, gesenkt und innen grundiert werden.
Nach der Montage erinnert der Mühlenkopf an eine Schildkröte.
Das große Dachteil habe ich vor dem spachteln, schleifen, grundieren und streichen wieder entfernt denn ich muß ja noch an die Innenseite zum schrauben herankommen.
Während die Farbe trocknete habe ich die Teile für die Fenster und Türen zugesägt, grundiert und gestrichen.

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Die "Hochzeit"

Nein, das ist kein Leuchtturm!
Eingesetzte Gegenlagerplatte
Die Schraube, noch nicht angezogen
Ein letzter Blick ins Innere
Die noch nicht ausgespitzte letzte Platte

Schon vor dem Anstrich des Kopfes habe ich den Mühlenkopf natürlich mal aufgesetzt und muß sagen, das ist kein Leuchtturm! Auch wenn es so aussieht.
Ich habe zur Montage die Gegenplatte mit der Schraube in die Deckelplatte gesetzt und den Kopf aufgesetzt und locker verschraubt.
Schon vorher hatte ich festgestellt das der Kopf recht schwer geworden ist und sich bei verschraubter Gegenplatte aufgrund der zusätzlichen Reibung wahrscheinlich nicht dreht. Ich hätte mir also die Anfertigung der Gegenplatte komplett sparen können.
Das letzte Wandelement wurde nun verschraubt und mit Acryl ausgespritzt um es notfalls wieder öffnen zu können. Ebenfalls erfolgte nun die Montage der Dachplatte am Kopf, diese ist ebenfalls wieder zu öffnen.

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Galerie und Flügel

Die breitere Galerie
Geklebt und geschraubt
Die neuen Brüstungsteile
Mittenmessung
Die erste Flügelleiste
Ausgeklinkte Flügelleisten
Gefräst und zusammengesteckt
Grundiert und vormontiertg
Wasserablauf
Endanstrich
Brüstungsteile
Bei der Montage der Brüstung
Fertiger Rohbau

Durch die geraden Wände ist die Galerie recht schmal geworden und mußte verbreitert werden. Dafür habe ich die als Brüstung vorgesehenen Teile verwendet. Diese wurden zugesägt, grundiert, geklebt und verschraubt.
Aus einer Platte habe ich mir vier 5cm breite Streifen gesägt die dann nur noch abgelängt werden mußten.
Die Flügelleisten habe ich auf 78cm zugeschnitten. Die Mitte habe ich mit dem Meßschieber ermittelt und gleich markiert. Die Bohrung hat eine Größe von 6mm.
Die Ausklinkungen sind auf der Dremel Moto Saw entstanden und passten anstandslos ohne Nacharbeit. Die Nuten für die Flügelbrettchen habe ich auf dem Frästisch angefertigt.
Nach dem kleben und grundieren konnte schon die erste Probemontage erfolgen.
Das „Geflügel“ habe ich doppelt weiß lackiert und während die Farbe trocknete habe ich die Galerie abgeklebt und gelb gestrichen. Zuvor bekom die Galerie in allen Ecken noch Wasserabläufe damit sich hier kein Wasser sammeln kann.
Nun erfolgte noch der Zuschnitt der Brüstungsteile auf Länge und zuerst eine provisorische Befestigung mit 16mm Nägeln und dann eine Verschraubung mit 3 x 20mm Holzschrauben.

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Deko und Endmontage

Die Schablonen
Fenster mit Schablone
Schablonen im Einsatz
Der Briefkasten
Gelbe Galerie und bunte Deko
Die "Erinnerungstafel" :-)
Klein und groß
Vor dem endgültigen Aufstellungsort
Ein schöner Rücken...
Die gelbe Nase
Mühle und Hauskater

Um die Fenster nach Vorbild einheitlich auf eine Höhe zu kleben habe ich mir Schablonen gesägt und geschliffen.
Während der Leim am Briefkasten trocknete habe ich die Galerie gelb gestrichen. Jetzt sieht die Mühle so bunt und fröhlich aus wie sie sollte. Eine "Erinnerungstafel" und je ein Mühlstein pro Seite komlettieren zusammen mit der gelben Nase das Design.
Bis der Aufstellungsort fertig ist steht die Mühle unter der Überdachung und wird gelegentlich vom Hauskater bewacht.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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