Bubels Boller-Box

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    10 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Öffentliche Wertung

Das ist mein erstes Projekt, dass ich hier einstelle.
Also bitte habt etwas Nachsicht ;-)

Unser kleiner Bubel findet unseren  Bollerwagen einfach super!
Dabei sitzt er gar nicht gerne drin, sondern zieht ihn am liebsten selbst.

Er ist allerdings erst knapp 3 Jahre alt und das stellte ihn nun vor zwei große Probleme:

1. Das Ding ist einfach zu groß für den kleinen Kerl!
2. Zieht er den Bollerwagen bergab, ist das Ding ruckzuck schneller als der kleine Bubel laufen kann...

Die passende Lösung lieferte mein kleiner Bubel quasi selbst, als wir durch den Baumarkt schlenderten und er plötzlich auf diese kleinen Buchenholz-Stapelboxen zeigte.
Bubel: "Wie ein kleiner Bollerwagen!"
Bubelpapa: "Ey jo! Stimmt!"

!Zeitsprung!

Plötzlich war der Bubelpapa eine ganze Woche lang Strohwitwer.
Ganz irritiert von dieser merkwürdigen Ordnung und der unheimlichen Stille in den heimischen Räumen flüchtete ich also in den Keller, um für Chaos und Lärm zu sorgen!

So entstand "Bubels Boller-Box"!


Nachtrag:

Statt Kapp- und Gehrungssäge und Stichsäge kam eine kleine Tischbandsäge zum Einsatz, die hier als Elektrowerkzeug allerdings nicht zur Auswahl steht. Auch die doppelt eingetragenen Gegenstände kann ich komischerweise nicht mehr löschen... Also bitte selber filtern ;-)

Du brauchst

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Werkzeuge
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Materialliste
  • 1 x Buchenholz-Stapelbox
  • 2 x Buche Reststücke
  • 3 x Gewindestange
  • 3 x Alurohr
  • div. x Schrauben, Muttern, etc
  • 1 x Lager aus Drehteller
  • 1 x Leinölfirnis
  • 6 x Hülsenmutter
  • 2 x Bucheleiste
  • Dicken O-Ring
  • Gewindeniete
  • Restholz
  • Baumarkt-Stapelbox
  • Bilderrahmenrückwand
  • Lieber Schweisser
  • Restholz
  • Schrauben
  • Dübelstab
  • Edelstahl-"U"s

Los geht's - Schritt für Schritt

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Räder herstellen

Die Räder hatte ich eigentlich mal für rollende Spielzeugkisten gemacht.
Da die Kisten dann aber doch in einem selbstgebauten Bücherregal ihren Platz gefunden haben lagen die Räder halt noch so rum.

Diese hatte ich damals mittels Lochsäge aus einem Stück 18mm Restholz ausgesägt, ringsum eine Nut eingefräst und mit relativ dicken O-Ringen "bereift".
In die Nabe setzte ich ausgebohrte Gewindenieten als Radlager ein.

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Bollerwagen-Stapelbox

Hier kommt nun die Baumarkt-Stapelbox ins Spiel!

Durch die geringe Höhe des Lagers aus dem Drehteller eines schwedischen Möbelhauses (Bubelmama fragt sich immer noch, wo der denn nur geblieben ist) musste ich den Boden der Stapelbox etwas verstärken.
Dafür musste dann auch noch die Rückwand eines Bilderrahmens dran glauben...
Die Rückwand wurde passend zugeschnitten und unter die Box geleimt.
Das verleiht dem Boden immerhin ein wenig mehr Stabilität!
Nun hatte das Lager auch die passende Höhe und konnte mit vier Schloßschrauben darunter verschraubt werden.
("Schloßschraube" im Drehteller-Lager durch zwei Heftstellen vom lieben Schweißer anpunkten lassen! - Das olle Mistdingen hat sich immer mitgedreht und ließ sich deshalb nicht festziehen...)

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Lenk- & Hinterachse

Für Lenk- und Hinterachse nahm ich zwei Reststücke aus dem 18mm Buche-Leimholz-Repertoire und schnitt diese mehr oder weniger freihändig zu.

In die Lenkachsplatte kommt mittig eine Bohrung für die "Schloßschraube" des schwedischen Drehteller-Lagers.
Hier musste ich die Bohrung noch etwas einsenken, da das Gewinde der Schraube sehr kurz war.
So ist aber die selbstsicherere Mutter am Ende mit versenkt und auch noch vor Schmutz und Matsch geschützt.
Vorne noch die Ausnehmung für die Deichsel. Hier habe ich die Ausnehmung später noch mit dem Stechbeitel angefast, um der Deichsel etwas mehr Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.

An die Hinterachsplatte habe ich noch zusätzlich eine schmale Furnierplatte aufgeleimt, um die Höhe des Drehteller-Lagers der Lenkachse auszugleichen. Ansonsten ist diese Platte eher unspannend...

Nun die Lenkachsplatte beidseitig und die Hinterachsplatte einseitig mit dem Abrundfräser bearbeiten.
Auf beide Achsplatten wurden dann noch Leisten verleimt und verschraubt, in denen ich vorher mit der Oberfräse und einem Hohlkehlfräser im Alurohr-Durchmesser mittig eine Nut einließ.


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Räder drunter, Deichsel dran, Ölen - Feddich!

Für die Deichsel kam wieder eine bereits vorhandene Leiste ins Spiel.
Oben eine Bohrung, in der ein Dübelstab als Quergriff Platz fand;
Unten noch eine Bohrung im Alurohr-Durchmesser als Deichselgelenk.

Vier Edelstahlbleche habe ich noch zum "U" gebogen und gebohrt.

Jetzt wurde es staubig und schmierig...
Alles schön abschleifen, gründlich absaugen und die Oberflächen mit Leinölfirnis behandeln.

Nach ca. einem Tag Trocknungszeit konnte die Endmontage endlich beginnen!

Jeweils zwei Räder werden mit den Gewindestangen, den Alurohren und Hülsenmuttern miteinander verschraubt, in die Hohlkehlnuten eingelegt und mit den Edelstahl-"U"s fixiert.
Die Alurohre müssen noch frei rotieren können! - Sonst macht das alles keinen Sinn ;-)

Jetzt nur noch die Achsplatten mit Schloßschrauben, bzw. selbstsichere Mutter, an der Unterseite der Box befestigen, die Deichsel ebenfalls mit Alurohr, Gewindestange und Hülsenmuttern anbringen und Probefahrt durchführen...


FEDDICH!


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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