Brandmalen - Eule für den Enkel

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Einer meiner Enkel ist ein absoluter Fan von Eulen. Da habe ich mir für ihn ein Motiv aus dem Buch "Great Book of Woodburning" ausgesucht. Interesse daran hat er seitdem wir einmal in einer Falknerei hier in unsere Umgebung besucht hatten. Lautlos wie ein Jäger sagt er immer.

Einfach hetzig der Kleine....

Du brauchst

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Werkzeuge
  • DREMEL 3000
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • PHO 2000  - Hobel (elektrisch)
  • PEX 220 A  - Exzenterschleifer (elektrisch)
  • GTS 10 XC
  • Kantenfräse 3709
  • EX21
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Materialliste
  • 1 x Material aus der Restekiste | Reste Pallette
  • 1 x Sperrholzplatte | Sperrholz (3mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorlage erstellen

Begonnen habe ich damit die Seite aus dem Buch zu scannen und dann mit meinem Grafikprogramm CorelDraw auf meine Wunschgröße zu skalieren um es dann auszudrucken. Einmal ohne Schattierungen und ein zweites Mal mit Schattierungen. Das dient mir dann nachher beim Brennen als kleine Hilfestellung. Das erste, nur mit den Konturen werde ich zum Durchpausen auf die Sperrholzplatte verwenden.

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Sperrholzplatte vorbereiten

Die 3mm starke Sperrholzplatte sägte ich mir passend auf der TKS zu und danach noch mit dem Schleifschwann schön glatt schleifen.

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Vorlage bearbeiten

Als Nächstes fügte ich beide Hälften der Vorlage mit Tesafilm zusammen. Das wurde dann mit Malerkrepp auf der Sperrholzplatte befestigt.
So kann ich denn, nachdem das Kohlepapier dazwischen gelegt wird, die Vorlage immer wieder mal anheben und schauen, ob ich auch keine Linie vergessen habe. Dadurch liegt die Vorlage auch immer an derselben Stelle.

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Kontur nachzeichnen

Mit einem Kugelschreiber konnte ich nun beginnen die Kontur nachzuzeichnen und die Linien damit aufs Holz bringen. Nachdem die Linien nun auf dem Holz waren, beginnt das Nachzeichnen mit der geeigneten Brennspitze vom Brenn Peter Junior.

Auch das war bis hier hin der einfachste Teil für mich. Spannend wird erst das eigentliche brennen bzw. herstellen der verschieden Schattierungen und das Erreichen der verschiedenen Farbverläufe.

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Das Brennen

Nachdem ich damit auch fertig geworden bin, war ich aber nicht so richtig zufrieden. Irgendwie ist mir das alles viel zu dunkel und die schwarzen Schattierungen heben sich nicht so richtig voneinander ab. Was tun?

Aus meinen Augenwinkeln sah ich den Schleifschwamm noch auf der Werkbank liegen und ich dachte mir, genau das ist es. Vorsichtig versuchte ich es erst mal mit dem ganz feinen an einer Ecke, doch das verschmierte nur. Wechselte dann auf den etwas gröberen Schwamm und das ging schon viel besser. Ganz behutsam schliff ich die mir zu dunkel geratenen Stelle ab und das Ergebnis kann sich doch sehen lassen, oder?

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Der Rahmen

Der Rahmen, hm schon wieder eckig? Dann das Gehrung sägen. Nee kein Bock. Etwas ovales musste her und es ging zurück an den PC.

Mit wenigen Handgriffen entwarf ich ein passendes Oval, druckte es skaliert aus und ab in die Werkstatt. Dort leimte ich zuerst ein passendes Brett aus Holz von einer Europalette zusammen.

Am nächsten Tag war alles fest und die beiden Oberflächen konnten bearbeitet werden. Die verleimten Bretter spannte ich gegen verrutschen während dem Hobeln und schleifen auf der Werkbank fest. Zuerst mit dem Elektrohobel das gröbste und den Feinschliff mit dem Exzenterschleifer.

Leider habe ich vergessen dazu Fotos zu machen. Sorry bitte.

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Rahmen aussägen und Fräsen

Nun konnte mit dem aussägen an meiner Dekupiersäge Excalibur begonnen werden. Zuerst das Motiv und dann der Rahmen.

Kruzefix no amoi, Himme, Oarsch und Zwirn! den äußeren Rand hätte ich noch nicht absägen dürfen.

Jetzt kippelt mir die Kantenfräse mit Sicherheit auf dem schmalen Rand hin und her.Und genau so war es, doch irgendwie habe ich es doch hinbekommen, auch wenn man sich die Nut auf der Rückseite nicht anschauen darf. Doch das sieht man ja nachher nicht mehr.

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Rahmen beizen

Zum besseren Kontrast beizte ich den Rahmen noch mit stark verdünnter Spiritusbeize.

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Fertigstellen

Nachdem die Sperrholzplatte aufgeleimt und getrocknet war, habe ich das Bild und den Rahmen noch mit Leinöl eingestrichen und nach dem Trocknen mit einem weichen Lappen poliert.

Nun kann der Geburtstag kommen.


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