Bilderrahmen im Greene & Greene-Style

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bilderrahmen
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Unsere Tochter hat die Prüfung zum 2. Dan im Taekwondo geschafft. Für die Urkunde wollte ich einen schönen Rahmen basteln und hab mich letztlich für eine Version eines Greene & Greene Rahmens entschieden.

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Du brauchst

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Werkzeuge
  • GSR 18 V-EC
  • Multischleifer,  Fox multi
  • Multischleifer,  Multimaster
  • Oberfräse,  OF 1400 EBQ
  • Bandsäge
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Materialliste
  • 1 x restholz | fichte (nach rahmengröße)
  • 1 x holzlasur | schwarz (nach bedarf)
  • 1 x holzlack | rot ( nach bedarf )

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorarbeiten

ausgangsmaterial
ablängen
Vorlage anpassen
Schablonen sägen

Als Material kam eine Fichtenbohle zum Einsatz, welche ich ein paar Tage zuvor auf einer Baustelle geschnorrt hatte. Die Bohle war gut 5 m lang und musste mittig zerteilt werden, damit ich sie überhaupt in die Werkstatt bekommen habe (Bild 1).

Von einer Hälfte habe ich zwei Teile in ausreichender Länge abgetrennt. Aus Platzgründen mit der Bogensäge (Bild 2).

Im Netz nch einer Vorlage gesucht u eine ungefähre Vorstellung zu haben. Diese hab ich in der passendne Größe (die Urkunde misst 42 x 29,5 cm) ausgedruckt, zugeschnitten und probiert. Nach ein paar Korrekturen hatte ich das Ganze passend (Bild 3).

Aus einem Stück Laminat habe ich dann Schablonen für die Längs- und Schamlseiten gesägt (Bild 4). Werd ich wahrscheinlich noch öfter brauchen.

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Sägearbeiten

auftrennen
glätten
Form anzeichnen
Form sägen
Rahmenteile

Die beiden sägerauen Bretter schickte ich nun durch den Dickenhobel um sie etwas zu glätten. Danach wurden die etwa 3 cm dicken Bretter auf der Bandsäge aufgetrennt, so dass ich je ein 2 und ein 1 cm dickes Stück hatte (Bild 5).

Die vier Teile wurden nun ordentlich geglättet (Bild 6). Danach jeweils die beiden dünnen und die dicken Bretter zusammengeschraubt. und die jeweiligen Rahmenteile angezeichnet (Bild 7). Dabei kamen die Schmalseiten auf die dünnen und die Längsseiten auf die dickeren Bretter.

Auf der Bandsäge die Foren aussägen (Bilder 8+9).

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Fräsarbeiten

Aussparung

Entgegen dem Originalplan machte ich es mir einfacher.

Anstatt eine passgenaue Form auszustemmen um die Längsteile mit dem unteren Brett zu "verzahnen" hab ich einfach ein Stück der Längsseite abgefräst (Bild 10). Das ist auch der Grund warum ich unterschiedlich starke Rahmenteile gemacht habe.

Anmerkung:
Beim nächsten Rahmen werde ich erst die Nuten für das Bild einfräsen und erst danach die Rahmenteile in Form sägen. Beim Erstversuch hab ich das etwas umständlicher gemacht.
Ich werde dann auch die Ausklinkung nicht Fräsen, sondern mit der Bandsäge schneiden. Das geht sicher schneller, gefahrloser und acuh exakter!

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Rahmenbau

lasieren
Löcher stemmen

Die Rahmenteile wurden schwarz lasiert (Bild 11).

Nachdem die farbe trocken war konnte der Rahmen zusammengeleimt werden. Zusätzlich hab ich ein paar Klammern eingetackert.

In die Ecken sollten je zwei "ziernägel" eingesetzt werden. Dazu hab ich in den Schablonen nachträglich Quadrate mit 1 cm Seitenlänge gesägt und deren position auf den rahmen übertragen.
Die Löcher wurden vorsichtig ausgestemmt (Bild 12). Auch das werde ich beim nächsten Rahmen anders machen - nämlich so, dass ich die Löcher einfach mit der Deku aussäge.

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Fertigstellung

Nut ausklinken
Leiste auf Maß sägen
Nägel in Form schleifen
fertiger Ziernagel
Nägel färben
Nägel einleimen
alle Nägel platziert
Detailansicht
fertig

Auf der Rückseite usste noch die Nut für die Urkunde und das Glas ausgeklinkt werden. Das hab ich teilweise mit dem Multimaster gemacht, großteils aber von Hand (Bild 13).

Für die Ziernägel hab ich Leisten auf der TKS gesägt (Bild 14). Diese wurden auf der Dekupiersäge abgelängt und mit dem Tellerschleifer in Form geschliffen (Bilder 15+16).
Diese Fake-Nägel wurden rot bemalt (Bild 16) und dann eingeleimt (Bilder 17-19).

Zum Schluss eine Aufhängung montieren (ein Draht der zwischen zwei Schrauben gespannt ist), ein passendes Stück Acrylglas (2 mm Stärke) mit dem Stanleymesser zuschneiden und einpassen, dann war es geschafft (Bild 20).

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Ziernägel


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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