Bau einer Hunderampe

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Stufe ausmessen I
Stufe ausmessen II
grob auf Pass sägen
richtig sägen und mit Spachtelmasse aushelfen
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    60 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

---Hinweis:  Projekt ist noch nicht abegeschlossen, daher fehlen am Ende die letzten Bilder.
Hatte gehofft, dies mit der Nanoblade machen zukönnen (und sie dabei gleich auf Herz und Nieren zu testen....) aber da hat nicht so recht funktioniert...
die einzelnen Kantholzstücke per Hand sägen ist recht anstrengend, die Stichsäge macht da nicht mit, da das Holz zu dick ist....brauche wohl noch ein wenig. ---


Mein Hund ist alt geworden und kann Treppen nicht mehr gut steigen.
Nun befindet sich in meiner Wohnung eine Treppe mit vier Stufen, die er überwinden muss.
Da es sich um ein großes und schweres Tier handelt, gibt es keine passenden Hilfen zu kaufen.
Also baue ich sie selber.
An der linken Seite der Treppe befindet sich ein durchgehender Sockel, den ich auf dieser Seite als Stütze verwenden werde. Auf die Stufen werde ich Stützen aus Massivholz setzen und das ganze mit einem massiven Holzbrett abdecken.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Stichsäge
  • Schlagbohrmaschine
  • Handsäge
  • Gehrungslade
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Materialliste
  • 3 x Kantholz | Kiefernholz (1m)
  • 1 x Holzplatte | Kiefernholz (40 x 120 cm)
  • Bedarf x Spachtelmasse
  • 4 x Schrauben | Metall (6x 40mm)
  • 1 x Leim Tube | Leim
  • Lack
  • Silikonpuffer
  • Bodenfliesen | PVC
  • 4 x Antirutschklebeband (breite der Holzplatte)
  • 8 x Winkel | Metall (10 cm, drei Löcher)
  • 4 x Trittstufen | Holz (breite der Holzplatte)
  • 24 x Schrauben | Metall (4x20mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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1. Schritt: Ausmessen

Stufentiefe messen
Stufenhöhe messen

Zunächst einmal wird die Treppe vermessen, um zu bestimmen wieviele Stützen ich benötige, ob die Breite des Brettes nicht die gesamte Treppenbtreite einnimmt (40% sollte ausreichend sein).

Messung der Stützen auf der Wandgegenüberliegenden Seite:

Dazu messe ich die Länge einer Stufe sowie ihre Höhe zu der nächst höheren, da ich eine dreieckige Form als Stütze benötige.

Und richtig vermutet, einmal messen reicht nicht, da jede Stufe andere Maße hat.

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2. Schritt: Die Kanthölzer sägen

Reihenfolge der übereinanderliegenden Hölzer markieren

Für 4 Stufen á ca. 23 cm tiefe benötige ich mindestens 1m. Da aber die Kanthölzer keine Dicke von um die 17 cm (Höhe einer Stufe) haben, werden 3 Kanthölzer á 1m übereinander liegend benötigt.
Also alle drei der Länge nach absägen mit Gehrungslade.
Dabei jedes Kantstück mit Nr und Pfeilrichtung markieren, damit ich vor dem Leimen weiß, wo welches mit welcher Seite hinkommt. (und nach dem Trocknen weiß, für welche Stufe die jeweilige Stütze gedacht war.)

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die schräge Seite sägen, Stücke verleimen.

Mit Lineal die schräge Seite zum Sägen vormarkiert
von Hand - ohne Stichsäge - die schräge Seite gesägt und einige Stellen (nach Leimen und trocknen) mit Spachtelmasse ausgebessert (sieht man später nicht mehr)

Wandseitig ist ein Treppenabschlussvorhanden, der bei uns als durchgehende Stütze für die linke Seite. (Treppengeländer befindet sich rechts, Hunderampe soll auf linker Hälfte befestigt werden.) dient.
Die der Tiefe der Stufe gesägten Kantstücke werden übereinander gelegt und gegen den Wand-Treppenabschluss gelehnt. Mit Lineal kann so die schräge Höhe exakt kopiert werden.
Da die Einzelstücke noch nicht miteinander verleimt sind, werden sie einzel gesägt.
Dazu mit Stichsäge (Gehrungslade funktioniert nicht, da weder gerade noch 45° Winkel vorhanden ist, sondern eher 27-35° Winkel.)
Die Schräge sägen.

Dann alle Stücke - in der korrekten Reihenfolge  - mit einem Schraubstock zusammenleimen und trocknen lassen.

Wenn keine Stichsäge vorhanden ist, kann man auch frei mit Fuchssäge sägen, sollte aber Holzspachtelmasse haben, um schief gesägte Stellen auszubessern.

Mit Winkel die 3 Kantholzstücke untereinander verschrauben mit kurzen Schrauben (2x3 Schrauben pro Stütze, 2 Winkel versetzt pro Stütze)

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Holzplatte auf Pass sägen, Sockel verschrauben

Da nun alle Stützen gesägt, geleimt und getrocknet sind, kann die Platte auf Maß gesägt werden - mit einer Stichsäge geht das ohne Fehler am besten.
Die Stützen auf die Stufen stellen, Platte drauf und mit Bohrer Löcher durch Brett und Kantholz bohren. (4er-Bohrer, für anschließende 6-er Schrauben)

Schräge Oberseite der Stützen werden geleimt und mit 6er Schraube zusammengehalten  (und separat befestigt).

Alles wieder trocknen lassen.

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Rutschfeste Matte, Trittstufen, Seitenfliesen und Antirutschklebeband befestigen

nun wird eine Rutschfeste Matte an den 4 Ecken entweder getackert oder mit mehreren - entsprechend der Dicke des Brettes - langen Schraube befestigt. Ein Kleber ist auch sinnvoll.

Jeweils 30 cm auseinander liegend werden nun Halbstäbe (alternativ kleine Bretter mit entgrateten Kanten, sonst tut sich der Hund weh,) entsprechend der Breite der Holzplatte  gesägt und dann festgeschraubt.Das Antirutschklebeband wird nicht auf den Halbstäben sondern davor auf die Platte geklebt.


Die Rampe ist nahezu fertig, sie liegt gut auf, sollte sie kippeln, entsprechende Stellen wegschleifen - oder bei zu wenig Stützen Höhe - mit übriggebeliebenen Holzstückchen aushelfen.
Damit die Rampe nicht runterrutscht, gibt es je nach Wohnung verschiedene Möglichkeiten.
1) Mit der Treppe, sofern aus Holz, direkt verschrauben
oder, sollte die Rampe nur bei Bedarf auf der Treppe liegen können, also entfernbar sein können:
2) Antirutsch-Gumminocken als Füße unter Sockel respektive am untersten Ende befestigen oder
3) Abstandshalter: also Bretter zwischen Fußende der Rampe und entgegenliegender Wand einklemmen (sofern dort in erreichbarer Nähe eine Wand vorhanden ist)


Der Letzte Teil dient als Abschluss. Damit kein Staub, Dreck usw. unter die Rampe - die ja nur auf Stützen steht - gelangen kann, werden PVC Fliesen seitliche an die Platte getackert/geschraubt.

Fertig!


Rechtlicher Hinweis

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