Bandschleifklotz #2

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Fertig zum Einsatz
  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Ein Lückenfüller oder Bedarf entsteht immer während man arbeitet.

Nachdem sich mein Eigenbau Bandscheifklotz #1 und noch mehr die später gekaufte Milescraft Variante sehr gut bewährt haben wurde der Bedarf nach weiteren geweckt da ich mir dann den Bandwechsel für unterschiedliche Korngrößen sparen kann. Die Form des Milescraft war noch praktischer aber noch mal fast 20€ (mit Porto) ausgeben stand nicht zur Debatte. Also mal sehen ob man aus dem bestehenden Wissen nicht selbst was zimmern kann.

Ein Blick in die Restekiste brachte genug Multiplexreste zusammen um zu experimentieren. Also mal ein Projektchen ganz ohne Dachlatten und OSB…….
Bis auf die paar Schrauben reine Resteverwertung und damit eigentlich kostenlos und bis auf die Lackierung hat es sogar Spaß gemacht.

Meine Projekte auf 1-2-do.com

PDF-Versionen zum herunterladen. Dies sind alle meine Projekt-Anleitungen mit CAD Zeichnungen und Bildern mit höherer Auflösung.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Stichsäge,  PSTK 800 B2
  • Bandschleifer,  150*1220mm, Bohrmaschinenantrieb
  • Akku-Bohrschrauber,  GSR 9,6 VES-2 auf 12V Netzteilbetrieb umgebaut
  • Kapp- und Gehrungssäge,  5312 (120V)
  • Tischbohrmaschine,  3320 120V
  • Netz-Schlagschrauber,  TD0101F
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Materialliste
  • x x siehe PDF

Los geht's - Schritt für Schritt

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Zuschnitt

Verleimen in Etappen.
Zuschnitt des gesamten Blocks auf der KZS.
Nur noch schleifen und lackieren!

Laut Plan im Anhand des PDF wurden zuerst in die 9 und 18mm Reste mit der Stichsäge die Zungen und Ausschnitte gesägt. Diese sollten eng passend gemacht werden aber viel Präzision ist nicht erforderlich.
Danach wurden die Teile (3 Schichten) in Schritten verleimt . Aber Vorsicht daß kein Leim in die Trennfugen läuft denn sonst geht es nie wieder auseinander!

Die beiden Teilstücke wurden nun mit Klebeband zusammen gehalten und mit der KZS auf Sollmaß zugesägt.

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Rundungen und Verschraubung

Abrunden der Spitze und der hinteren Kante.

Die beiden Rundungen wurden jetzt vorsichtig auf dem stationären Bandschleifer geschliffen. Es ist wichtig daß dies genau im rechten Winkel geschliffen wird!

Damit sich die Lagen nicht durch den Druck beim Schleifen trennen wurde nach Vorbohren in beide Einzelteile noch 4*30mm Spannlattenschrauben gedreht (bzw. 3*20 in die kleinen Blöcke). Da meine Innenlage aus MPX Resten besteht die schon mal lackiert waren war mir das obwohl ich sie abgeschliffen hatte zu riskant. Der Leim hätte zwar sicher gereicht aber man weiß ja nie.
Die Schraubenköpfe wurden danach zugespachtelt damit es eine durchgehende Fläche bleibt.

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Schleifen und Lackierung

Fertig lackiert. Das Endstück ist verdreht aber man sieht die 3 Teile in ihrer Endform.
Die Sammlung: Bandschleifklotz #1, kommerzieller von Milescraft, Bandschleifklotz #2.

Alle Flächen wurden fein geschliffen und die Kanten nur ganz leicht gebrochen. Danach wurde alles mit Klarlack überzogen. Der Lack ist sicher nicht erforderlich verringert aber die Verschmutzungsgefahr und verhärtet auch das MPX. Die „Zunge“ und den Keil sollte man leicht dünner schleifen denn sonst klemmt es nach dem Lackieren. Zu locker sollte es aber auch nicht sitzen.

Anmerkungen: es genügt den Keil mit den Fingern fest zu drücken. Der muß nicht knallhart rein geklopft werden. Allerdings muß man das Teil entsprechend festhalten bzw. festlegen damit die „Zunge“ richtig raus gedrückt wird denn der Keil tendiert dazu sie seitlich weg zu drücken und damit zu verklemmen. So schnell wie beim kommerziellen Teil geht der Bandwechsel also leider nicht.
Nimmt man die von mir gewählte Form ist es wie beim Milescraft empfehlenswert das Schleifband für die scharfe Kante bereits etwas vorzuformen. Eine Alternative ohne enge Kante ist im CAD gezeigt.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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