Balkontisch wieder fit machen!

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    10 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Um mal wieder den Kopf leer zu bekommen habe ich eine Stressbewältigungstherapie gestartet oder kurz gesagt. Schleifen - Schleifen - Schleifen

Opfer war hierbei mein Balkontisch, den ich damals aus einer 70x70x4 cm starken Buchenleimholz-Platte gebastelt habe. Dieser war nach einem Winter am Balkon stark mitgenommen. Die Leimfugen haben sich geöffnet und die Oberfläche wurde uneben. Zuerst dachte ich daran mit dem Hobel die Oberfläche wieder auszugleichen, hab mich aber dann doch fürs Schleifen entschieden.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PEX 220 A  - Exzenterschleifer (elektrisch)
  • Spachtel
  • Lackrolle

Los geht's - Schritt für Schritt

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Schleifen zum Ersten!

Zunächst habe ich mit groben Schleifpapier 80er Körnung die Oberflächen geschliffen bis die Verfärbungen und Unebenheiten beseitigt waren, dazu habe ich den Exzenterschleifer Pex 220A verwendet. Das war mein erster Einsatz für den Pex und ich muß sagen ich bin begeistert von dem Microfilter, durch den es kaum zur Staubbildung kam. Zwischendurch habe ich immer mal wieder eine Pause eingelegt um das Gerät zu schonen (und mich natürlich).

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Ab ans Spachteln ...

... und damit meinte ich nicht die Mittagspause.

Ich habe im Baumarkt eine Dose "Flüssiges Holz" gefunden und dachte mir "Prima, das leere ich in die Fugen und fertig". Allerdings stellte sich heraus, dass  das gar nicht so flüssig ist sondern übliche Spachtelmasse. Als Vorbereitung habe ich noch die Fugen mit einer Scharfen Klinge "gesäubert". Dann habe ich die Spachtelmasse mit einer befeuchteten Spachtel aufgetragen. Wie auf den Fotos ersichtlich war ich da nicht so zimperlich unterwegs. Hätte ich hier von Beginn an "feiner" gearbeitet hätte ich mir anschließend noch etwas Schleifarbeit erspart.

Leider habe ich keinen Bucheton bekommen und daher ist die Wahl auf "Natur" gefallen, anfangs konnte ich mich damit gar nicht anfreunden, aber inzwischen gefällt mir die Bucheplatte mit hellen "Leimfugen" ganz gut.

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Schleifen zum Zweiten!

Nach dem Aushärten der Masse, dauerte bei der Hitze nicht allzu lange, ging es wieder ans Schleifen. Diesmal habe ich wieder mit 80er Körnung begonnen und arbeitete mich dann hoch bis 240. Anfangs hat es etwas gedauert bis ich die ganze überschüssige Spachtelmaße entfernt habe, daher empfehle ich jeden der sowas mal macht wirklich gleich den Überschuß abzuziehen.

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Lackieren und Schleifen zum Dritten!

Nach dem Schleifen habe ich die Oberfläche gründlich gereinigt und für das Lackieren vorbereiten.

Zum Lackieren habe ich einen Klarlack aus der Dose mittels einer Rolle aufgetragen, Grundierung habe ich keine verwendet, da es sich um so einen 2in1 Lack handelte. Ich habe insgesamt 4 Schichten aufgebracht und dazwischen immer wieder mit 400 Körnung geschliffen.

Ein paar Lacknasen sind mir zwar auf den Kanten passiert, aber die Oberfläche selbst sieht wieder ganz gut aus.

Ich weiß schon, dass die Profis unter euch bevorzugt hätten die Platte aufzutrennen und neu zu verleimen, aber ich bin überzeugt, dass die Platte auch so noch ein paar Jährchen überlebt.


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