Außengehege fürs Federvieh

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Das fertige Gehege
Der Eingang
Von oben betrachtet
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    1600 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Öffentliche Wertung

Was vor drei Jahren mit einer verletzten Taube begann, hat sich inzwischen bei uns zu einem schönen Hobby entwickelt.

Seit einiger Zeit bewohnen einige Wachteln, Zwergseidenhühner und Tauben unseren Garten. Anfangs war es die alte umgebaute Gartenhütte, an die ein kleines überdachtes Außengehege dran kam. Im Sommer wurden die Wachteln täglich in ein kleines selbstgebautes Gehege umgesetzt. Abends mussten wir die Tiere dort wieder einfangen und in den Stall bringen. Das war mit der Zeit ziemlich nervig.
Über Nacht draußen lassen war keine Option, denn wir bekamen ein Rattenproblem, die Wachteln als Delikatesse für sich entdeckt haben.

Irgendwann haben wir dann entschieden, dass ein richtiges begehbares Außengehege her musste. Wegen der Ratten und der Stabilität kam nur eines mit Fundament infrage. Na dann mal los!

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Schrauber
  • Bohrhammer
  • Stichsäge
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Schwingschleifer
  • Hammer
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Materialliste
  • siehe | Bild

Los geht's - Schritt für Schritt

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Außenmaße nehmen und Erde ausheben

So groß solls werden
Die grobe Zeichnung
Materialliste
Boden ausheben
Meter für Meter...
Vorsicht Ecke
50cm tief

Meine Bedingung: das Außengehege sollte groß genug und begehbar sein. Die erste Idee bestand darin, einzelne Elemente fertig zu kaufen und dann vor Ort zusammen zu bauen.
Diese Idee haben wir schnell wieder verworfen. Die kaufbaren Elemente waren einfach nicht stabil genug.


Letztendlich einigten wir uns auf 20qm Größe mit 7/7er Kanthölzer.

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Einschalen

Fertig mit ausheben
Einschalen...
Es nimmt kein Ende...
Die strenge Bauaufsicht :)
Das gibt Muskelkater...
Zum Glück gibts Betonmischer
Und alle helfen mit :)

Das Fundament sollte ausreichend tief sein. Wir haben uns für 50cm entschieden. Also ab an die Spaten und losgebuddelt. Die Wachtel hat sich gefreut. Sie saß auf dem Erdhügel und futterte jeden Regenwurm.

Als Einschalbretter haben wir Spanplatten genommen.

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Fundament fertigstellen

Schon wieder so ein kritischer Blick
Fast geschafft
Alles in Waage?
Und weiter gehts
Es nimmt kein Ende
Puh, geschafft...

Zum Glück haben sich einige Freunde angeboten, uns beim Beton mischen zu helfen. Das war eine Affenarbeit, außerdem hat das Wetter nicht wirklich mitgespielt.


Immer wieder mussten wir abbrechen, den Estrichbeton in Folie einpacken und den Regen abwarten. Als wir komplett fertig waren, fing es wieder an zu regnen. Also wieder dasselbe Spiel...alles einpacken und abwarten.

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Boden Rattensicher machen

Immer wieder Regen...
Betonestrich geschützt
Die Schalung kann ab
Hurra das Fundament steht
Und nun ein Gitter gegen Ratten
Alles 40cm tief ausheben
Rattensicher
Gitter ans Fundament anbringen
Die einzelnen Gitterbahnen verbinden
...und Erde wieder umschichten
Alles verteilt
Nur noch altes Holz an der Hütte ausbessern

Nach vielen Regenpausen konnte es weiter gehen. Wir haben den kompletten Bereich ca. 40cm tief ausgegraben und dann einen Volierendraht verlegt, damit alles Rattensicher ist. Die einzelnen Drahtbahnen haben wir etwas überlappend gelegt und noch mit Kabelbindern am eventuellen verrutschen gehindert.

Als alles geschafft und der riesige Erdhaufen wieder gleichmäßig verteilt war, haben wir noch fix einige Bretter der Gartenhütte ausgebessert, bevor das Außengehege aufgestellt wurde.


Nach dem Ausbessern der Bretter kam auch sofort eine Klappe ins Haus gesägt, damit die Tiere jederzeit ein und aus gehen können.

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Holzelemente bauen

Einzelelemente fertig
Viiiiiel Holz
Einzelelemente festtackern
Krampe für Krampe nageln...
Fleißige Helfer

Wir haben die einzelnen Elemente des Außengeheges gebaut, mit speziellem Volierendraht festgetackert und dann gemeinsam aufgebaut.

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Abdecknetz als Greifvogelschutz

Man at work
Schutznetz aus der Nähe betrachtet
Blick von oben
...und noch mal von oben
Nun muss nur noch Gras wachsen..
Greta ist begeistert
Detailaufnahme Tür
Aussenansicht
Ganz schön riesig geworden :)

Als nächstes haben wir ein Schutznetz angebracht, damit weder Greifvögel noch Katzen oder andere Räuber ins Gehege kommen. Dieses Schutznetz ist ein Spezialnetz, welches ich in Holland bestellt habe. Wenn beispielsweise ein Vogel von oben versucht, ins Gehege zu kommen, prallt er am Netz ab, ohne sich zu verletzen. Es ist quasi wie ein Trampolin.


Wir hoffen, unser Projekt hat euch gefallen. Die Tiere scheinen sich jedenfalls sehr wohl in ihrem neuen Zuhause zu fühlen.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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