Alte Gartenhütte neu "erfunden"

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    111 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

[Es fehlen noch die Blendbretter, sowie die halben Ziegel], die Abschließenden Fotos folgen noch.

Das Dach unserer Gartenhütte war undicht, die Tür verzogen, der Anstrich verwittert, und immer Stand alles im weg rum, so konnte es nicht weitergehen, also habe ich unter 97% Wiederverwendung der alten Gartenhütte eine neue gebaut.

Von Anfang an sei gesagt eine neue Gartenhütte zu bauen wäre schneller gewesen, aber wir wollten Geld und Abfall sparen und haben so dem etwas labilen ursprünglichen Gartenhaus Bausatz ein neues Leben geschenkt.

Schwierigkeit ist irgendwo zwischen mittel und schwer, je nachdem was für Vorerfahrungen man hat, alles eigentlich kein Hexenwerk, mit etwas Übung.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Handkreissäge
  • Akku-Schrauber
  • Exzenterschleifer
  • Stichsäge
  • Hammer
  • Pinsel
  • Wasserwaage
  • Leiter
  • Schaufel
  • Lampe
  • Pavillion als Wetterschutz
  • Plane
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Materialliste
  • Winkel
  • Schrauben (z.B. 6X60)
  • 14 x Balken 3m | Holz (10X10)
  • Edelstahlschrauben (z.B. 4X45)

Los geht's - Schritt für Schritt

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1.Urzustand


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2. Erster Planungsentwürf im CAD


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3. Materialbeschaffung

Übers Internet fand ich im Nachbardorf noch Reste von einem größeren Projekt. Die Balken waren noch recht frisch und für mein Projekt etwas dick, aber das war kein Problem. Alle Balken zusammen gab es für 50€ und schon grob vorgesägt damit die Ursprünglichen 3m Balken ins Auto passten.

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4. Materiallagerung und erste Bearbeitung

Um die Balken zu trocknen und eine Arbeitsplatz draußen zu haben, stapelten wir die Balken Luftig aufeinander. Um Material und Platz zu sparen wurden für die senkrechten Balken, jeweils ein 10X10 Balken halbiert und anschließend wurden alle Balken grob geschliffen.

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5. Endlich geht es los

Nun hieß es alles ausräumen und trocken verstauen, da es immer wieder regnete. Hier auf den Bildern lässt sich auch gut erkennen, dass zu viel im Gang stand und der Raum in der Hütte nicht optimal genutzt werden konnte.

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6. Der Abriss

Nun konnte das Dach aus Pressspann abgerissen werden, die Wände durften jedoch nicht beschädigt werden um Sie später wiederverwenden zu können. Und Wände und Boden musste erstmal gereinigt werden.

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7. Erdarbeiten und Schotterfundament

Um die neue Hütte besser vor Nässe zu schützen wurde die Schotterfläche vergrößert, um die vorhandene Fläche vor Erde zu schützen wurde diese Abgedeckt und bis in den tiefen Abend gegraben und wieder mit Schotter verfüllt. Anschließend wurde die neue Fläche geglättet und verdichtet.

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8. Das Grundgerüst

Als nächstes konnten die Senkrechten Balken für die Ecken und den Türrahmen montiert werden. Und mittels Wasserwaage ausgerichtet werden. Dann wurden die zwei waagerechten Balken auf die 4 senkrechten montiert. Zum Schluss wurden dann noch die 3 Pfetten für Dach festgeschraubt, die Fristpfette schützt sich mit 2 kurzen Balken auf dem darunterliegenden Rahmen ab.

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9. Die Dachsparren

Als nächstes folgten die 10 Dachsparen, die Gerungen und Längen wurden der CAD-Planung entnommen. Sie wurden jeweils unten und oben mit einer Schraube gesichert.

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10. Die alten Wände

Nun konnten die alten Wände wieder da eingesetzt werden wo sie vorher saßen, nur das sie jetzt keine tragende Funktion mehr hatten und etwas zu kurz fürs neue Außengerüst waren, da die neue Hütte mehr Platz bieten sollte.

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11. Das Unterdach.

Es folgte das Unterdach, erst wurden Bretter einer alten Schieferfassade auf die Sparen geschraubt und Folienreste vom Dachausbau darauf getackert. Das Unterdach sorgt für zusätzliche Dichtigkeit, da die Regeldachneigung > 30% für Biberschwanzdächer nicht erreicht wurde.

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12. Die Lattung

Danach wurde die Lattung für die Dachziegel angebracht, mit Kesseldruckimprägnierung für zusätzliche Beständigkeit. Die Lattenabstände können den Merkblättern verschiedener Biberschwanz Dachziegelhersteller entnommen werden, wie in unserem Fall.

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13. Das Dachdecken

Biberschwänze sind schöne Dachziegel, sie haben nur den Nachteil das sie keine Verbindungspfalz zwischen den Ziegeln haben so wird die nächste Lattung schon nach halber Ziegellänge angebracht um die Lücke zwischen zwei Ziegeln zu überdecken. Das führt zu vielen Ziegeln pro Quadratmeter und dementsprechend viel Gewicht, was bei unserer kleinen Hütte nicht so das Problem ist aber bei größeren Flächen zu bedenken ist. Die Firstziegel wurden verschraut, alternativ kann man sie auch in Zementmörtel setzten.

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14. Lückenschluss der Wände.

Die verblebenden Offenen Flächen in den Wänden wurden mit Nut und Feder geschlossen, sowie die Ziereckleisten Verlängert um die Ursprüngliche Optik, bei zu behalten. Durch das Dach mussten die Gehrungswinkel der Bretter gemessen werden, bei schönerem Wetter hätte man auch die Wände vor dem Dach machen können und einfach alles überstehende abschneiden können.

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15. Der Grüne Anstrich

Es folgten zwei grüne Anstriche, mit Holzlack jedoch nur auf der Außenseite, die Innenseite der Hütte blieb unbehandelt, sodass Feuchtigkeit die eindringt ins Holz abtrocknen kann nach innen.

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16. Innen Aufteilung

Als nächstes war die Innenaufteilung dran, alle Werkzeuge und Gartengeräte wurden mit Schrauben und Werkzeughaltern an den Wänden befestigt und für die Dinge die man nicht so oft braucht wurde eine über Kopfablage gebaut, sowie ein Brett über der Tür. An der rechten Seite wurden weitere Regalböden angebracht um mehr Platz für Blumentöpfe etc. zu haben. Leider fehlen hier zu noch ein paar Fotos

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17. Der Holzunterstand Planung

Nun war die Gartenhütte soweit fertig, nun konnte es an die Planung des Holzlagers gehen. Erst wurden im CAD verschiede Varianten mit verschieden Tiefen und Breiten Optionen verglichen und sich dann für die Vorliegende Variante entschieden. Die Reste vom alten Unterstand wurden im neuen weiter Verwertet.

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18. Ausschachten und Dränage Ebene

Ursprünglich war der Holzunterstand in die Erde gebaut und mit Schotter aufgefüllt worden, darunter hatte jedoch der alte Unterstand gelitten und unten gemodert. Also wurde für den neuen etwas Boden ausgehoben und mit Dachziegelbruch aufgefüllt, sowie einer Schicht Schotter.

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19. Der weiße Anstrich.

Der Grüne Anstrich war trocken und so konnten nun noch die verbleibenden Zierleisten gestrichen werden. Diese wurden mit einem weißen Holzlack gestrichen, zur Überdeckung der grünen Farbe die auf die Leisten gekommen war, waren auch zwei Anstriche erforderlich.

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20. Holzunterstand Grundgerüst.

Während die weiße Farbe trocknete, was bei den Kalten Temperaturen etwas dauerte, wurden die Holzarbeiten für den Holzunterstand ausgeführt, hierzu wurden erstmal zwei „Leitern“ zusammengeschraubt, sowie ein Rahmen fürs Unterdach, ebenso die Verbinder für unten an den Leitern auf Maß gesägt. Danach wurde alles Gestrichen und draußen zusammen montiert.

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21. Holzunterstand Dach

Wie beim großen Dach, wurde auch hier erst mit Brettern und Folie ein Unterdach gebaut dies dann mit Latten versehen und eingedeckt.

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22. Fast alle Arbeit getan.

Nun konnte auch der Holzunterstand wieder eingeräumt werden.
Die übrigen Dachziegel wurden an den Seiten des Holzunterstandes gelagert für Reperaturen.

Es fehlen noch die Blendbretter so wie die halben Dachziegel. Bilder zum letzten Stand folgen noch.


Rechtlicher Hinweis

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