Adventskalender mit Holz-Schmuck

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    20 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Meine Frau zu mir Ende Oktober:
"Schaaahaaatz? Falls du noch ein Weihnachtsgeschenk für mich suchst: ich könnte lange Ohrringe brauchen! Solche Ohrhänger, weißt du?"
Eine Idee war geboren.

Auch in diesem Jahr bekommt meine Frau von mir einen selbst gebastelten Adventskalender. Die bisherigen Jahre hatte ich Ihr für jeden Tag eine Kleinigkeit einzeln verpackt: Badepralinen, Miniatur-Whiskey, Schmuck, Massageöl usw...
Für dieses Jahr habe ich mir überlegt, den Adventskalender mit selbstgemachtem (Holz-)Schmuck zu bestücken. Natürlich muss ich hierfür nicht nur den Schmuck herstellen, sondern auch den Adventskalender selber! Kann ja aber nicht so schwer sein.
Oder?

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PSR 1800 LI-2  - Bohrschrauber, Bohrmaschine, Schlagbohrschrauber (Akku)
  • PEX 300 AE  - Exzenterschleifer (elektrisch)
  • Dekupiersäge 16"
  • 3000 - 15
  • Bandsäge BS 350 Superior
  • TE-RO 1255
  • Schleifpapier in verschiedenen Körnungen
  • spitzzange
  • Kombizange (in Ermangelung einer zweiten Spitzzange)
  • Handtacker
  • Dübelspitzen
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Materialliste
  • diverse Holzleisten
  • Ohrhaken | 925er Silber
  • Collierschlaufen | 925er Silber
  • Binderinge | 925er Silber
  • Leinölfirnis
  • blauer Stoff | Pannesamt
  • roter Stoff | Pannesamt
  • lila Stoff | Pannesamt
  • Silberdraht
  • Leimholz Leisten | Fichte/Tanne
  • Holzdübel (gekürzt auf 22mm)
  • Holzleim

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorlagensuche und Vorarbeiten

von Hand geschliffen
Schön gestocktes Brennholz
Klebeverband

Lange Ohrringe wünscht sie sich. Hmm. Mal sehen!

Bei Steve Good (Vielen Dank!!) werde ich schnell fündig, zumindest für den Großteil der Kalenderfüllung. Die Vorlagen lade ich runter und drucke sie mir aus.
Die Vektor-Vorlage für den Anhänger (Thors Hammer Mjölnir) finde ich bei Fotolia, ebenso die Vorlage für die Feder.

Welches Holz nehme ich nur hierfür? Mal in meiner Holzkiste kramen...
Hier ein schönes Stück Nussbaum (riecht zumindest so), hier ein Stück (ich glaube) Erle, hier noch was nettes Gestocktes, hier noch ein schön gemasertes Stück wasauchimmer, von der Bohle Nussbaum säg ich mir auch noch ein Stückchen ab und trenn es mit der Bandsäge auf....
Im Brennholz finde ich außerdem einen wunderschön gestockten Holzscheit, den ich kurzerhand vor dem Feuertod rette.

Bevor ich die Vorlagen auf das Holz klebe, wird aber erstmal geschliffen, geschliffen, geschliffen und geschliffen.
Befeuchtet und nochmal geschliffen. Und geschliffen.
Erst als das Holz eine nahezu polierte Oberfläche aufweist, bekommt es einen Tesaverband. Die Vorlagen schneide ich einzeln zurecht und klebe sie mit Sprühkleber auf. Darüber noch eine Lage Klebeband und ich kann endlich mit der eigentlichen Arbeit anfangen!

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ungeplantes Zwischenprojekt: Aufhängung für den Dremel

Da is doch irgend ein Haken an der Sache?
ich glaub, ich häng?
nach oben klappbar

Leider ist das Bohrfutter meiner Bohrmaschine (Bosch GSB 13 RE im Proxxon Bohrständer) zu groß für den 1mm Bohrer, daher muss ich die Ohrhakenaufnahmen und die Löcher für die Innenschnitte mit dem Dremel bohren. Damit ich keine lahmen Arme bekomme, mache ich das mit der flexiblen Welle. Weil aber der Dremel dabei lustig auf meinem Tisch vor sich hinvibriert (was mich ungemein nervt), überlege ich mir flink eine Aufhängung:

Aus meiner Restekiste nehme ich ein Stück Multiplex, schleife die Kanten, säge an der Bandsäge eine Aussparung heraus und erhalte so eine ca. 50cm lange Leiste mit Haken an einem Ende.
Das andere Ende schraube ich mit einer Schraube am Dachbalken fest. Jetzt kann ich die Leiste nach unten drehen, den Dremel aufhängen und bei Nichtbenutzung wieder nach oben drehen. So stoß ich mir auch nicht ständig den Kopf daran.

Genial, nicht?!

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Bohren und Sägen

Dank meiner wundervollen Dremel-Aufhängung kann ich jetzt auch die Löcher für die Innenschnitte bohren. Damit auf der Rückseite das Holz nicht ausreisst, lege ich ein Opferholz unter die einzelnen Werkstücke.
Klappt recht gut, obwohl ich die Teile nicht mit Zwingen zusammen halte.

Dann geht es los: Innenschnitte, teils im Millimeter-Bereich!
Dass ich hier so viel Zeit benötige hätte ich nicht gedacht!
Aber ich kann mit Stolz vermelden, dass ich kein einziges Stück zweimal sägen musste! Nix gebrochen, was ich ehrlich gesagt etwas verwundert hat.

Die Aussenschnitte waren auch eine Herausforderung: Winzigste Einschnitte (v.a. bei den "Blättern"), stark wechselnde Linienführung und ziemlich dünnes Material haben mich wirklich Nerven gekostet!

Allerdings habe ich mich aus Zeitmangel dann doch dazu entschlossen, nur jeweils einen Ohrring pro Türchen zu fabrizieren (und nicht je ein Paar). Teilweise habe ich nämlich pro Ohrring-Paar über eine Stunde nur mit Sägen zugebracht!

Ich habe nachgezählt: insgesamt sind es 101 Innenschnitte gewesen...

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Nacharbeiten

Frei nach James Bond 007: Man klebt nur zweimal
Rohzustand
Schleifen der Oberfläche
mit schmalen Streifen 320er Schmirgelpapier werden die Innenkanten geschliffen
die ersten sind geölt

Wirklich das SCHLIMMSTE war bei diesem Projekt das abfitzeln der Tesa-Schicht! Ganz ganz arg fürchterlich schlimm, kaum abzubekommen das Zeug! Und hat man endlich mal ein Stückchen Klebeband überhaupt mit den Fingernägeln greifen können, ist es an der nächsten Sägekante garantiert wieder abgerissen.
Und diese ganzen kleinen Klebebandfitzelchen kleben gefühlt überall: an den Händen, unter den Nägeln, im Gesicht, am Werktisch, am Werkstück.... Klar, ist ja Klebeband! *arglächz*

Irgendwann ist jedes Schmuckstück befreit, jetzt geht es daran, die Sägekanten wo nötig zu egalisieren.
Hierfür lege ich jeweils ein Stück Schmirgelpapier (240er, 320er und 400er Körnung) vor mich auf den Tisch, die Werke flach darauf und mit fahre diese mit leichtem Druck über die Schleifpapiere.

Die Außenkanten fahre ich ein paarmal mit feinem Schleifpapier (K320) ab.

Für die Innenkonturen schneide ich mir dünne Streifen Schmirgelpapier (K320) ab, stecke sie durch die Innenschnitte und schleife so ganz vorsichtig die Kanten.

Irgendwann habe ich endlich alles zu meiner Zufriedenheit geglättet.

Zur Oberflächenbehandlung tunke ich die Sachen kurzerhand in ein Gläschen mit Leinölfirnis, verstreiche das Zeug mit den Fingern, und wische den Überschuss nach kurzer Einwirkzeit (ca. 20 Minuten) ab.

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Vereinigung von Silber und Holz

Silber-Mine
Gesamter Adventskalenderinhalt
Ohrringe im Detail
Ohrringe im Detail
Und am 24. gibt es Perlenohrringe - endlich mal was Schönes!

Momentan liegen die Hänger ja nur rum. Damit sie später auch die hübschen Ohren meiner Holden verzieren können, muss ich also noch die Ohrhaken anbauen.

Ich habe mir bei einem großen Online-Händler sogenannte Ohrhaken, Binderinge und Collier-Schlaufen aus Silber bestellt.
Dabei habe ich explizit darauf geachtet, dass das Material echtes, 925er Sterling-Silber (mit Stempel) ist.
Warum? Ganz einfach: dieses ist nickelfrei und meine Frau reagiert dann nicht allergisch drauf!

Manche Anhänger muss ich leider nachträglich noch mit ein wenig Schleifarbeit anpassen, da die Collier-Schlaufen zu klein für die Holzstärken sind.

Mittels Spitz- und Kombizange werden die Binderinge erst aufgebogen, dann wird der Anhänger oder die Collierschlaufe und der Ohrhaken eingefädelt und anschließend wird der Ring wieder zugebogen.

Wenn ich die Mittel hierfür hätte (und die Anhänger nicht aus Holz wären), hätte ich mich gleich noch im hartlöten versucht und die Binderinge verlötet - Da mir das aber zu brandgefährlich ist, lass ich es lieber und biege die Ringe akkurat zusammen. Geht so ja auch!

Im Vergleich zu den Vorarbeiten und der ganzen Sägerei bzw. dem anschließenden Auspacken und Schleifen, sind die Ohrringe relativ schnell fertig gemacht!

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Advent, Advent, die Zeit die rennt!

erster Versuch
zweiter Versuch
hrrrrmpfff!
Dübellöcher an der seitlichen Leiste gebohrt
Dübelloch an der Spitze
Dübelspitze eingesetzt

Uppsi - ist heut wirklich schon der 20. November? Ich hab ja noch nichtmal mit dem Kalender angefangen! Jetzt aber schnell...

Meine ursprüngliche Idee, die einzelnen Päckchen wie jedes Jahr mit Bindfaden an das Treppengeländer zu hängen, gebe ich zugunsten eines "Schmuck-Baumes" auf.

In meiner Restekiste finde ich ein paar 5cm breite Leimholzstücke, die mir hierfür wie gerufen kommen.
Der Einfachheit halber bekommt mein Baum die Form eines gleichseitigen Dreiecks: 3 gleichlange Seiten und die Winkel haben alle 60°!

Nur, wie lange müssen denn die Seiten eigentlich sein? Ich mache einfach eine Stellprobe lege Holzabfallstücke als Platzhalter für die Adventspäckchen hin. So visualisiert, kann ich einfach besser denken.

An der Bandsäge stelle ich mir den Winkelanschlag auf 30° und säge an einer Seite der Leisten ein Stückchen ab. Natürlich muss ich bei der unteren Leiste die Seitenteilstärke mit berücksichtigen, deswegen säge ich nur auf der einen Seite.
So war es zumindest geplant.

Irgendwie kam es dann aber doch anders und ich habe die Form schließlich durch probieren und verschieben gefunden.
Ihr kennt das ja: 3x abgeschnitten und immer noch zu kurz...! Mehr möchte ich derzeit hierzu nicht sagen.
*grrrr*

Irgendwann passt es dann überraschender weise doch recht gut, ich zeichne die Lage der Leisten an und bohre Dübellöcher in die seitlichen Leisten, die ich per Dübelspitzen dann auf die horizontalen Leisten übertrage. Von irgend einem Projekt habe ich auch noch gekürzte 6er Dübel (22 mm lang) rumliegen, die kann ich hierfür gut gebrauchen!

Als Passprobe stecke ich alles trocken zusammen: Passt! Aber an der Spitze geht es auseinander. Also auch hier einen Dübel setzen:
Ich drehe das Gerüst um und verschiebe eine Seitenleiste so, dass an der Spitze ein großer Spalt entsteht. Hier bohre ich ein 6mm Loch, stecke eine Dübelspitze hinein und schiebe die Seitenleiste wieder zurück: der Spalt schließt sich und die Dübelspitze markiert das Bohrloch an der anderen Leiste.
Auseinander bauen, Loch bohren (90° zur Stoßfläche), Dübel rein, wieder zusammen bauen: Jetzt passt es tatsächlich!

Bevor ich das Gebilde verleime, schleife ich die Leisten und breche auch gleich noch die Kanten mit dem Exenterschleifer (K180 und K240).

Nun noch größzügig Leim verteilen, Dübel einsetzen und alles schön mit Zwingen zusammenpressen.

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Jetzt wird's edel!

Stoff drüberlegen und antackern
Fertig

Irgendwie hab ich so noch kein rechtes Bild vor mir, wie die "Türchen" hier gut aussehen sollen. Da muss ich nochmal ran!

Ich hab hier doch noch so (*krusch, kram, hust*) Stoff!
Pannesamt, heisst das Zeug!
Damit könnte ich doch eigentlich den Schmuckbaum bissi anhübschen, oder? Mal hinhalten: Ja, überzeugt mich!

Stoff über die Leisten gelegt und mit dem Handtacker von oben nach unten erstmal an den Querleisten befestigt. Dabei achte ich darauf, dass der Stoff zwar straff aufliegt, ich aber Faltenbildung so gut wie möglich vermeide.
Umdrehen (des Baum/Adventskalender, nicht mich!) und den Stoff auf der Rückseite befestigen. 


Warum hab ich mir eigentlich so viel Mühe mit der Oberflächenbearbeitung der Leisten gegeben?

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Türchen oder Päckchen?

ein paar Stoffreste
Füllung auflegen
Stoff umklappen
nähen
Fertiges Päckchen / Türchen

Bei den winterlichen Temperaturen in der Werkstatt wär ich jetzt gern ein Holzohrring! Die bekommen jetzt nämlich endlich einen warmen Beutel aus rotem Pannesamt! Jeweils einen. Das sieht nach Arbeit aus!

Wie so oft, werkel ich einfach aufs Geratewohl drauf los. Manchmal kommt ja was bei raus...

Ich schneide mir ein paar Stücke (genau genommen 22 Stücke) aus dem roten Stoff zurecht, für zwei Stücke nehme ich einen lila-farbigen Stoff. Die Violetten Stücke sind für Nikolaus (Kette mit Anhänger Mjölnir) und Heilig Abend (gekaufte Perlenohrringe. Irgendwas richtig Schönes soll meine Frau ja auch bekommen...).

Ich lege den Stoff mit der Samtseite auf den Tisch, darauf kommt der Ohrring. Jetzt schlage ich den Stoff um. Mit einem Stück Silberdraht (ist mir irgendwann mal zugelaufen) "vernähe" ich die offenen Seiten: ich steche von vorne nach hinten mit dem Draht nah am Rand durch beide Stofflagen, hole den Draht seitlich wieder nach vorne und steche wieder durch den Stoff. Die Drahtenden führe ich in der Mitte der Oberkante wieder zusammen, diese dienen später als Aufhänger der einzelnen Päckchen.

24 Adventskalendertürchen.
Das dauert...

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Türchen auf Bäumchen

Stellprobe
der Samt will den Draht nicht wirklich durchlassen!

Endlich sind die Ohrringe alle verpackt, jetzt müssen sie nur noch am Baum befestigt werden.

Zuerst aber nochmal eine "Stellprobe": welches Packerl kommt wohin? Wie sieht es am besten aus?

Ich habe absichtlich die Enden der Silberdrähte etwas länger gelassen. So kann ich diese jetzt durch den blauen Pannesamt durchstechen.

Allerdings erweist sich der Samtstoff als extrem störrisch - es dauert einige Zeit, bis ich alle Päckchen an ihrem Platz befestigt habe!

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Baumständer

Nut anzeichnen
Bein an Brett
Ständer fertig. Man sieht vorne rechts bei der Nut, wo mir die Oberfräse verlaufen ist...

Erst wollte ich den Baum einfach irgendwie aufhängen: mit einer Schnur ans Treppengeländer, an die Wand dübeln, ein Bild abhängen und den Baum statt dessen aufhängen... missfiel mir alles irgendwie dann doch.

Also muss der Baum irgendwo stehen - hierfür braucht er aber einen Ständer.

In meinen Holzresten finde ich noch ein rechteckiges Brett 40cm  x 15-20 cm Kantenlänge, außerdem noch das ausgemusterte Bein für den Schemel meiner Frau.
(Natürlich finde ich dort deutlich mehr Holz, aber der Rest interessiert in dem Fall nicht!)

Beim Holzbrett zeichne ich ca. 15 mm vom Rand entfernt an der langen Seite einen Strich und parallel hierzu 22 mm weiter einen zweiten Strich: hier fräse ich mit der Oberfräse eine 12mm tiefe Nut (natürlich in mehreren Etappen!). Dabei muss ich den Anschlag mehrmals ändern, da der 16mm Nutfräser leider keine 22mm Nut auf einmal schafft. Müsst ihr nicht nachrechnen. Glaubt es mir einfach, ich hab es ausprobiert!
Pro-Tip der Woche: Anschlag gegen das Werkstück halten hilft ungemein, eine gerade Nut zu bekommen. Auch das habe ich bereits für euch ausprobiert. Unfreiwillig...

Das Ex-Schemelbein hat für mich keinen Wert mehr und hinter dem Bäumchen sieht man es auch nicht, deswegen bekommt es auch keine weitere Behandlung. Nur Löcher mache ich noch rein, drei Stück an der Zahl. Da kommen nämlich jetzt noch die Schrauben rein, die das Bein am Brett halten.

Bäumchen in den Schlitz gestellt, obere Ecke gegen das Bein gelehnt: feddich!

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Der Wievielte ist heute gleich wieder?

Weiahh, nur noch drei Tage bis zum 01. Dezember und die Türchen haben immer noch keine Zahlen drauf!

Was mach ich nur? Mit Edding beschriften? Klebezahlen? Zahlen aufnähen? Sticken? Keine Zahlen?

Die Antworten, die ich mir hierzu selber gebe lauten: sieht shice aus, hält sicher nicht, ja klar, jetzt wirst du albern, sieht auch shice aus.

Fündig werde ich im Kruschladen ums Eck: Pins bzw Buttons mit Zahlen. Treibt zwar die Projektkosten bzw Kalenderkosten in die Höhe, aber für eine andere Lösung hab ich keine Zeit mehr und mir fällt momentan auch nix anderes ein. GEKAUFT!

Abends schnell hoch in die Werkstatt huschen, Pins in willkürlicher Reihenfolge anheften, schnell ein Foto schießen:

ENDLICH FERTIG!


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Fazit:


Am meisten Zeit hat mir tatsächlich die Vorarbeit und Nacharbeit (das Schleifen und das "vom-verdammten-Klebeband-befreien") gekostet. Natürlich hat das Sägen auch ziemlich lange gedauert, das hat mir aber dagegen Spaß gemacht! 
Eventuell kann man mit Schleifmaschinen das Ganze etwas beschleunigen; auf die Idee bin ich aber aus mir unerfindlichen Gründen erst gekommen, als ich bereits alles gesägt hatte. Sei's drum.

Ich finde Holzschmuck richtig Klasse, vor allem in der Kombination dunkles Nussholz und Silber. Es hat mir irrsinnig viel Spaß gemacht, mal wieder etwas komplett neues auszuprobieren: ist mein erster Holzschmuck, den ich hergestellt habe! Dafür finde ich es auch recht gelungen!

Wie man an den Säckchen sehen kann, habe ich "Handarbeiten" in der Schule bereits früh abgelegt: ich kann's einfach nicht! Allerdings sind die Beutelchen von Exemplar zu Exemplar besser geworden muss ich sagen. Trotzdem nix für mich.

Falls ihr euch fragt, wie meine Frau die Schmuckstücke aus den Verpackungen befreien wird: 
Darauf bin ich selber auch gespannt...



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