Zusätzliches WC im Keller....

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    350 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Hiermöchte ich Euch beschreiben wie ich bei uns imKeller ein weiteres WC u. Waschbecken installiert habe.

Wir haben zwei WC´s aber hey, unten ist unser "Partykeller" und Werkstatt, anstatt immer in das EG laufen zu müssen brauch man nur noch 5 Meter laufen.... Ja Faulheit macht spaß :D

Los geht's - Schritt für Schritt

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Anschlüsse setzen und erste Arbeiten....

Da bei uns alle 2 WC´s im OG und EG am selben Platz sitzen und darunter der Keller ist wo auch das Abflußrohr runter geht, sowie die Wasserleitung für besagte WC´s im EG und OG und relativ viel Platz vorhanden ist dachte ich mir, da könnte noch ein Urinal hin.

Urinal deswegen, da das 100er Abflussrohr in ein Tonrohr übergeht, welches ca. 20~25 cm überhalb des Bodens anfängt, ist ja nun mal viel zu hoch für den Abflusstutzen einer Ideal Standart Toilette. Urinal hängt ja wesentlich höher.

Bis mir die Idee gekommen ist ein kleines "Podest" für den "Thron" zu bauen. Sechs Backsteine bisschen Zement und fertig war das Podest.

Da das Abflussrohr nur noch über eine Serviceöffnung verfügte musste ein Teil des Fallrohres ausgewechselt werden. Mein Nachbar, als Sanitär und Heizungsbauer meinte ich sollte sehr sachte das Tonrohr was vermörtelt wurde aufbrechen, da diese Tonrohre schnell kaputt gehen und somit größere Kosten auf mich zukommen würden.

Angefangen mit kleinem Hammer und Schraubenzieher merkte ich schnell nach 2 cm Sandmischung das darunter nur Erde war. Die haben früher doch tatsächlich das mit Erde ausgestopft und bisschen Mörtel aus Sand da reingefüllt, okay,zumindest ging es so ohne größere Vorsicht schnell und sicher.

Dann habe ich mir zwei Anschlußrohre gekauft, ein mal ein 100er für Toilette und ein 50er für Waschbecken.

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Toilette und Waschbecken anbauen.....

Nun habe ich die Toilette eingebaut, auf dem Sockel ausgerichtet und die Löcher für die Verschraubung angezeichnet. Dann die Löcher gebohrt. Ich habe mich für eine NoName Keramik entschieden, meiner Meinung nach lässt es sich ob auf einer Villeroy & Boch oder ner Standart Billigkeramik auch nicht sitzen. Den einzigsten Augenmerk habe ich auf die Art der Spülung gelegt, da wir einen Flachspüler ( EG ) besitzen und dort man ab und an mal öfters die Toilettenspülung drücken muss und auch mal mehr an der Keramik hängen bleibt habe ich mich für einen Tiefspüler entschieden. Kostenpunkt für die Schüssel 27,95 €.

Das Waschbecken ist auch NoName und wurde nicht nach einem Standartmaß an der Wand installiert sondern so wie es für meinen und meiner Fraus Rücken am besten ist.

Es gibt im Baumarkt für WC und Waschbecken fertige Tütchen-Set´s mit Dübeln, Schrauben etc. um die Keramik fest zu verankern.

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Wasserleitung und Abflussrohre....

Das Waschbecken wurde mit 50er Rohren angeschlossen mit etwas Gefälle. Sowie der Wasserhahn angeschlossen. Die Rohre habe ich mit passenden Schellen an der Wand fest gemacht.Für das WC habe ich ein Rohr mit Muffe genommen, so wurde das WC nur mit dem Anschluß auf das Rohr gesteckt. Den Spülkasten musste ich leider etwas verlegen wegen dem Fallrohr. Ich habe mir aus mehreren Rohren eine Rohrleitung vom Spülkasten zur Toilette gebastelt. Diese Rohre werden verklebt.Dann habe ich die Kupferrohre für den Wasseranschluß gelötet und habe mich an der Leitung überhalb des Fallrohrs bedient. An den Enden der Rohre zum Waschbecken und Spülkasten kommen Anschlüsse mit 3/8 Gewinde drann für den Ein / Aussteller.

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Trennwand, Fliesen und Elektro.....

Über die vorhandenen Fliesen habe ich, da aus der Küche noch so viele über waren diese genommen, und drüber gefliest.Dann habe ich mit der Trennwand aus einem Holzgestellt begonnen. Latten oben, unten und an den Seiten mit Schrauben und Dübeln im Mauerwerk verankert. Danach Kurzpaneele aus Fi/Ta verwendet. Tür fehlt auf den Bildern ist jetzt aber eingebaut, auch aus Holz mit Kurzpaneele.Für die Beleuchtung habe ich mich an der gegenüberliegenden Steckdose im Nebenraum bedient und ein 16erLoch durch die Wand gebohrt und die Leitung dadurch gelegt zu einem Ein / Ausschalter, von dort das Kabel in eine Abzweigdose einmal zur Neonröhre und zur Steckdose. Da über den Ein / Ausschalter nur die Phase unterbrochen oder geschlossen wird funktioniert die Seckdose nur wenn das Licht an ist, dieses war aber auch so gewünscht.Aufpassen! Bei dieser Elektroverkabelung über den Ein / Ausschalter sind max. 10 A nutzbar da ansonsten der Schalter das Zeitliche segnet. Aber um 10 A und mehr durchzujagen kann man Bsp. zwei Fön´s, nen Sauger und noch Kleinkram anschließen. Mehr als ein Fön kommt in diesem Bsp. eh nicht in Frage. Bislang noch nicht einmal genutzt, aber vllt. benötigt man sie ja doch mal.....


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