Woody hasst suchen - Aufbewahrung für Metallstangen

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Im Laufe der Zeit sammelt sich so allerhand an Reststücken von Holzleisten, Rundstäben, Metallstäben, Sesselleisten etc etc an. Natürlich alle unterschiedlich lang. Im Winter hab ich mir schon ein Stellplatzerl für die Stangen gebaut und dachte, das reicht die nächsten 100 Jahre. Weit gefehlt, meine Sammel- und Bastel/Werktriebe machten mir einen dicken Strich durch meine schöne Planung.

Mittlerweile ein Chaos wollte ich wenigstens die Holz- und Kunststoffleisten von den Metallstäben und -rohren trennen. Viel Platz hatte ich nicht mehr, weil ich dummerweise nahezu schon alles zugebaut hatte. Einzig auf der Fensterbank war noch ein kleiner schmaler Bereich zur Verfügung.

Herausgekommen ist das: 

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Schrauber
  • Tischkreissäge
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Materialliste
  • 2 x Platten für Seitenwände | Holz
  • 1 x Holzleiste | Holz
  • 1 x dünnes Sperrholz o.ä. für Zwischenwände
  • 20 x Schrauben bel. Länge

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorüberlegungen

Die Fensterlaibung bot aufgrund der Höhe nicht die Möglichkeit, einfach ein Behältnis hinzustellen und die Rohre reinzustellen. Man konnte sie ja dann nicht mehr rausholen.

Es musste also entweder was Schräges oder was Kippbares sein. Größenwahnsinnig wie ich nun mal bin, entschloss ich mich für letztere Variante. Ohne noch einen Tau zu haben, wie genau ich das umsetzen sollte. Aber ich geh ja immer quasi planlos an mein Werk heran ;)

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Korpus bauen

Aus meinem Holzfundus kramte ich also mal 2 ausgediente Fachbretter aus 8mm dünnem Preßspan heraus und schnitt diese mit der TKS auf die Breite der Fensterlaibung zu. Das waren nun mal die beiden Seitenwände.

Da das ganze kippbar sein sollte, schrägte ich die spätere hintere untere Ecke ab, sonst wäre das ganze Konstrukt ja an der Mauer hängengeblieben. Vordere untere Ecke ebenfalls abgeschrägt.

Es sollten 4 Fächer entstehen. Als Zwischenwände verwendete ich zugeschnittenes Sperrholz (glaub das war mal eine Rückwand eines Kastens), welche in Nuten der Seitenwände eingeleimt wurden. Die Nuten sägte ich einfach mit der TKS (halbe Brettstärke = Sägeblatthöhe) ein. Man muss nur aufpassen, dass man auf beiden Seitenwänden die Nuten spiegelverkehrt macht. Ich bin ganz stolz, dass ich das sogar diesmal auf Anhieb geschafft hab :)

Der Korpus wurde nun mit entsprechend abgelängten Brettern verschlossen (versenkt verschraubt).

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der Kippmechanismus wieder mal Marke Woody

Während des Korpusbaus rotierte mein Gehirn, wie mach ich das bloß, dass das Ding fest steht und sich trotzdem kippen läßt? Eine Montage mit Führung an der Mauer kam nicht in Frage, da ich keine Lust hatte, für 2 benötigte Löcher schlussendlich dann 10 zu haben (elendiger Zustand, 100 Jahre alt).

Endlich kam mir die Erleuchtung: Klappscharnier wie man sie von Minibar oder Schreibtischsekretär mit ausklappbarer Auflagefläche kennt. Natürlich hatte ich sowas in meinem Klumpadfundus.

Zur besseren Führung montierte ich gleich 2 Stk.

Zuletzt kam noch ein normales Scharnier zum Einsatz, welches den vorderen "Kippbereich" abstützen soll.

FÖRDIG :))


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