Wohin nur mit den Pfeilen? Version 2.

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    2 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Mal wieder halte ich ein Bündel Pfeile in der Hand, doch dieses Mal sind es keine, die in Turnieren geschossen werden, sondern reine Dekoteile. Es sind Reproduktionen mittelalterlicher Pfeile mit unterschiedlichen Zwecken. Wohin damit?

Ein Köcher kommt eher nicht in Frage, um die Pfeile zu präsentieren. So entstand aus einem aufgetrennten Abschnitt Weißdorn, etwas Leder und einem Messingstäbchen aus der Abteilung Schweißen ein erster Versuch (Bild 1).

Untauglich und hässlich ...
Das geht besser!

Du brauchst

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Werkzeuge
  • GSB 21-2 RE
  • Akku-Bohrschrauber
  • Schwingschleifer
  • Multifunktionswerkzeug
  • Bandsäge
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Materialliste
  • 1 x Brett | verleimtes Eukalyptusholz
  • 2 x Leisten | verleimtes Eukalyptusholz
  • 2 x Scharniere | Messing
  • 2 x Häkchen | Messing
  • Danish Oil

Los geht's - Schritt für Schritt

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Der zweite Versuch. Das Brett.

Von unseren alten Gartenmöbeln war nicht sehr viel Brauchbares übrig geblieben, doch ein paar Leisten schon, die nach dem Abhobeln gar nicht so übel aussahen. Es handelt sich übrigens um Plantageneukalyptus.

Daraus sollte irgendwie ein brauchbarer Träger werden. Also werden erst einmal ein paar dieser Leisten verleimt (Bild 1). Das Grundbrett des Trägers entsteht.
Nach Hobeln, Schliff und Kantenbruch sieht das Brett schon recht manierlich aus (Bild 2).

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Die Halter

Den Pfeilen, sieben an der Zahl, wird nun ein Bett geschaffen, in dem sie bequem, aber gut fixiert liegen.
 
Zwei passend gesägte Brettchen werden in einem Zuge gebohrt (Bild 1), geradewegs durch die Mitte der Bohrlöcher aufgetrennt ... und für zu breit befunden (Bild 2).
Also wird jedem ein wenig Breite genommen (Bild 3), und siehe da, jetzt sieht es schon gefälliger aus (Bild 4).
Somit können die zwei Halter angeschraubt werden, Bohren und Senken ist (mit diesem Bohrer) eins Bild 5).

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Endmontage, Oberflächenbehandlung und Glücksgefühle

Die Fläche zwischen den beiden Haltern sieht irgendwie leer aus. Dem soll ein passendes Dekoelement abhelfen.
Auf einem Brettchen Nussbaum werden die Umrisse eines Pfeils skizziert, und dieser mit der Proxxon und einem kleinem Nutfräser ausgehoben.
Mittels eines Rundfräsers werden nun die Kanten unterfräst, damit die spätere Füllung mehr Halt hat.

Der ursprüngliche Plan zu probieren, ob das Verfüllen mit reinem Zinn funktioniert, der Rechaud strahlt schon mächtig Hitze ab, wird dann verworfen. Da der Pfeil sehr klein und es daher fraglich ist, ob und wie sich das Zinn einfüllen lässt, erfolgt die Füllung mit ganz gewöhnlichem Lötzinn.
Es funktioniert, aber der Pfeil sieht nach Überschliff doch eher krumm und schief aus. Wenn die Patschehändchen auch zu sehr zittern vor lauter Aufregung ... (Bild 1).

Ein zweiter Versuch sieht dann schon viel besser, scharfkantiger und ebenmäßiger, aus und wird in der Mitte aufgeleimt (Bild 2).

Mittels zweier winzig kleiner Scharniere werden die Oberteile der Halter an ihren Gegenstücken befestigt. Zwei Häkchen verhindern ein ungewolltes Öffnen (Bild 3).

Und nun findet der Träger samt Inhalt seinen Platz an einem Fenstersturz in meinem Arbeitszimmer.

Bitte keine Diskussion über die Qualität der Tapezierarbeit ...


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