Werkstattausstattung: Werkstückstopper "Bench Cookies"

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    10 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Die Werkzeugstopper, in den USA wegen ihrer Form und des Aussehens auch Bench Cookies genannt, sind kleine Helfer, die einem den Alltag in der Werkstatt sehr erleichtern können. Sie hindern ein Werkstück am Verrutschen. Man kann ohne das Werkstück festspannen zu müssen daran Schleifen oder Fräsen.
Auch bei verstaubten Werkstücken oder verstaubtem Untergrund funktioniert dies noch.

Im Thread Erfahrungen mit Bench Cookie(tm) Werkstückstoppern von agreisle habe ich bereits erwähnt, dass ich solche Bench Cookies selbst gebaut habe.

Für 1-2-do.com habe ich nun nochmal welche gebaut, um zu zeigen, wie einfach es geht, Werkstückstopper selber herzustellen.


Viel Spaß nun mit meinem Projekt.


Materialkosten:
Antirutschmatte 10x10 cm: ca. 8,00 EUR
Holzscheiben: ca. 2,00 EUR

Du brauchst

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Werkzeuge
  • wasserfester Leim
  • Schraubzwingen
  • Schleifpapier
  • Schnellspachtel
  • Japanspachtel
  • Spritzspachtel / Füller
  • Nassschleifpapier P800
  • Schere
  • Lack RAL 6005
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Materialliste
  • 8 x Holzräder / Holzscheiben | Buche (Ø 60 x 10 mm)
  • 8 x Anti-Rutschmatten | pur-gebudendes Gummigranulat (10 x 10 cm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Anti-Rutschmatten anpassen

Nun wurden die 10 x 10 cm Anti-Rutschmatten zurechtgeschnitten.
Dafür benutzte ich einen kleines Glas für Teelichter. Der Durchmesser war geradezu ideal dafür, da der Radius etwas kleiner als der der Scheiben war.

Als alles zurechtgeschnitten war, wurden die Matten mit dem Sprühkleber versehen und beidseitig auf die lackierten Holzräder geklebt.

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Die Cookies sind nun einsatzbereit.

Hier nun die fertigen Bench Cookies. Sind zwar nicht so schön, wie die kommerzielle Variante, erfüllen aber den gleichen Zweck.

Getestet wurden diese nun auch gleich.....

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Verleimen

Als erstes habe ich jeweils zwei Holzscheiben miteinander verleimt und mit Schraubzwingen verspannt.


Tipp:
Schneller gehts natürlich, wenn man 20 bzw. 25 mm dickes Holz mit einer Lochsäge sägt.
Die entstehenden Bohrlöcher kann man eigentlich lassen, da diese Cookies dann auch zum Lackieren benutzt werden können, wenn man einen Nagel durchsteckt.

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Schleifen / Spachteln

Danach wurden die verleimten Scheiben etwas geschliffen und mit Schnellspachtel behandelt (runde Werkstoffe spachteln will geübt sein....).
Nach dem Spachteln wurde alles glatt geschliffen.


Hinweis: Der Vorgang mit der Lackspachtel und Füller ist nicht zwingend erforderlich. Da ich aber die Stopper mit Lack versehen habe, wollte ich Unebenheiten beim Verleimen der Scheiben beseitigen und eine schöne Oberfläche haben.

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Lackieren

Nun habe ich die Scheiben noch etwas farblich gestaltet.

Da die kommerziellen Produkte blau oder schwarz sind, dachte ich mir, ich lackier diese mit dem RAL-Farbton 6005 Moosgrün (ähnelt Bosch grün).

Lackiert wurde in zwei Durchgängen. Zwischen den beiden Lackiervorgängen habe ich alles mit P800 Nassschleifpapier angeschliffen.

Hinweis: Dieser Vorgang ist nicht zwingend notwendig. Dies machte ich nur, um meine angebrochenen Farben / Lacke leer zu bekommen.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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