Werkstatt erneuern: Teilprojekt Wand mit OSB verkleiden und Elektroinstallation erweitern

  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    350 €
  • Dauer
    4 h
  • Wertung

Ich hatte an der Wand einige Spanplatten und eine Werkbank aus Abfallbauholz, dieser Zustand sollte geändert werden, also ist die Werkbank incl. der Spanplatten aus der Werkstatt verbannt worden. Die Wand besteht aus Holblocksteine, diese soll jetzt mit OSB Platten verkleidet  und die Elektroinstallation etwas erweitert werden.

Weitere Projekte von mir findet Ihr hier.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Tischkreissäge
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Oberfräse
  • Handkreissäge
  • Stichsäge
  • Akku-Schrauber
  • Akku-Bohrschrauber
  • Sandbohrmaschine
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Materialliste
  • Kabel | NYM
  • Kabel | NYM
  • Dachlatten | Holz
  • Spax | Metall
  • Rahmendübelu. Schrauben | Kunststoff / Metall
  • Spax | Metall
  • Steckdosen |
  • CEE Steckdosen 16A |
  • Dibond | Alu / Kunststoff
  • OSB Verlegeplatte | Holz

Los geht's - Schritt für Schritt

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1. Wandabschluss herstellen

Da bereits ein kleiner Teil der Wand mit Spanplatten verkleidet ist benötige ich einen Übergang, dieser wird aus einer Latte gemacht, die ich auf das passende Maß gehobelt und dann mit Befestigungslöchern versehen habe.

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2. Steckdosen

In die Wand sollen auch Steckdosen, diese setzte ich in eine Montageplatte aus Dibond ein. Die Montageplatte wird dann in die OSB Platte eingelassen. Dafür habe ich das Dibond mit der TKS zurecht gesägt und die Einbau / Befestigungslöcher mit der Stönderbohrmasch. gebohrt.

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3. Frässchablone

Um die Steuckdosen in die OSB Platten einzulassen habe ich mir eine Frässchablone mit einem Einsatz um das Einbauloch zu fräsen gebaut. Mit dem Einsatz wird das Loch in die OSB Platte gefräst, wird der Einsatz entfernt, kann die Sicke für das Dibond gefräst werden. Auch für die 400V CEE Steckdosen habe ich mir eine entsprechende Schablone angefertigt.

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4. Wandabschluss anbringen

Den im Schritt 1 angefertigten Wandabschluss habe ich mit Dübel, bündig an die Vorhandene Spanplatte geschraubt, von hier aus werden dann die Dachlatten, für die Montage der OSB Platten, angebracht

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5. Dachlatten montieren

Die Dachlatten werden gebohrt und dann mit entsprechenden Dübel und Schrauben an der Wand angebracht. Um eine Hinterlüftung zu gewährleisten, werden die Latten nicht Stoß an Stoß gesetzt. Zudem können durch die Lücken auch prima die Kabel verlegt werden.

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6. OSB Platten Fräsen und anbringen

Die Schränke, Hängeschränke und Unterschränke bekommen einen 12V Anschluß um eine Beleuchtung im inneren zu installieren. Der Anschluß in der Wand wird ebenfalls über eine Buchse mit Dibond in den OSB Platten versenkt. Dafür nutze ich die Frässchablone für die 220V Steckdosen mit einem entsprechenden Einsatz um einen kleineren Ausschnitt zu bekommen (Bild1). Für den Kabeldurchlass bohre ich mit einem 20mm Forstnerbohrer durch die OSB Platte.
Bei den 220V und 400V Fräsungen wird zuerst mit dem inneren Rahmen und einem 8mm Fräser das Loch ausgefräst, dann ohne Rahmen und mit einem 12mm Fräser die Vertiefung für das Dibond gefräst. Bei allen OSB Platten werden an der Unterseite die Federn weggeschnitten. Verschraubt werden die Platten, mit einem 10mm Abstand vom Boden, mit 5x40mm Spax an den Dachlatten.

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7. Fensterleibungen

Um die Fensterleibung zu machen, habe ich mir Hilfslatten angeschraubt, so das ich das genaue Maß für die Innenseiten habe, die Bretter wurden dann auf der TKS zu gesägt, die Ränder mit Silikon bestrichenen und ebenfalls mit Spax Verschraubt. Die Platten die von der Wand her kommen werden mit Überstand angeschraubt, so das wenn alle Patten um das Fenster angebracht sind, ich mit der OF und einem Bündigfräser Den Ausschnitt sauber fräsen kann.

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8. Kabeldurchlass

Für die "Komandozentrale" in der Werkstatt werden viele Kabel benötigt, hierfür benötige ich einen entsprechenden Durchlass in einer OSB Platte, diesen habe ich ebenfalls ausgefräst. Das Loch für den Druckluftanschluss habe ich mit einem Forstnerbohrer gebohrt.

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9. Fensterausscnitt

Der Fensterausschnitt wird grob mit der Stichsäge ausgeschnitten, und später mit der OF und einem Bündigfräser auf Maß gefräst.

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10 Fensterausschnitt bündigfräsen

Damit der Übergang der Bretter vernünftig aussieht, habe ich den Überstand mit einem Bündigfräser an das Niveau der Leibungsbretter angepasst. Hierzu habe ich meine alte Billigfräse genommen, da sie am leichtesten ist und es hier nicht auf Präzision ankommt. Zuletzt habe ich dann noch mit einem 1/4 Stabfräser die Kanten abgerundet.

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11. Rahmen für die Elektroinstallation

Den Rahmen für die Elektroinstallation und der Schaltzentrale habe ich aus Kanthülzer die bereits Jahre in der Garage lagen angefertigt, zuerst alles auf der TKS zurecht gesägt, dann die Hölzer verschliffen, den Falz für die Aufnahme der Frontplatte mit einem Falzfräser eingefräst, die Hölzer auf Gehrung und entspreche Länge geschnitten und verleimt. Als der Rahmen so da lag fiel mir ein Beitrag von Guido Henn ein, in dem er die Ecken eines Rahmens mit zusätzlichen Federn stabilisierte, also habe ich mir für meine Lamellofräse einen kleinen Anschlag gebaut und in jede Ecke noch 2 Fräsungen für die Federn gefräst. Die Federn bane ich dann aus Buche abgefertigt, damit das ganze einen schönen Kontrast ergibt. Alles nochmals verschliffen und die Ecken mit einem 1/4 Stabfräser abgerundet. Als Finish habe ich den Rahmen dann noch geölt.

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12. Elektroarbeiten

Um den Überblick nicht zu verlieren und als Dokumentation habe ich estmal alle Kabel Beschriftet und dann die Kabel verdrahtet. Die Eltakos sind für die Ansteuerung des Kompressors, der Absaugung und des Luftfilter, hierfür sind auch die 3 kleinen LED Treiber die mir im Bedientablo den Betriebszustand anzeigen. Die 3 elektronischen Schaltungen sind zum einen die Notaus-Abschaltung, ein Zeitrelais welches mir ein Piezosummer ansteuert sobald die Türklingel betätigt wird und eine kleine Wandlerschaltung die mir aus den 9V~ vom Klingeltrafo 12V= und einen Potentialfreien Kontakt für die Ansteuerung des Zeitrelais zur Verfügung stellt. Die Verbindung zur Frontplatte wird über 2 Steckleisten mit jeweils 12 Polen herdestellt, eine für 220V und eine für Signalleitungen. Am unteren Ende ist ein  120W Netzteil zu sehen welches für die 12V Versorgung der Schränke und der Beleuchtung an der Werkbank zuständig ist.

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13. Frontplatte

Die Frontplatte wird aus einer 3mm DIBOND Platte hergestellt. In die Platte kommen Instrumente für die 220V und 12V Spannungsversorgung, der NotAus Schalter, eine Uhr, Anzeigen für Innen und Außentemperatur, Taster und Kontrollleuchten für die Beleuchtung, den Kopressor, die Absaugung und den Luftfilter, zusätzlich kommt noch eine 12V Buchse rein. Die entsprechenden Löcher/Ausschnitte habe ich auf die Platte engezeichner, gebohrt und die rechteckigen Aussparungen mit der Stichsäge ausgesägt. Die Verkabelung habe ich mit einer Steckleiste (Bild4) versehen, so das das Paneel auch mal abgenommen werden kann.

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14. Ende

Hie habe ich nochmal einige Detailbilder reinkepackt, beim einbau der Uhr sind mir einige Segmente der Anzeige abhanden gekommen, wie auf dem Video zu sehen ist, diese wird noch ausgetauscht.
Als nächstes wird die Werkbank neu aufgebaut, hierzu folgt dann wieder ein Projekt.


Rechtlicher Hinweis

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