Waschbecken - Unterschrank

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    120 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Gemeinschaftsprojekt mit Bueffel
"Der erste Versuch"

Da Badmöbel oft recht teuer sind haben wir uns entschlossen
(mein Schwager und ich), für meine Schwester, als ersten Versuch den Waschbeckenunterschrank selber zu bauen.

Am Anfang wollten wir nicht verraten was wir vorhaben sagten ihr nur wir brauchen mal „nen hunni“ und wollten einkaufen fahren. Nachdem die Finanzen geklärt waren gings ab in den Baumarkt und anschließend in die Garage.
Vorher noch die Verwandtschaft abgeklappert und etwas Werkzeug besorgt!

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Du brauchst

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Werkzeuge
  • PCM 7 S  - Kapp- und Gehrungssäge, Paneelsäge
  • PMF 10,8 LI  - Multifunktionswerkzeug (Akku)
  • POF 1100 AE  - Fräse (elektrisch)
  • PSR 18 LI-2  - Bohrschrauber, Bohrmaschine, Schlagbohrschrauber (Akku)
  • Winkel
  • Metall - Böcke
  • Bohrer 2 mm
  • Bohrer 4 mm
  • Bohrer 10 mm
  • Zollstock
  • Bleistift
  • Block
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Materialliste
  • Schrauben | Edelstahll (6 x 80)
  • Schrauben | Edelstahl (4 x 60)
  • Terrassendielen | Douglasie
  • Kantholz (44x44)
  • Kantholz (25x44)
  • altes Regalbrett für den Boden
  • 4 x Türscharniere (60mm)
  • 2 x Stahlwinkel
  • Magnet

Los geht's - Schritt für Schritt

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Grundgerüst aufbauen

Zuerst haben wir das Waschbecken ausgemessen damit wir wissen wie groß der Schrank überhaupt werdendarf.
Wir nahmen das Maß beidseitig etwas kürzer damit der Schrank später nicht hervorsteht. Dem gemessenen maß zogen wir dann nochzusätzlich die Verplankung ab, somit hatten wir dann das Fertigmaß unseres Grundgerüstes.

Hierfür schnitten wir dann:
4st.44 x 44 x 345 mm
4st. 44 x 44 x 490 mm

4st. 44 x 44 x 865 mm

Die Kanten wurden alle entgratet und geschliffen, sodass keine Gefahr entsteht.
Jetzt wurden je 2 derkurzen Kanthölzer zu einem Rahmen zusammengeschraubt dafür haben wir 80er schrauben genommen um eine gute Stabilität zu bekommen die Löcher vorgebohrt damit das Holz nicht platzt. Mit dem 10er Bohrer angesenkt für die Senkkopfschrauben.

Damit sich die Schrauben nicht Kreuzen haben wir die Schrauben des Rahmens immer in die äussere Hälfte geschraubt und dann beim verbinden der zwei Rahmen haben wir die innere Hälfte genommen.

Die letzteVerstrebung (wie auf Bild 5 zusehen) haben wir bewusst weggelassen dazu später mehr.

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Beplankung

Für die Beplankung der Schrankes haben wir Douglasie Holz genutzt. Hierfür wurden angefertigt:
8xgleich lange Bretter (450 mm)
Diese haben wir dann an die Seiten der Rahmen geschraubt. Die Verschraubung der Bretter haben wir komplett von der Innenseite des Schrankes gemacht, damit das Erscheinungsbild nicht zerstört wird. Zwischen den einzelnen Brettern haben wir einen Spalt von 3 mm gelassen, da der Schrank auch für die Wäschesammlung geeignet sein soll und so eine Luftzirkulation stattfinden kann. Nach dem Beplanken der Seiten setzten wir uns auf einen Kaffee zusammen und besprachen wie denn die Türen aussehen sollten;-)

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Idee der Türen

Die Idee war zwei Türen zu bauen die gleich groß sind aber verschiedene Funkionen haben.
Die rechte Tür soll ganz simpel und einfach zum Aufklappen sein. Stellplatz für Putzmittel und größere badutensilien.

Bei der linken Tür war die Herausforderung das es gewünscht ist dort einen Wäschesack (Wäschebox) unterbringen zu können. Meistens ist es so das man die Wäschebox nur rausbekommt wenn die Tür komplett auf gemacht wird und man dann die Box seitlich rausziehen muss. Wir wollten aber das man die Box von oben her bedienen sollte und sich somit das Bücken spart.Das erleichtert das einwerfen der Wäsche und das heraus holen der Korbes, weil man ihn bequem nach oben ziehen kann.
Gesagt getan auf dem Papier kurz aufgerissen und dann uns dran gemacht es um zusetzten. Das Gerüst für die linke Tür war das kompliziertere, denn hier soll der Boden gleich mit der Tür verbunden sein und sich beim öffnen mitbewegen. Hierfür haben wir 90° Stahlwinkel eingesetzt um Stabilität für die verbundene Bodenplatte zu bekommen.

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Die Türscharniere

Für jede Tür haben wir 2 Bandschaniere (60 mm) genommen Damit die Tür sich aufklappen lässt haben wir sie ins Kantholz versenkt somit liegt die Tür mit der Front voll auf. So entstand an den Seiten nur ein minimaler Spalt. Also 4 Scharniere angezeichnet mit der Oberfräse heraus gefräst und die Scharniere eingeschraubt.

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Türenbau

Für die Front fertigten wir wieder 8 gleich große Bretter (500 mm) an, wir achteten drauf das dass Gesamtbild von vorne ein schönes Bild ergibt. Zudem haben wir ein Brett dann auch gleich so verbaut das die rechte und linke Tür quasi aus dem gleichen Brett entstanden sind. Der Clou an den Türen ist das wir die äußeren Seiten der Türbretter eingefräst haben damit wir beim Gesamtbild nicht so breite Flanken der Douglasie (28 mm dick) Bretter sehen. Somit sieht man nur noch 13 mm anstatt der 28 mm.

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Endmontage

Hier kommen wir nun zu dem letzten Kantholz des Schrankgerüsts. Im ersten Schritt wurde ja beschrieben das es weggelassen wurde. Auf Bild 1 kann nun auch sehen warum.Der Abfluss der Waschbeckens wäre sonst im Weg gewesen und weil wir durch Faulheit glänzen haben wir das Kantholz mit der Wand verschraubt und danach erst des Rest des Unterschranks mit dem Kantholz verbunden.Hierzu mussten zwar die oberen Seitenbretter der Beplankung wieder abgenommen werden aber Hauptsache es hängt jetzt.

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Fehlerbehebung

Der Boden der linken Tür stößt bei zu weitem öffnen an den Sifon des Waschbeckens an.
Behebung:
Seitlicher Anschlag an dem Türgerüst.

Die rechte Tür fällt bei geschlossenem Zustand auf weil die Frontbretter zu schwer sind.
Behebung:
Ein starker Magnet hält die Tür im geschlossenen Zustand. (zwei leichte Magnete aus dem Baumarkt habens nicht gebracht)

Zum Schluss haben wir uns vorgenommen auch noch ein passendes Regal zu bauen und auch dieses Optisch anzupassen. Hierzu sind wir euch sehr dankbar wenn ihr uns hier ehrlich die Meinung schreibt und uns auch Tipps für Verbesserungen geben könntet.


Rechtlicher Hinweis

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