Wandbild - asiatisch

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    15 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Meine Tochter wünschte sich ein spezielles Wandbild. Die Grundidee dazu fanden wir im Buch Simply Wood. Also frisch an die Säge und losgelegt.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Dekupiersäge
  • Frästisch
  • Sägeblatt #5, Top Speed mit Gegenzahnung
  • Fräser (Runden, Profil, Nut)
  • Schleifmittel
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Materialliste
  • 1 x Sperrholz | Holz (80 x 80 x 2 cm)
  • etwas x schwarze Lacklasur | Holzfarbe (nach Bedarf)
  • etwas x rote Lacklasur | Holzfarbe (nach Bedarf)
  • 1 x Sperrholz | Holz (ca. 65 x 65 x 1,5 cm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorbereitungen

Auf ein passende Stück Sperrholz zeichnete ich grob die Umrisse des Motives (Bild 1). Mittig bohrte ich ein Loch mit 6 mm Durchmesser und etwa 1 cm Tiefe (Bild 2, roter Kreis). Am Rand markierte ich die Positionen für den Innen- und Außenkreis (Bild 2, blaues Oval).

Danach montierte ich meinen selbstgebauten Fräszirkel an der Oberfräse (Details dazu hier).

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Fräsarbeiten

Der Fräszirkel wird in das Loch einegsetzt und auf die Markierung für den inneren Kreis eingestellt. Dieser Kreis ist nicht durchgehend (Bild 1). Also habe ich sehr langsam und unter Sicht bis an die jeweiligen Markierungen herangesägt (da ich das Motiv voraussichtlich nicht ein weiteres Mal mache lohnte sich der Bau einer Schablone nicht).
Bald waren die vier Kreisabschnitte gefräst (Bild 2).

Danach wurde der Fräser auf den Außenradius eingestellt und der äußere Kreis durchgehend gesägt. Der Dicke des Holzes entsprechend habe ich jeweils in drei Durchgängen gefräst.

ACHTUNG: Beim inneren Radius muss die Außenkante des Fräsers an der Linie anliegen, beim äußeren Radius die innere Kante!

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Motiv aussägen

Nachdem ich freihand die Schriftzeichen direkt auf die Platte gezeichnet hatte erfolgten die Bohrungen für die Innenschnitte (Bild 1). Die Bohrungen wurden auf der Rückseite geglättet (Bild 2) ehe es ans sägen ging (Bilder 3+4). Aufgrund der Größe des Motives war das Sägen der Schriftzeichen nicht ganz einfach. Die Ausladung der Dekupiersäge wurde bis auf den letzten Millimeter ausgenützt.

Weiter ging es mit dem Aussägen des quadratischen Mittelloches (Bild 5). Dabei sägte ich jeweils von beiden Seiten in die Ecken um exakte Winkel zu bekommen (Bild 6).  Bild 7 zeigt die fertige Mitte.

Es folgte das Aussägen der vier verbliebenen Stücke zwischen den Schriftfeldern, dann war das Motiv fertig gesägt (Bild 8) und konnte geschliffen werden (Bild 9).

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Wieder an die Fräse

Um einen weicheren Übergang vom Motiv zur Grundplatte zu bekommen rundete ich das Motiv auf der Außenkante mit der Oberfräse ab (Bild 1).

Die Grundplatte sägte ich auf der Kreissäge zurecht. Dann fräste ich an den Seiten ein schönes Kantenprofil (Bild 2). Aufgrund der Größe der Platte und der beengten Platzverhältnisse nicht ganz einfach (schon gar nicht wenn man alleine arbeitet). Aber mit dem neuen Frästisch, den ich absichtlich sehr hoch stellte, ging das echt gut. Die Fräsgeschwindigkeit habe ich auf Stufe 4 reduziert um möglichst keine Verbrennungen zu bekommen (so eine große Platte bewegt man nicht so schnell vorwärts).

Auf der Rückseite fräste ich zwei kleine Aussparungen und montierte die Aufhängungen (leider ohne Foto).
Dann wurde das Motiv auf die Grundplatte gelegt um einen ersten Eindruck vom fertigen Bild zu bekommen (Bild 1).

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Endfertigung

Die Kanten der Grundplatte wurden händisch nachgeschliffen (Bild 1). Auch die Fläche wurde geglättet, allerdings mit maschineller Hilfe (Bild 2).

Nachdem alles entstaubt war ging es ans anfärbeln. Die Grundplatte wurde mit schwarzer Lack-Lasur (wusste gar nicht dass es sowas gibt) mit einem Pinsel gestrichen (Bilder 3+4). Diese spezielle Lasur deckt sehr gut (auch ohne Voranstrich) und lässt trotzdem noch die Maserung des Holzes erkennen.

Während die schwarze Farbe trocknete baute ich einen provisorischen Lackierplatz um auch das Motiv mit Farbe zu versehen (Bilder 5). Mit einem Rundpinsel lackierte ich das Motiv (Bilder 6+7).

Nachdem die Frabe trocken war wurde alles mit einem 240 Papier nachgeschliffen  (Bild 8). und eine weitere Schicht Farbe aufgetragen (Bild 9). Wieder warten bis alles trocken war.

Nachdem ich die richtige Position ermittelt hatte markierte ich diese mit feinen Nadeln ehe ich den Leim auftrug. An den Nadeln ausgerichtet wurde das Motiv mittig platziert. Ein paar 
Bretter zum Schutz und den Bohrhammer zum Beschweren bis der Leim abgebunden hatte (Bild 10).
Fertig war die etwas andere Wanddekoration.


Rechtlicher Hinweis

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