Wäscheabwurf

Auf Pinterest teilen per E-Mail teilen IC-send-mail Drucken IC-print-circle
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    350 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Ich möchte hiermit eine kostengünstige Möglichkeit zeigen eine Wäscheabwurfschacht zu Bauen. Als erstes mal vorab, es sollte im Haus die Möglichkeit bestehen einen Deckendurchbruch zu machen oder beim Neubau einzuplanen. Bei uns war es gut möglich dies einzuplanen und der Durchwurf verläuft vom Flur im DG, in der Speisekammer im EG bis in den Waschkeller.
Wir hatten uns erst überlegt die Teile von einem Hersteller für Wäschedurchwurfsysteme zu kaufen, allerdings fand ich die Ausführung teilweise schlechter und die Preise von ca 900-1400€ zu teuer. Unsere Bauweise wurde in einem Haus mit Holzständerbauweise und vor dem Estrich eingebaut.

Du brauchst

Icon my-product Icon--my-product-black-48x48
Werkzeuge
  • Multischleifer
  • Winkel
  • säge
Icon confirmation Icon--confirmation-black-48x48
Materialliste
  • Stk x KG Rohr | Material (5m, 250mm Durchmesser)
  • Kleber (je nach geplanter Stockwerkzahl)
  • Rohrschellen (je nach geplanter Stockwerkzahl)
  • Einwurftüre (je nach geplanter Stockwerkzahl)
  • PVC-Platte (je nach geplanter Stockwerkzahl)
  • Spanplatten (je nach geplanter Stockwerkzahl)
  • Konstruktionshölzer (je nach geplanter Stockwerkzahl)

Los geht's - Schritt für Schritt

1 6

Vorbereitungen

Als erstes mal die benötigte Länge festlegen, das heist ausmessen auf welcher Höhe die Wäsche eingeworfen werden soll und wie weit das Rohr im Keller aus der Decke schauen soll. Bei uns endet es direkt in einem Schrank, bei dem wir in den Deckel eine Aussparung in der Größe des Rohres gesägt haben (Bild wird nachgereicht). Aussparung im Boden/Decke sollte wenn möglich nur ein wenig größer sein. Die benötigten Rohre holt man sich am besten im Baumarkt oder beim Sanitärfachhandel. Kostenpunkt war ca 30-40,- pro Meter, im Vergleich beim Hersteller für WDS - (Wäschedurchwurfsysteme) ca 100,- der Meter. Bei uns wurde 2x 2Meter und 1x 1Meter verbaut.

2 6

Der Durchwurf

In unserem Fall haben wir uns entschieden den Durchwurf seitlich in der Wand zu machen, einfacher wäre es aber wenn man das ganze einfach mit einem Gehäuse aus Spanplatten einbaut und der Einwurf seitlich oder von oben ist. Wenn er seitlich gebaut werden soll, einfach aus Kunststoff oder Spanplatten einen Rechteckigen Kanal 30x30cm Bauen (Standardmaße falls Türe gekauft werden soll) und diesen an den Durchmesser des Rohres anpassen.

3 6

Die Rohre verlegen

In den Zwischenetagen sollte man mit Konstruktionshölzern ein Rahmen (wie abgebildet) bauen um die Rohre mit den Rohrschellen zu befestigen und das Rohr später zu verkleiden. Je nach Platz und Möglichkeiten werden die Rohre nacheinander durch die Decke/Boden geschoben und miteinander verklebt. Die Dichtung der Rohre die Werkseitig verbaut sind haben wir entfernt um die Rohre leichter montieren zu können.

4 6

Aufstellen einer Stütze

Da das ganze mit jedem weiteren Meter schwerer wird, sollte man im Keller auf der Höhe in der das Rohr aufhören soll eine Stütze aufstellen (Holzkonstruktion, Unterstellbock, …)

5 6

Die Rohrschellen verbauen

In den Zwischenebenen sollten dann die Rohrschellen verbaut werden, diese sollten mit Montagekleber verklebt werden und nicht mit dem Rohr verschraubt, das die Schrauben nicht durch das Rohr schauen und die Wäsche daran hängen bleiben kann.

6 6

Entfernen der Stützkonstruktion

Wenn der Kleber ausgehärtet ist (1Tag), kann die Stützkonstruktion entfernt werden und die Abdeckung verkleidet werden. Als Einwurftür haben wir eine Türe aus MDF gefertigt (Bild folgt).


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


Tags

Meinungen und Reaktionen

Wie hat dir das Projekt gefallen? Indem du deine Meinung mit uns teilst, hilfst du uns und anderen Community-Mitgliedern zukünftige Inhalte zu verbessern.