Vogelfutterhaus für Amseln mit Woody's Futterspender

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Nachdem ich ja das Drama um den Bau des 8eckigen Vogelfutterhäuschens halbwegs überwunden hatte war ich wieder voller Elan für Neues. Amseln brauchen ja andere Verhältnisse bei der Winterfütterung. Eigentlich picken sie ja die Nahrung vom Boden auf, doch das geht im Winter nicht. Hingestreutes Futter wird nass, schneit zu oder man befördert es durch Schneeschaufeln in die heilige Wiese.

Also dachte ich, baust noch ein Futterhäuschen für die Amseln. Diesmal ging es flotter, war es ja ein simples Boden-Wand-Dach-Gebilde. Doch es wäre nicht mein Projekt, wäre da nicht was typisch Woodymäßiges drinnen ;) - und das ist der Futtersilo.

Wie immer aus Resten und Fundus fabriziert.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Bohrschrauber
  • Tischkreissäge
  • Schleifmaschine

Los geht's - Schritt für Schritt

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Futterhäuschen

Leider hab ich vom Bau selbst keine Bilder gemacht, weil ich es eigentlich gar nicht einstellen wollte. Aber es ist so simpel, dass dies auch ein Anfänger ohne Probleme hinbekommt.

Das Häuschen besteht aus einer Grundplatte (ich hab Sperrholz genommen), 2 Seitenwänden, einer Deckplatte, einem Rundstab, Grenzleisten sowie halbrunden Zaunlatten als Dachverzierung. Das Dach hat eine Neigung von 30°. Das Häuschen selbst ist von 2 Seiten aus anfliegbar, genügend hoher Abstand zwischen Boden und Dach muss eingeplant werden. Das Futterhaus wird an die Bretterwand des Schupfens angeschraubt.

Sämtliche Kanten hab ich penibelst abgerundet und feingeschliffen, dass sich ja kein Vogel verletzen kann.

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Futtersilo

Da das Häuschen relativ offen und der Innenraum mit dem Futter gegen Witterungseinflüsse nicht so perfekt geschützt ist, dachte ich mir, baust einen Futtersilo ein, der nur eine begrenzte Menge an Futter hergibt und so der Großteil doch trocken bleiben kann.

Zunächst die Einzelteile aus Sperrholz zugeschnitten, alles wieder fein säuberlich abgerundet und verschliffen und dann mit wasserfestem Leim und paar Schrauben zusammengefügt. Damit ich auch sehe, ob noch genug Mampfi da ist, hab ich als vorderste Platte einen Plexiglasrest zugeschnitten (geht mit der WORX aber sowas von prima :) ) und mit ein paar Schrauben befestigt.

Damit ich auch einfüllen kann, ohne den Silo rausnehmen zu müssen, habe ich in der Seitenwand des Silos und des Futterhäuschens mit dem Lochbohrer ein Loch gebohrt. Dort steck ich dann zum Nachfüllen einfach eine zugeschnittene Pillendose, deren Deckel dann als Verschluss der Öffnung dient.

Der Silo wurde natur belassen, das Häuschen hab ich in Grün gestrichen.

Voila - der Winter kann kommen und mit ihm hoffentlich auch zahlreiche hungrige Vögel.


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