Verkleidung des Raumes unter der Treppe - passend zu den Küchenfronten und der Sitzecke

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    300 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Vor zwei Jahren baute ich in meiner Küche eine Sitzecke passend zu den Echtholz-Küchenfronten, vor einem Jahr war die Treppenverkleidung dran.

Seit der großen Küchenrenovierung, bei der der Flur mit der Küche zusammengelegt wurde (20 qm), ist die Treppe durch Tischlerplatten verkleidet, der Hohlraum durch Türen benutzbar. Ich profitierte auch von einem Schubladengestell, dass mein Großvater (Tischler) in den dreißiger Jahren selbst gebaut hatte. Dieses war 2 m breit und 50 cm hoch, jede der sechs Schubläden 60x65x19 cm groß. Da geht vielleicht was 'rein! Dieses Gestell verschwand hinter den Tipla-Türen, die ganze Konstruktion hinter großen Vorhängen. Das paßte jetzt aber nicht mehr zur Sitzecke. Also Ärmel hoch, Speichel in die Hand und weiter geht's!

Du brauchst

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Materialliste
  • 40 x lfd. m Rechteckleiste | Kiefer (13 x 50)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Der Untergrund

Die Türen gingen bislang von der Schräge bis auf den Boden. Da die Schubläden individuell zu öffnen sein sollen, sägte ich die Türplatten so zu, dass sie in jew. die neue Tür und zwei darunter befindliche Schubläden segmentiert wurden. Das Schubladengestell zog ich nach vorne, so das es mit den Fronten flächenbündig mit der Gesamtoberfläche wurde. Natürlich mußte ich auch die einzelnen Fronten mit kleinen Hölzchen ausgleichen, so dass es auch wirklich bündig wurde (Bierdeckel besitze ich für gewöhnlich nicht ...). Unebenheiten wurden ausgespachtelt, nach dem Trocknen habe ich die Verkleidung im Bereich der späteren Tapete mit Tiefgrund grundiert.

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Die Holzleisten

Wie im Projekt "Sitzecke" beschrieben, galt es die Rechteckleisten zu fräsen. Von der Unsauberkeit der "Bohrmaschinen-Aufsatz-Fräse" pappesatt investierte ich in der Zwischenzeit in eine Low-Budget-Oberfräse nebst Frästisch (beides Ferm). 30.000 Umdrehungen sind doch wirklich ein ganz anderer Schnack !! Nach diesem Schritt ging es ans Zuschneiden und Aufleimen. Da hier nicht nur der übliche Gehrungsschnitt von 45 Grad gefordert war, reichte meine Gehrungslade nicht wirklich aus. Da half dann eine flach hinglegte Platte, darauf einige Holzstückchen in Flucht als Anschlag geschraubt. Den geforderten Winkel zeichnete ich auf die Platte. Die Leiste an die Anschläge gelegt und dann mit Feinsäge und ruhiger Hand die Leiste gesägt. Klappt sauber. Die Leisten dann aufgeleimt. Damit diese auf den verschiedenen Türen und Schubläden auch wirklich in Flucht liegen, habe ich diese montiert gelassen. Die Leisten fixierte ich mit Stiften, die ich versenkte und mit Holzkitt abdeckte.

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Die Farbe

Nach dem Durchtrocknen des Kitts, glattschleifen und ggf. (also meistens) nachspachteln wieder glattschleifen kamen insges. drei Lackschichten auf die Fronten. Zuvor beschloß ich, die inneren Zierleisten erst nach dem endgültigen Lackieren aufzubringen. Bei der Sitzecke hatte sich gezeigt, dass ich als "Nicht-Maler" die Spalten zwischen den Leisten nur unsauber lackieren konnte. Die Zierleisten lackierte ich in zwei Gängen "extern", also im nichtbefestigten Zustand. Für das dann fällige Aufleimen gibt es bei Ponal Leim, der für einseitig lackierte Flächen geeignet ist (zu erkennen an der gelben Markierung). Die Leisten wurden ebenso mit Stiften fixiert, diese versenkt und die Stifte mit Malerspachtel abgedeckt. Nach dem Schleifen wurden die Zierleisten dann ein drittes Mal lackiert. Nicht vergessen: Die Knöpfe.


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