Unterstand für Gartengeräte - Projekt zum Produkttest des PFS 1000

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    100 €
  • Dauer
    3-4 Tage
  • Wertung

Ich möchte hier nun mein Projekt vorstellen, dass ich im Zuge meines Produkttestes für das Farbsprühsystem gemacht habe. Da mein Gartenhaus aus allen Nähten platzt, habe ich daneben einen weiteren Unterstand gebaut. Das Material hatte ich noch zu Hause, kaufen mußte ich eigentlich nur die Bedachung und ein paar verzinkte Winkel. Daher auch die günstige Projektkosten.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PSB 14,4 LI-2  - Bohrschrauber, Bohrmaschine, Schlagbohrschrauber (Akku)
  • Multimaster
  • KGS216M
  • Feinsprühsystem
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Materialliste
  • 7 x Balken | Holz (140x80)
  • 10 x Bretter | Holz
  • 6 x Paletten | Holz (700x1000)
  • 5 x Wellplatten | Kunststoff (2000x900)
  • 5 x Wellplatten | Kunststoff (1200x900)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Fundament

Neben meinem alten Gartenhäuschen waren 2 gemauerte Kompostgruben (jedenfalls vermute ich, dass das der ursprüngliche Zweck war. In der linken Seite hatte ich vor einigen Jahren schon meinen Brunnen untergebracht und darüber Terassendielen gelegt. In der rechten Seite lagerte immer etwas Sand, falls man mal eine Platte neu verlegen muß. Nun bot sich das vorhandene Mauerwerk hervorragend als Fundament für meinen neuen Unterstand an.

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Die Balken

Im letzten Jahr wurde unser Dach ausgebaut und wir haben 2 Gauben bekommen. Die alten Sparren habe ich mir an die Seite gelegt, kann man ja immer mal gebrauchen. Diese kommen nun also als Basis für den neuen Unterstand zum Zuge. Ich habe die Konstruktion mehrfach angepaßt, bis ich eine Lösung hatte, die mit dem vorhandenen Material zu realisieren war. Die Balken habe ich vorab alle mit dem PFS 1000 lasiert. Danach habe ich die Steigung des Daches vom Gartenhaus mit der Schmiege übernommen und die Balken mit der Kappsäge auf Maß bzw. Winkel gesägt. Anschließend wurde das Ganze mit Winkeln verbunden. Da ja das Gartenhaus direkt anschließt, konnte eine Seite offen bleiben.

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Die Seite

Die andere Seite haben ich mit Nut- und feder Brettern geschlossen. Diese lagen ebenfalls noch auf dem Dachboden und wurden beim Bau des Hauses scheinbar als Schalung verwendet, weil sich hier in den Nuten noch teilweise Betonreste gefunden haben. Wenn man genauer hinsieht, kann man erkennen, dass ich am Ende etwas stückeln mußte, aber die Bretter haben gerade so gereicht.

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Die Vorderseite

Eigentlich wollte ich nur ein Dach und die Vorderseite offen lassen, aber irgendwie ist das ja auch nicht so hübsch, wenn man das ganze Gerümpel immer sehen kann. Ein Nachbar hatte noch diverse Einwegpaletten (70x100cm), die von den Maßen hervorragend zu der Öffnung passten. Das ganze ist ein wenig wie Lego: 2 Stück übereinander, in der Mitte ein Stück Balken zum stabilisieren, fertig.

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Das Dach

Nun noch ein paar Dachlatten (auch noch über vom Dachausbau, nach 58 Jahren auch super abgelagert) und Wellplatten aus dem Bauhaus drauf. Auf der einen Seite habe ich den Dachüberstand noch etwas verlängert, um hier noch Brennholz trocken zu lagern. Hinten wird es offen bleiben, der Nachbar möchte hier sowieso eine Sichtschutzwand aufstellen.

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Lasieren

Am Ende habe ich das Ganze noch einmal mit dem PFS 1000 lasiert. Für solche Arbeiten ist das Ding wirklich super, bei den Paletten wäre man mit einem Pinsel wegen der vielen Zwischenräume verzweifelt. So ist die Hütte in 10 Minuten fertig.

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Der Held der Arbeit

Das letzte Bild muß ich mal meinem Akkuschrauber widmen. Er ist nun schon viele Jahre mein treuer Begleiter,hat erhebliche Kampfspuren, ist schon etliche Male heruntergefallen und hat im Laufe seines Lebens mehrere 1000 Schrauben hereingeschraubt. Dazu kommen noch etliche Einsätze als Schlagbohrer. Wenn er jetzt wirklich mal kaputt gehen sollte, dann hätte er das mehr als verdient. Ich wäre ihm nicht böse. Aber er geht einfach nicht kaputt. Bei jedem größeren Projekt denke ich, das überlebt er nicht, aber er überzeugt mich immer wieder eines Besseren.


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