Unsere Workshop-Gartenbank - Ein Teamprojekt der CoModeratoren

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    150 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Im Zuge unseres jährlichen CoModeratoren-Workshops waren unsere CoMods besonders fleißig und bauten mit vereinten Kräften eine kleine aber feine Gartenbank.
Der Schwierigkeitsgrad erhöhte sich erheblich durch straffe Zeitvorgaben.

Wie sie die Gartenbank trotz kleiner Hindernisse mit Bravour fertiggestellt haben, lest ihr von den CoMods selbst in den einzelnen Projektschritten. Und los geht's...

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PHO
  • PCM 8 S  - Kapp- und Gehrungssäge, Paneelsäge
  • POF 1400 ACE  - Fräse (elektrisch)
  • PST
  • PSM
  • PSR
  • Trio
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Materialliste
  • 1 x Kantholz (für Beine) | Fichte (40 x 60 x 3000)
  • 1 x Kantholz (für Armlehne) | Fichte (30 x 70 x 1500)
  • 2 x Kantholz (für Sitzfläche) | Fichte (18 x 100 x 3000)
  • 1 x Kantholz (für Blenden) | Fichte (18 x 80 x 3000)
  • 1 x Kantholz (für Lehne Füllung) | Fichte (19 x 80 x 2000)
  • 1 x Brett (Lehne Füllung/Polsterbereich) | Fichte (18 x 270 x 900)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Die Planung

(Autor: Janinez)
Was? Wir sollen in nur ein paar Stunden eine Gartenbank bauen?
Gut, zunächst sammelten wir Ideen, wie sie aussehen soll und dann kamen die ersten Entwürfe - die wie kann es anders sein - immer wieder umgemodelt wurden.
Hier stimmt das Sprichwort nicht, viele Köche verderben den Brei, denn jeder hat seinen Senf (sein Wissen) dazugegeben. Leider mussten wir so manche gute Idee fallen lassen, da wir ja ein extremes Zeitproblem hatten.
Irgendwann waren wir dann so weit und hatten uns auf ein Modell geeinigt - wenigstens im Groben.
Was brauchen wir jetzt?- Nun mußte nicht nur eine Werkzeugliste zusammengestellt werden (wir hatten da ja keine Werkstatt zur Verfügung und alles was wir vergessen -wird sich rächen...)
Dann das ganze Material, nicht nur das Holz, die Maße usw, sondern auch die Schrauben, die Kleber, die Tackernadeln, die Dübel, die Nägel, die Beilagscheiben - alles, was man halt so braucht. Wenn man sowas in der eigenen Werkstatt fertigt, ist das nicht so schlimm, da sind die benötigten Kleinteile meist vorrätig.
Irgendwann dachten wir, wir hätten alles und gaben unsere Listen zum Besorgen frei.

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Vorbereitungen

(Autoren: Janinez+Woody)
Wir sind vor Ort...
Dann kam die Stunde der Wahrheit. Alle Maschinen und Werkzeuge sowie Kleinteile waren auf einem langen Werktisch ausgebreitet und ein Stoß vorgeschnittener Bretter.

Auf geht´s wir fangen an:
Woody und Janinez, haben sich gleich mal drüber gemacht und dieselben geschliffen, während Frank und Robert die Teile mal nach unserer Zeichnung sortierten und zusammenstellten und nummerierten (nicht ohne an uns Damen den Hinweis die Nummern ja nicht wegzuschleifen - naja waren ja auch 2 Blondies am Werk).
Dann wurden die Teile mal aufgelegt und mal geschaut, wo müssen Verbindungen geschaffen werden und wo passt was noch nicht so genau.

Während sich Robert, Frank und noch einige daran machten, anhand einer Sketchup-Zeichnung die vorgeschnittenen Bretter zuzuordnen, machten sich Ekaat, Janinez und Woody mal daran, die Schnittkanten der einzelnen Bretter abzuschleifen und zu versäubern.
Woody wieder mal etwas übereifrig, schliff gleich das ganze Brett allseitig, soll ja schön glatt sein und sich niemand später einen Schiefer einziehen. Wenn schon, denn schon....

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Die Rückenlehne

(Autoren: Woody, Janinez, Ekaat)
Auf die Frage, wer denn gut mit dem Dremel zurechtkommt, schrien Pittyom und Sandburg lauthals "ich". Die beiden schnappten sich also die beiden Bretter für die Rückenlehne, wo als Highlight - das 1-2-do-Logo - eingefräst werden sollte und verschwanden im Nebenraum. So ganz einfach war das Einfräsen des Logos mit dem Dremel nicht, denn es mussten ja 2 Ebenen eingehalten werden, um den richtigen Effekt zu erzielen und die Gefahr, dass ein Teil ausbricht, war ziemlich groß - aber ihr seht alles ist gut gegangen. :)
Denn eins wollen wir euch nicht verschweigen: Bei den Einsätzen für die Rückenlehne mit dem 1-2-do-Logo passierte ein Missgeschick. Niemand hat so richtig darauf geachtet, dass diese Platten eigentlich gar nicht quadratisch, sondern rechteckig waren. Und so kam es, wie es kommen musste. Es war genau verkehrtherum eingefräst worden. Tosendes Gelächter bei allen Beteiligten bei der ersten Passprobe in die Rückenlehne. Ihr seht, auch wir sind nur normale Heimwerker. Das Malheur wurde dann an der Kapp- und Zugsäge behoben. Das Aberverrückte war allerdings, dass beide das Logo verkehrt gefräst hatten, also Glück im Unglück. Aus Rechteck mach Quadrat. Denn einer weiß immer, wie es geht :)

Für die Rückenlehnen hatten wir ja sehr viele Ideen von austauschbaren Einschiebebrettern bis zu Kissen - welche im Vorfeld von Sandburg schon mal aus T-Shirts mit unserem Logo gefertigt wurden.

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Fertigen der Armlehnen

(Autor: Frank)
Die Armlehnen sollten ebenso einen "geschwungenen" Eindruck machen, damit sie besser zu den mit "1-2-do.com" gefertigten Rückenlehnen passen.
Dazu wurden die entsprechenden Teile aus der Stückliste herausgesucht und erst mal auf die korrekte Länge abgelängt und geprüft . Zur Rückenlehne hin sollte die Armlehne mit einer Rundung (Radius) verjüngt werden. Zunächst musste aber erst der optisch richtige Radius gefunden werden. An einem Stück Restholz wurden verschiedene Rundungen aufgezeichnet und dann für die optisch schönste Rundung entschieden.
Jetzt kam die Sägearbeit mit der Stichsäge. Langsam und konzentriert wurde das hintere Teil der Armlehne mit der Stichsäge und dem Radius verjüngt. Nun noch sauber schleifen, damit kein Spreißel aus der Armlehne hervorsteht.
Die schmalere Stelle der Armlehne wurde per Ausschnitt in der Rückenlehne verklebt.
Die breitere Seite der Armlehne konnte dann an dem vorderen Bein zusätzlich zum Holzleim noch verschraubt werden.
Insgesamt erhielt durch diese Vorgehensweise die Armlehne einen stabilen Halt.

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Fertigen der hinteren Beine

(Autor: Woody)
Aus einem breiteren Stück Brett wurde von Frank das Bein und die geneigte Lehne angezeichnet. Mit der Stichsäge schnitt dann Woody mit tatkräftiger Hilfe von Robert und unter wachem Auge von Ekaat die gefühlten 5m durch. Es waren natürlich nur ca. 1,10m. Danach alles wieder schön geschliffen und fertig für den nächsten Arbeitsschritt.

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Zusammenbau Grundgerüst

(Autor Janinez)
Gut, daß wir soo gut vorbereitet waren, so konnten wir auch mal mit Maschinen arbeiten, die wir nicht zu Hause hatten und gleich mal schaun, ob der Wunschzettel verlängert werden muss.
Während die einen schon mal die Löcher für die Dübel vorbohrten - das ging wie am Fließband - drückten Susanne und Kathrin schon mal Weißleim in die Löcher und steckten die Holzdübel rein - passt es ? - Ja klar war ja nicht anders zu erwarten.

(Einwurf des viel zu ehrlichen Ekaat) Weiterer Arbeitsschritt: Zukitten falsch gebohrter Dübellocher - wäre sonst 'ne Fußbank geworden ;D

Erfindungsgeist:
Da wir nicht genug große Zwingen hatten mußten wir uns beim Leimen eben auch mal unkonventionell helfen - das Regal hatte fast genau die richtigen Maße, ein klein wenig angehoben unser Teil darunter geklemmt - Regal - nein nicht fallen lassen, vorsichtig runter gelassen und es ist warten angesagt.
Nein doch nicht, da liegen noch etliche Teile rum, die noch bearbeitet werden müssen.
Aber ein Kaffee zwischendurch ist schon noch drin - ja und unsere "Pressefotographen" hatten alle Hände voll zu tun, sollte doch alles schön dokumentiert werden.

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Sitzfläche - Ausschnitt des vordersten Brettes und Montage

(Autor: Janinez)
Nachdem das Grundgerüst zusammengebaut war, mussten die Sitzbretter angepasst werden, die Aussparung für die Vorderbeine wurden ausgesägt, geschliffen, eingepasst - sitzt, passt und hat Luft!
Die endgültige Montage der Sitzfläche erfolgte dann erst im nächsten Schritt, nachdem die Rückenlehne auch schon ihren endgültigen Platz einnehmen durfte. Dann konnten die Sitzbretter endgültig mit Dübeln und Leim befestigt werden.

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Zusammenbau Rückenlehne

(Autor: Janinez)
Auch der Zusammenbau der Rückenlehne war nicht ganz so einfach, zum Einen hatten wir die jetzt richtig zugeschnittenen Quadrate mit unserem Logo und 3 schmalere Zwischenbretter. jetzt mussten wir uns einig werden, in welchem Abstand wir was anordnen wollen - geschafft - wir sind uns einig - ausmessen, anzeichnen, Löcher für die Dübel bohren, Leim rein, zusammenstecken, mit Zwingen verpressen. Fertig.

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Finaler Zusammenbau mit den Armlehnen

Nachdem die Rückenlehne eingepasst wurde, kam die fertig geschliffene und zugesägte Sitzfläche dran. Die Maße passten, da war das schnell erledigt.

Was noch fehlte, waren die Armlehnen. Es soll der Bank ja nicht an Luxus fehlen ;)
Die Armlehnen wurden ja bereits fertig "modifiziert" und mussten nur noch aufgesetzt und angeschraubt werden. Die ausgesägten Rundungen geben dabei den optischen letzten Schliff!

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Endschliff und Probesitzen

(Autor: Janinez)
Die letzte Stunde haben wir aber richtig hingeklotzt, denn die Zeit lief und wir sahen, dass wir nicht so ganz rechtzeitig fertig werden würden.
Ein paar nicht so passende Übergänge (*hust*) wurden noch kaschiert, aber dann war es geschafft: die Bank stand zum Bewundern für uns alle fertig auf der Werkbank. Dann wurde sie im Triumphzug nach draußen getragen, mit Sandburgs Kissen bestückt und unser Maskottchen, das Schaf Bertha durfte als Erste Probesitzen. Ja und dann haben sich Janinez und Sonouno darauf niedergelassen.
Sie hält, steht sicher und ist bequem.


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