Umbau der Werkstatt Teil 2

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    738 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Teil zwei meiner Projektreihe Werkstattumbau hat damit begonnen die Unterschränke zu kaufen die Arbeitsplatten sowie die Schubladführungen zu bestellen und auf die POF 1400 zu warten.

Die Werkstatt bekommt eine Arbeitsfläche von fast 8,5lfm davon sind 3,3lfm 800mm tief.
Die restliche Fläche ist 620mm tief.
Gesamt werden 10 Korpusse aufgestellt, zwei bekommen Türen und der Rest je drei Laden mit Blum standard Auszügen der Länge 550mm.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • PSR 18 LI-2  - Bohrschrauber, Bohrmaschine, Schlagbohrschrauber (Akku)
  • POF 1400 ACE  - Fräse (elektrisch)
  • PLR 50 C  - Laser-Entfernungsmesser
  • Produktbezeichnung (keine Angabe)
  • Plattensäge
  • Hammer
  • Stifte
  • Rollmeter
  • Schraubendreher
  • Winkel
  • Schraubzwingen
  • Wasserwaage
  • Richtlatte
  • Messer
  • Bohrer
  • Seitenschneider
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Materialliste
  • 2 x Siebdruckplatten (2500x1500x30)
  • 4 x Unterschränke | Spa weiss (800x800x600)
  • 4 x Unterschränke | Spa weiss (800x600x600)
  • 1 x Unterschrank | Spa weiss (800x400x600)
  • 1 x Unterschrank | Spa weiss (400x400x600)
  • 25 x Schubladführungen | Blum standard Multipack (550)
  • Schrauben
  • 7 x Plattenverbinder (150mm)
  • 20er Flachdübel (Lammello)
  • Plattenreste
  • Kabel | 3 polig
  • Lusterklemmen

Los geht's - Schritt für Schritt

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Ergänzung Frästisch Arbeitsplatte

Anbei nun noch die Bilder für den Bereich Frästisch.


Ich habe eine 3mm dicke Grundplatte mit den Maßen 300x220mm aus Alu besorgt. Diese wurde mit einer Bohrung von 41mm versehen.
Ich habe die Platte angezeichnet die Tiefe eingestellt und die Konturen gefräst. Ich wollte 15mm Auflage rundum also zog ich noch ein paar Bahnen.
Als nächstes schnitt ich mit der Stichsäge den Innenbereich aus. Die Bohrungen für die Stichsäge konnte ich gleich auch nutzen um mit dem Fräser eintauchen zu können. 
Nach kleinen Korrekturen mit dem Schleifpapier liegt nun die Platte sauber und bündig auf.
Die Grundplatte habe ich noch mit Löchern für die Oberfräsaufnahme sowie an den Ränder versehen um die Einlage in der Platte fixieren zu können.

Nun waren die linke und rechte Führungsschienen für den Anschlag.
an der Reihe. Diese habe ich im Internet für ca. € 6,50 den lfm gekauft. Bei bedarf kann ich gerne den Link weiter geben.

Die Schienen habe ich nach dem versenken auf Länge geschnitten, gebohrt, die Löcher angesenkt und montiert.

"Beachte bei zerspanenden Arbeiten mit Aluminium einen Atemschutz zu tragen oder min. eine sehr gute Absaugung direkt am Werkstück an zu bringen. Aluminiumstaub ist hochgradig Gesundheitsschädlich."

Nach der Montage habe vorne die Fase der Arbeitsplatte übernommen und auf geschliffen sowie die scharfen Schnittkanten gebrochen.

Eine Nut für div. Führungsschienen inkl Anschlägen habe ich auch noch gefräst. Diese hat die selben Maße wie die Nuten für die T-Nutschiene. Mit den Resten der T-Nutschiene funktioniert das sehr gut. 

Als Abschluss konnte ich endlich Besenrein säubern und alles saugen. Nun können diese Woche die Schubladen und Fronten folgen. Die Platten liegen zum Bearbeiten bereit. :)

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Teil 3 Werkstattumbau

Im letzten Teil kommen die Schubladen und Fronten an die Reihe.
Die Platten sind schon bestellt.

Ich danke euch.

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Unterschränke aufstellen

Wie bereits in Teil 1 erwähnt, habe ich die Unterschränke beim großen Schweden gekauft. Aus Kostengründen sowie Zeitersparnis ist dies die beste Lösung.


Los ging es mit dem auspacken, zusammenschrauben und aufstellen. Einen der beiden 400er Unterschränke habe ich mit eine Höhe von 600mm gekauft. Diesen habe ich um 200mm in der Höhe gekürzt.
Dies ermöglicht es mir die Oberfräse von unten an die Arbeitsplatte montieren zu können. Als Vorbild diente mir der mobile Frästisch von Guido Henn.

Natürlich sind bei diesen Kästen immer irgendwelche Kleinteile dabei die man nicht benötigt. Sei es Montagebedingt oder Ausführungsbedingt.
Bei 10 Unterschränken habe ich so eine kleine Schachtel voll bekommen. 

Nun ja, ich habe rechts begonnen und mich nach links vorgearbeitet. 
Die ersten beiden Seiten habe ich so aufgestellt das eine Arbeitstiefe von 620mm erreicht wird. Somit stehen die Seiten der Korpusse hinten an. 
Die dritte und tiefste Seite habe ich so aufgestellt das hinter den Schränken zur Wand ein Abstand von 90mm erreicht wurde.
Die 90mm zur Wand überbrückte ich mit Plattenresten.
Mit einem Überstand von 100mm (inkl. Front) erhalte ich eine Arbeitstiefe von 800mm.

Als nächstes nahm ich die Eckanschlüsse in Angriff.
Die offen Kästen die ins Eck stehen bekommen eine Seite die 50mm über die Vorderkante der Anschlusskästen ragt aufgeschraubt. Der nächste Schritt sind Abstandsleisten von 30mm zu den Anschlusskästen. So komme ich auf einen Abstand von 50mm. Dieser reicht um die Schubladen an den montierten Griffen vorbei zu bekommen.





 

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Planänderung

Ich habe nach dem groben Aufstellen gemerkt das die Position des niedrigen Unterschrankes für die Oberfräse nicht die beste Lösung war.

Ich bin kurz in mich gekehrt und habe entschieden die Positionierung zu ändern.
Rechts habe ich einen 800er Unterschrank entfernt und die beiden 400er nach rechts gegeben. 

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Einrichten der Schränke und Endmontage

Verstellfüße auf 75mm eingestellt und los gehts mit dem Einrichten.

Start war wieder rechts nach links. Korpus für Korpus gings flott dahin.
Zum Glück ist der Boden recht gut in der Waage.
Die Korpusse habe ich dann immer gleich miteinander verbunden.
Viel gibts da nicht zu schreiben.

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Zwischendurcharbeit

Zwischen durch bin ich sehr sehr günstig an Carnaubawachsgranulat gekommen.

Also habe ich zwischendurch einige Klötze gegossen.
Ich habe dies mit einem Teil Bienenwachs gemischt um das spröde Carnaubawachs ein wenig flexibler und geschmeidiger zu machen.
Geschmolzen habe ich es in deinem Glas im Wasserbad. Der Schmelzpunkt vom Carnaubawachs liegt bei 82C°.
Im flüssigen Zustand habe ich es in leere Joghurtbecher gegossen und aushärten lassen.
Das Wachs ist eine sehr gut Variante der Oberflächenbehandlung, pflanzlich und natürlich. 

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Schubladführungen

Ich habe mir zum markieren der Führungen eine Schablone gefertigt.

Reste einer HFP3mm Platte mussten daran glauben.
Markiert habe ich das vorderste und hinterste Loch der Führungen und mit einem 1,5mm Bohrer vorgebohrt.

Die Schablone habe ich vorne bündig angehalten und hinten an der RW anstehen lassen. Ich habe jeweils die Löcher mit dem Bohrer angekörnt.
Das montieren der Führungen dauerte so nicht mehr lange und ging einfach von statten.

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Arbeitsplatte ausmessen und montieren

Bestellt hatte ich die Arbeitsplatte schon, ich nahm nochmals das genaue Naturmaß und habe die Platten zugeschnitten.


Nach dem einpassen habe ich die Plattenverbinder eingeteilt.
Das Sackloch für die Verbinder hat einen Durchmesser von 40mm und eine Tiefe von 20mm.

Im Zuge der Umbauarbeiten habe ich meine kleine Tischfräse verkauft. Also musste eine neue her.
Zum Glück kam die neue Oberfräse pünktlich an und es ging nahtlos weiter. Meine Tochter sieht in letzter Zeit nur noch Grün :)

Die Nut habe ich mit einem 8mm Fräser gefräst.
Lammelos habe ich gleich mit gefräst und eingesteckt.
Die zugänglichen Kanten habe ich mit einer Fase versehen. Das linke Eck zur Drechselbank habe ich 45 grad abgeschnitten.

Die Arbeitsplatte liegt nun fertig auf den Schränken.
Ich warte jetzt noch auf T-Nut Schienen für den Bereich der Fräse.
Diese möchte ich vor der Endmontage noch einfräsen und montieren.



Rechtlicher Hinweis

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