• Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    1500 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Meine erste Projektbeschreibung :)

Ich besitze seit ein paar Jahren einen Kleingarten in Berlin und habe mich immer gefragt, wie gestalte ich den Terrassenbereich angenehm und schön.
Nach etlichen Websites, Büchern, Katalogen, Prospekten, Magazinen und Gartenbesuchen hatte ich dann die zündene Idee und den Bereich komplett neugestaltet.

Erst wollte ich einen geschützten Bereich mit Umrandung und Wasserspiel haben (das Foto Terrasse 2013), aber irgendwie gefiel mir die Grundidee dann doch nicht. Man war so "eingesperrt". Außerdem wollte ich eine schöne Holzterrasse haben.

Da wir im Kleingarten eine 30% Nutzpflanzen Regel (unter die auch Blumen fallen) gillt, war für mich klar, ich wollte nicht nur eine schnöde Sitzgelegenheit, sondern durchaus ein Blumenmeer haben mit Wasserspiel und Wohlfühloase.

Zunächst wurde der alte Bereich komplett weggerissen. Das Problem bestand nun darin, dass unter dem alten Bereich direkt an der Laube viel Schutt / Schotter etc. war (dort war früher mal eine Veranda, und der Vorgänger hat den ganzen Schrott dort vergragben, da hier nun das neue Blumenbeet entstehen sollte, und wo das neue Holzdeck hinsoll, der gute Mutterboden liegt, wurde eine komplette Umschichtung der Erde vorgenommen.

Aus Sicht- und Windschutzgründen wurde dann noch eine eigens angefertigte Lammellenkomstruktion von mir angebracht.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Schlagbohrschrauber
  • Stichsäge
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Handkreissäge
  • Schaufel
  • Spaten
  • Fäustling
  • Schraubendreher (diverse)
  • Gliedermaßstab
  • Wasserwagen
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Materialliste
  • 21 x Gehwegplaten | Beton rot (50x50)
  • 25 x Kantensteine | Beton (50)
  • 35 x Kantensteine | Beton (100)
  • 6 x Latten Unterkonstruktion | sibirische Lärche (45x20x300)
  • 25 x Terrassendielen | sibirische Lärche (140x25x300)
  • 20 x Terrassenteller | Kunststoff
  • 4 x Pfosten | Kiefer KDI (90x90x250)
  • 130 x Leisten | Kiefer KDI (45x45x180)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Die Umgestaltung beginnt: Kantensteine und ersten Gehwegplatten

Nachdem die notdürftig und provisorisch gebaute alte Terrassenanlage abgetragen wurde, mussten als erstes die neuen Kantensteine gesetzt werden.
Ich habe mich für anthrazitfarbene Betonkantensteinde entschieden, die im Außenbereich einbetoniert wurden. Abrunden sollten die 50x50 rot gefärbten Beton Gehwegplatten.

Leider sind die Pflanzen deutlich zu früh geliefert worden, daher schon einmal eine Probeaufstellung.

Außerdem ist die Erde noch nicht umgeschichtet, das folgt später erst, was ein Kraftakt.

Übringens, die Tür / Fenster / Fassade der Laube ist mein Gartenprojekt 2018 :)

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Erde umschichten

In diesem Arbeitsschritt wurde der mit Schotter und Unrat versetzte "dreckige" Boden aus dem zukünftigem Planzenbeet ausgehoben, die Kantensteine gesetzt und der gute Mutterboden aus dem zukünftigem Terrassenbereich umgeschichtet.

Anschließend ist der "dreckige" Boden an den neuen Ort geschüttet.

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Gehwegplatten verlegen und "dreckigen" Boden einfüllen

nach etlichen Stunden ist dann nun auch der Gehweg entstanden. Aus dieser Sicht kommt man zukünftig von einem Holzweg aus der Laube auf den Gehweg zum neuen Terrassendeck.
der "dreckige Boden" ist verfüllt. Links und Rechts entstehen Pflanzenbeete.
Da ich links Bambus setzten werden, ist dort bereits eine Rhizomsperre eingesetzt worden.

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erste Pflanzung

Hier die Lieferung aller Pflanzen (leider gibt es in Berlin keinen Staudenhändler, der meine Pflanzen liefern konnte, daher im Internet Bestellt und sehr gute Erfahrungen gemacht).

Es wurden bereits die ersten Pflanzen im mittleren Beetbereich, der nicht mehr von der Umgestaltung betroffen ist gesetzt. die Pflanzen links und rechts werden erst später gesetzt, wenn der Terrassenrohbau fertig ist.

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Das Herzstück, die Terrasse - Vorbereitung

Bei den Terrassendielen habe ich mich für "sibirische Lärche" entschieden.

Ich habe gute Dielen günstig über ein Portal bekommen, da ich noch einen Weg um die Laube bauen werde (Projekt 2018), sind mehr Dielen vorhanden als für die eigentliche Terrasse benötigt gekommen.

Damit mir die Dielen nicht von unten wegfaulen, habe ich diese gut im demontiertem Zustand 2x eingeöl.

Das eigentliche Holzdeck wird auf Ausgleichtellern aufgesetzt. Dafür wurden Steine in den Boden gesetzt, auf denen später die Teller aufegesetzt werden.

Im Vorderen Bereich (Bild 2) sieht man ein kleines Gimmik. Die Hopfenhöle :D

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Montage der Terrasse

Aufgrund dessen, dass es bereits einige Beschreibungen zum Bau einer Holzterrasse gibt, möchte ich gar nicht viel dazu schreiben.

Lediglich die Hölzer links und rechts (Bild 1+2) dienten als Abstandshalter und wurden nach dem Verlegen der eigentlichen Dielen entfernt.

Da es nun bereits Herbst ist, habe ich das Projekt über den Winter "ruhen" lassen und im März 2018 weitergemacht.

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Der Sichtschutz wird gebaut

Da der Winter recht mild war, konnte ich bereits im März mit dem Sichtschutz beginnen. Noch ist alles recht trist, aber das ändert sich schnell.

Um nicht ständig auf den Verschlag (rechts im Bild) und die Trauerwinde des Nachbarn schauen zu müssen, wird an den noch schräg stehenden Pfosten ein Sichtschutz im Eigenbau entstehen.

Dazu habe ich 130 Leisten aus Fichte KDI mit einer Kantenlänge von 45*45 mm sowie einer Länge von 180 cm gekauft, die im oberen Bereich mit 45° abgesägt wird.
Damit ich nicht alle Leisten anzeichnen muss, habe ich mir eine Sägevorrichtung kurzerhand aus Reststücken zusammengebaut.

Trotzdem waren es noch gut 2 Stunden Sägearbeit, aber es hat sich durchaus gelohnt.

Die Leisten wurden dann auf quer verlaufenden Brettern (mittig, 1/3 von unten und 1/3 von Oben) mit einem Lückenmaß von 25 mm aufgeschraubt.

Auch hierfür habe ich aus Reststücken eine Schablone zum Vorbohren der Schraubenlöcher gebastelt.

Es sind gut 110 Leisten verbaut worden, á 6 Schrauben macht 660 Bohrlöcher. Ich darf gar nicht daran denken, wie lange ich dafür mit ausmessen benötigt hätte.

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Vollendung und Gimmigs

nachdem nun noch eine Steckdosensäule, der Hermann (ich bin gebürtiger Ostwestfale, daher ein Stück Heimat) die Hopfenhöhle bewacht wurde die Terrasse vollendet.

Eine neue Gartengarnitur, der Sichtschutz ist fertig, der Gehweg auch.
Die Beete sind mit Pinienrinde noch abgedeckt worden.

Ansonsten sind noch Kleinigkeiten gemacht worden.
Die Terrassenumrandung ist, nach nochmaligen Einkürzen fertig, ein Brunnen ist noch im Pflanzenbeet hinzugekommen, eine Seitenmarkise sorgt für etwas Privatsphäre und nun warte ich auf das Spriesen und wachsen der Pflanzen für eine Chilloase.

Die meisten Arbeiten habe ich alleine mit der tatkräftigen Unterstützung und Verpflegnung meines Mannes erledigt.

Ich weiß nicht genau, wie viele Stunden, Schweiss und Sonnenbrände ich benötigt habe, aber das Ergebnis ist mehr als überzeugend, und wir fühlen uns wohl und planen schon die nächsten Projekte.


Rechtlicher Hinweis

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