Trennregeltrafo

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    20 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Häufig repariere ich elektrische Geräte, u. a. auch Heimwerkergeräte.
Für die Fehlersuche an ihnen und den anschließend Test kann man mit diesem Teil absolut genial durchführen.

Sollte das zu reparierende Elektrowerkzeug z. B. einen Kurzschluss haben, regelt man die Spannung vor dem Einschalten gegen Null.
Beim anschließenden Hochfahren kann ich u. a. schon erkennen, wo der Hase im Pfeffer liegt, ohne einen Kurzschluss oder andere Schäden zu verursachen.

Auch ist gut zuerkennen wie viel Strom fließt und auch durch die Netztrennung sinkt die Gefahr eines gefährliches Stromschlages gegen Erde.
Soviel zum Nutzen dieses Projektes.

Das Herzstück, ein Ringkerntrenntrafo Made in DDR, erwarb ich günstig von einem anderen Bastler.
Das Gehäuse stammt von einem zerlegten Hameg Oszilloskop.
Nach dem ich alle Teile zusammen hatte, fertigte ich eine neue Frontplatte aus Aluminiumblech und ordnete die Instrumente an.
Leider links übereinander, weil die Achse des Trennregeltrafo wegen einem gescheiten Schwerpunkt, mittig liegen muss. Für eine optisch schönere Anordnung wären umfangreichere Blecharbeiten am Gehäuse erforderlich gewesen.
Für eine sichere Befestigung des Trafo, habe ich Aluminiumwinkel passend gesägt und dies am Gehäuse verschraubt.

Die Achse des Trafo habe ich durch ein passendes Aluminiumrohr 8 mm Ø Innen passen verlängert. Der Antrieb erfolgt durch einen Mechanismus aus dem zerlegten Oszi. Leider hatte ich keinen gescheiten Knopf mehr, diesen musste ich mühsam aus einem Stück Rundaluminium fertigen. Die Löcher für die beiden Rundinstrumente von Ø 52 mm fertigte ich mit einer Lochkreissäge.
Leider habe ich mich beim Anreißen der 4 Befestigungslöcher vermessen.
Da half nur folgende kleine Mogelei, die Ø der Löcher auf 5 mm zu vergrößern.

Im Original übernahm ich die Glimmlampe für die Netzanzeige, ein Kippschalter war auch schnell gefunden.

Ganz wichtig ist die Steckdose, an ihr darf kein Schutzkontakt mehr vorhanden sein.

Für den Netzeingang beließ ich die Kaltgerätesteckdose vom Oszi.

Mir fehlt noch eine gescheite Idee, wie ich die Frontplatte sauber beschriften könnte.


Auf eine Bauanleitung habe ich bewusst verzichtet.
Weil doch ein wenig Improvisation nötig ist und ich auch kaum Normteile einbaute. Bis auf die beiden Rundinstrumente habe ich nichts käuflich erworben.

Eine Teileliste ist vielleicht dennoch hilfreich.

1 Trennregeltrafo:
Primärspannung
230 V ~
Sekundärspannung
0 - 300 V ~
Ausgangstrom nicht unter 1 A

1 Einbauinstrument Messbereich 0 - 300 V ~
1 Einbauinstrument Messbereich 0 - 3 bzw. 5 A ~
1 doppelpoligen Netzschalter
1 Sicherungselement für eine Feinsicherung
1 Kaltgerätesteckdose 230 V
div. Schrauben, Winkel und
1 Einbausteckdose ohne Schutzkontakt
Am besten ein fertiges und passendes Gehäuse.


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