Terrasse bauen

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    400 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Kennt ihr das?
Das neu erworbene Haus ist auf Vordermann gebracht, alle Projekte sind erledigt, alles sieht toll aus– Ihr schaut aus eurer Fensterfront in den Garten und Der Blick fällt auf… alte Waschbetonplatten – höchste Zeit für eine neue Terrasse!
Warm und wohnlich sollte die neue Terrasse wirken und im Sommer als Treffpunkt für Freunde und Familie zu nutzen sein – mit einer Fläche von rund 15 qm und dem richtigen Belag kein Problem.

Von einer neuen Terrasse zum Wohlfühlen möchte man nicht erst lange träumen, man will sie einfach haben – und das am besten sofort!
Darum haben wir Euch hier einen Projektverlauf Schritt für Schritt zum Nachlesen und natürlich - bauen eingestellt.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Bohrhammer
  • Akku-Schrauber
  • Stichsäge
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Wasserwaage
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Materialliste
  • 50 x Dübel
  • 250 x Schrauben
  • 20 x Kanthölzer | Holz (40X60 mm; 400 cm lang; 80 lfm)
  • 40 x Paneele | Sibirische Lärche (25x145 mm; 300 cm lang; 15m², 105 lfm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorüberlegung - Welches Holz?

Entschieden haben wir uns für behandelte, sibirische Lärche - sowohl für die Kanthölzer der Unterkonstruktion als auch für die Terrassendielen. Bei der sibirischen Lärche handelt es sich um eine relativ pflegeleichte Holzart - zwar nicht so pflegeleicht wie die Waschbetonplatten – aber dafür mit weitaus mehr Wohlfühlatmosphäre ;-). Außerdem zeichnet sich die sibirische Lärche durch eine relative glatte Oberfläche aus. Mit der feinen Riffelung nach oben ist diese Holzart ein angenehmer Untergrund, auch für Kinder, die hier ohne weiteres barfuß toben und spielen werden.

Da bereits ein relativ ebener Untergrund – die bereits erwähnten Waschbetonplatten- vorhanden ist, war es nicht nötig ein Fundament zu verlegen. Die Kanthölzer der Unterkonstruktion konnten direkt auf die Platten verlegt werden, nur die Schräge / Abschüssigkeit muss hier ausgeglichen werden, aber dazu später mehr.

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Schritt 1: Säubern

Als ersten Schritt muss man zuerst einmal die Terrasse / die Steinplatten von Moos und Dreck zu befreien, damit später vernünftig gearbeitet werden kann. Dabei hilft ein Allzwecksauger und ein Spachtel.

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Schritt 2: Richtschnüre

Als nächstes werden Richtschnüre über die Terrasse gespannt um später die Kanthölzer für die Unterkonstruktion exakt platzieren zu können. Hierfür musste vor allem die Abschüssigkeit der Terrasse ausgeglichen werden. Anhand dieser Richtschnüre lassen sich dann auch die Kanthölzer exakt ausrichten.

Tipp: Damit später das Regenwasser auch ablaufen kann, die Konstruktion mit 3 % Gefälle vom Haus weg verlegt.

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Schritt 3: Kanthölzer

Nachdem die Richtschnüre gespannt waren, verlegt man die ersten Kanthölzer am Rand der Terrasse. Hierfür sägt man die dafür notwendigen Hölzer mit einer Kappsäge auf die benötigte Länge zu – mit der PCM 7S gar kein Problem!

Tipp: Um das Gefälle der Terrasse auszugleichen, verwendet am Eingang zum Haus dünnere Unterlagen mit einer Höhe von nur 20 mm.

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Schritt 4: Befestigung

Die gesägten Hölzer parallel zum Haus auf Terrasse auslegen. Damit die Konstruktion auch hält, die Kanthölzer mit entsprechend langen Schrauben im Abstand von 80 cm fixieren, sowie den passenden Dübeln an den Bodenplatten. Hierfür benötigt Ihr einen Bohrhammer, um die entsprechenden Löcher für die Dübel in die Betonplatten machen zu können.

Tipps: Da es sich bei den meisten Hölzer, welche für den Außeneinsatz geeignet sind um relativ harte Hölzer handelt, solltet ihr diese möglichst vorbohren. Bei Unebenheiten zwischen den einzelnen Platten empfehlen wir euch kleine Holzstücke unterzulegen.

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Schritt 5: Schnittstellen

Nachdem die parallelen Hölzer verlegt wurden, machte man sich daran die diagonalen Streben (im Abstand von jeweils 50 cm) zu verlegen. Auch hier erst abmessen und dann mit der Kappsäge zusägen. Um das Gefälle kontrollieren zu können benutzt man ein langes Kantholz als „Messlatte“.

Tipp: Um das Gefälle auszugleichen / bzw. das Gefälle für den Wasserablauf zu schaffen können Holzstücke unterlegt werden.

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Schritt 6: Beplankung

Das Grundgerüst mit dem Untergestell stand, nun musste noch die Beplankung installiert werden. Hierzu sägt man die Paneele mit Hilfe einer Kappsäge wieder auf die entsprechende Länge – gut, dass die PCM 7 S über eine Zugfunktion verfügt, so lassen sich die Terrassenpanelle ohne weiteres sägen!

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Schritt 7: Fixieren

Jetzt gilt es die Paneele auf dem Untergestell zu fixieren. Hierfür verwendete man kurze Schrauben (sollten bis etwa 2/ 3 ins Untergestell eindringen) Die Planken wurden jeweils mit 2 Schrauben fixiert. Auch hier solltet Ihr die Paneele wieder vorbohren.

Tipp: Zwischen den einzelnen Paneelen solltet Ihr etwa 3-5 mm Platz lassen, damit das Holz arbeiten kann – verwendet kleine Abstandshalter, die Ihr euch ganz leicht mit der Kappsäge selbst herstellen könnt.

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Schritt 8: Ausschnitte

Um Ausschnitte zu sägen, wie zum Beispiel am Eingang zum Haus, benutzt eine Stichsäge. Damit klappt es in der Regel ganz gut!

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Schritt 9: Finish

Zum Abschluss des Projekts sollte die Terrasse noch wetterfest gemacht werden. Man will ja auch etwas von seinem neuen Schmuckstück haben!
Zugegeben, verwittertes Holz kann auch seinen Charme haben – aber man will doch lieber etwas länger auf eine neue Terrasse blicken!
Darum behandelte man die Terrasse nach 2 Wochen mit speziellem Holzschutzlack, um die Oberfläche vor Wind und Wetter zu schützen.

Tipp: Der erste Anstrich sollte doppelt erfolgen!

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Das neue Prachtstück im Garten

So schlussendlich - wenn alles geschafft ist und die nagelneue Terrasse vor einem liegt...
Was für ein tolles Gefühl – aber seht selbst! Toll, oder nicht?


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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