Teelicht mit Rose

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    10 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Ihr wisst ja, dass ich einmal das ausgießen mit eingefärbten Harz ausprobieren wollte. Nun ist es soweit und ich möchte euch meinen 1. Versuch vorstellen.

Epoxidharz färben

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PEX 220 A  - Exzenterschleifer (elektrisch)
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • PST 800 PEL  - Stichsäge, Feinschnittsäge/Säge mit NanoBlade-Technologie (elekt
  • PTS 10 T  - Tischkreissäge, Unterflur-Zugsäge
  • DKS 530 Vario
  • Gießharz, Härter, Farbe (Konzentrat)
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Materialliste
  • 1 x Reste von Europalette | Holz

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorlage erstellen und aufkleben

Auf der Suche nach einem passenden Motiv ist mir eingefallen, dass ich doch mal meiner Liebsten eine Rose mit der Dekupiersäge ausgesägt habe.

Da ich die Vorlage ja als Vektorgrafik vorliegen habe, war es kein Problem alles, außer der Blüte, zu entfernen und fertig war die Vorlage. Nun nur noch auf die richtige Größe skalieren, ausdrucken und auf das Holz kleben, dass ich vorher geschliffen und mit Malerkrepp beklebt hatte.

Darauf nun mit einem Klebestift die ausgeschnittene Vorlage kleben.

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Bohren und schleifen

Mit einem 40er Forstnerbohrer machte ich an meiner neuen PBD 40 die kleine Vertiefung für das Teelicht in eines der keinen Brettchen.

Die Form sägte ich dann grob mit der PST 800 PEL zurecht und schleifte beide Teile mit dem Tellerschleifer in Form. Fertig war nun das Teil, worauf nachher alles steht und das andere Teil an die abgeflachte Seite geleimt wird.

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Bohren für die Innenschnitte

Für die Innenschnitte bohrte ich an der PBD 40 2mm Löcher wo ich nachher das Sägeblatt einführen kann. Das aussägen an der Dekupiersäge ging dann recht schnell.

Anschließend alles mit 180er Schleifpapier sauber schleifen.

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Harz einfärben und gießen

Bevor ich mich diesem Projekt zugewandt habe, informierte ich mich gründlich um das Gießharz das ja auch eingefärbt werden sollte.

Durch einen Beitrag von RedScorpion68 in meinem Thread habe ich mich mit der Firma MIXOL in Verbindung gesetzt. Leute ich kann euch sagen, so schnell, kompetent und ausführlich wurden meine Fragen noch nie von einem Techniker beantwortet. Einfach Hammer…

Daraufhin besorgte ich mir 2K Gießharz und von MIXOL das Mittel zum einfärben. In der Werkstatt bereitet ich nun das Teil mit der ausgesäten Rose vor, indem ich ein Stück von einem Plastikbeutel auf ein Stück Holz legte und darauf das Stück Holz.

Dies habe ich dann mit 4 kleinen Klemmen miteinander befestigt. Die Folie soll das anhaften an der Unterlage verhindern. Nun wog ich mir 100g vom Harz in einen passenden Behälter und mischte die Farbe darunter. Zum Schluss kam 1g Härter dazu und alles wurde gut umgerührt. Das Ganze habe ich nun ca. 5 Min. stehen lassen so dass die Bläschen aufsteigen konnten.
Nun verstand ich auch den Satz in der Gebrauchsanweisung, nur in gut belüfteten Räumen verwenden. Alter Verwalter hat das gestunken. Meine bessere Hälfte hätte mich einen Kopf kürzer gemacht, wenn ich das in der Küche angerührt hätte.

Nach der Wartezeit goss ich das Harz vorsichtig in die ausgesägten Bereiche. So, nun heißt es warten.

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Gießergebnis

Nun habe ich 4 Stunden die Teile stehen lassen und die Klemmen entfernt. Der Schwund hat ganz schön zugeschlagen womit ich gar nicht zufrieden bin.
Auch auf der Unterseite hat sich das Harz etwas zusammen gezogen, was mir sehr spanisch vorkommt. Auch ist das Harz von der Härte nicht so wie ich mir es vorgestellt habe. Irgendwie „Gummiartig“ und nicht so richtig hart. Im Gegensatz zu dem Rest vom Harz, dass ich in eine Kappe gegossen habe. Das ist vollkommen fest, komisch.

Gerade ist mir noch eine Antwort von Holzbeinschnitzer in meinem Thread „Epoxidharz färben“ eingefallen. Er schreibt dass das Holz auch das Harz aufsaugen kann und man deshalb die Flächen vor dem eigentlichem gießen mit dem Harz einstreichen sollte. Das habe ich natürlich vergessen.

Na ja, passiert mir beim nächsten nicht mehr.

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Bearbeiten mit Hobel und Ziehklinge

Okay nun rette ich das was noch zu retten ist.

Mit einem Hobel und einer Ziehklinge habe ich beide Seiten sauber gemacht so dass ich eine einigermaßen glatte Oberfläche erhalte. Danach konnte ich beide Teile miteinander verleimen und es war fertig.

Wenn ich also beim nächsten Versuch die Fehler nicht mehr mache, dann sollte es wirklich klasse aussehen.


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