Tassimo Kapselspender

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Nachdem hier nun einige Kapselspender-Projekte veröffentlicht wurden und mich die herumstehenden Kartons der Kapseln schon immer gestört hat, habe ich mich entschlossen, einen Punkt meiner "to-do"-Liste abzuarbeiten.
Also ab in die Werkstatt und schauen, was die Restekiste hergibt.
Dieses mal war es wieder einmal so, das nicht ein Bauplan bestimmt, welches Material benötigt wird, sondern was ich aus dem machen kann, was noch in der Restekiste zu finden ist.
Die Reste also rausgekramt, Heizung und Radio eingeschaltet, Täschen Kaffee und ein Zigarettchen...und erstmal die Reste begutachtet.
Einiges flog wieder zurück in die Restekiste, und nach nochmaligem begutachten der verbleibenden Teile auf dem Tisch hatte ich dann die Eingebung:
alles wegschneiden, was nicht nach Kapselspender aussieht und zusammenbauen.

Gleichzeitig ist dies natürlich auch ein kleines Projekt zum Produkttest der PPS 7S.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Tischkreissäge
  • Kantenfräse
  • Akku-Schrauber
  • Tacker
  • Akku-Bohrhammer
  • Raspel
  • Feile
  • Holzleim
  • 5 mm Holzbohrer
  • Kegelsenker
  • Tackernägel 25 mm
  • Schleifpapier, 100er, 180er, 240er, 400er
  • Japanspachtel
  • Pinsel
  • und wie immer: Zollstock, Bleistift und Winkel
  • Wasserwaage
  • Kreuzschlitzschraubendreher
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Materialliste
  • 1 x MDF, 12mm | Holz (45,0cm x 15,0cm)
  • 1 x MDF, 12mm | Holz (45,0cm x 7,0cm)
  • 2 x MDF, 12mm | Holz (15,0cm x 9,0cm)
  • 1 x Kiefernleiste, 4mm stark | Holz (45,0cm x 3,0cm)
  • 1 x Schnellspachtel | Spachtel
  • 1 x Grundierung | Grundierung
  • 1 x Acrylsprühlack, schwarz, seidenmatt | Lackfarbe
  • 1 x Silberlack | Lackfarbe
  • 1 x Stück Abdeckfolie
  • 1 x Acrylsprühlack, klar, seidenmatt | Lackfarbe
  • 2 x Schrauben und Dübel zur Befestigung

Los geht's - Schritt für Schritt

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Zusägen an der PPS 7S

Weil heute mal wieder improvisierendes Werkeln angesagt war, wurde erst einmal eine leere Kapselverpackung vermessen, für Auflage, Rückseite und die beiden Seitenteile.
An der PPS 7S dann den Parallelanschlag eingestellt, Staubsauger angeschlossen, PPS 7S eingeschaltet und...
nanuuu??...schon Feierabend??...plötzlich so dunkel hier???
Mist!...Sicherung raus.
Aus der Garagenwerkstatt raus...ums Haus geflitzt...Sicherung wieder rein.
Zurück in der Garage und schnell das Tor wieder zu...ist das kalt!
Jetzt aber...voller Tatendrang...Schutzbrille auf...Säge an und los geeeeeeeeeehts...

von wegen!...wieder war es dunkel!

Nachdem ich dann erneut ums Haus geflitzt bin, um die Sicherung einzuschalten, war mir nun warm...und der Heizlüfter, den ich vergessen hatte, konnte jetzt ausgeschaltet werden.
Hmmm...war wohl doch zuviel für die Stromleitung.


Also konnte es nun ans zusägen gehen.

Wie man einen Parallelanschlag einstellt, die Säge einschaltet und einen Sägeschnitt durchführt, wurde hier schon so oft geschrieben, dass man es sogar in der dunkelsten Werkstatt singen könnte.
Deshalb gehe ich hier auch gleich zum nächsten Arbeitsschritt.

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Die Seitenteile

Die Rückseite und die Auflage wurden erst einmal lose positioniert.
Der leere Karton diente hier als Schablone für die Seitenteile, zzgl. der Kiefernleistenstärke.
Da die Kiefernleiste eingepasst werden sollte, die Seitenteile aber nicht so plump aussehen sollten, habe ich mit einer Isolierbandrolle einfach ein paar Rundungen als Übergang übertragen, nachdem ich die Vertiefung der Kiefernleiste angezeichnet habe.

An der Worx Bladerunner WX 570 wurde dann alles ausgesägt.
Anschliessend mit der Raspel, Feile und Schleifpapier beide Seitenteile passgenau nachgearbeitet.

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Zusammenbau, nacharbeiten und lackieren

Da nun alle Teile soweit fertig sind, kann es jetzt ans zusammenbauen gehn.
Mit Holzleim und Zwingen werden die einzelnen Teile zusammengesetzt und zusätzlich mit dem Presslufttacker ein paar 25mm Tackernägel zur fixierung gesetzt.

Nachdem der Holzleim abgebunden hat, wurden mit der Kantenfräse und einem Abrundfräser mit Anlaufring die äusseren Kanten abgerundet.

Zum Aufhängen des Kapselspenders mit Akkuschrauber und einem 5mm Holzbohrer noch zwei Löcher in die Rückseite gebohrt und diese dann versenkt.

Zum Schluss wird dann noch mit Japanblech und Schnellspachtel gespachtelt, geschliffen, grundiert und lackiert.
Da mir das einfache Schwarz zu langweilig war, bekam der Kapselspender eine "Speziallackierung". Dazu streicht man mit einem Pinsel etwas verdünnten Silberlack auf einen alten Plasikdeckel, knüllt etwas dünne Abdeckfolie zusammen, nimmt mit der zusammengeknüllten Folie etwas Silberlack auf und tupft es leicht über das Werkstück.
Sobald alles durchgetrocknet ist bekommt der Kapselspender eine dünne Schicht Klarlack aus der Sprühdose.

Löcher bohren, Dübel setzen, Kapselspender an die Wand schrauben, einräumen...

...und jetzt erstmal 'nen frischen Kaffee.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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