Stichsägemodul und Sägetischverbreiterung des Multifunktionstisches in einem

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    30 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Sorry, wenn einige Schreibfehler drin sind, ich kann meine Projekte nicht mehr abspeichern, und mußte alles auf einmal schreiben und raushauen. Wer Fehler findet, darf sie gerne behalten.
Wie versprochen hier das erste Maschinenmodul das auch gleichzeitig Opferbrett und Sägetischverlängerung in einem ist. Zuerst stand die Verlängerung des Tisches im Vordergrund. Als ich meinen Holzwerkbank mit System gebaut hatte (Klick hier),  achtete ich darauf, dass das Sägblatt der Handkreissäge nicht in die Tischplatte schneidet, sondern über den Tischrand drüber hinaus ging. Das hatte aber auch den Nachteil das die abgesägten Holzteile einfach auf den Boden fielen, oder beim sägen des letzten Abschnittes dann abgebrochen sind. Außerdem wird wie bei einem originalen Festo Multifunktionstisch ja auch in die Tischplatte gesägt, damit der Schnitt von unten auch sauber wird. Das in den Tisch schneiden kommt dann einem Opferholz gleich, wodurch die Fasern beim sägen (Sägblattaustritt von oben nach unten) unten nicht ausreißen. Oben wird ja durch die Führungsschine und eine Gummilippe ein ausreißen der Fasern verhindert. Da ich für diese Funktion kein besonderst anspruchvolles Holz brauche, habe ich hier MDF Platte für die Tischverlängerung genommen. Die Konsolen habe ich aus hochwertigen, stabilen Birke Multiplex Platten mit Versteifung gefertigt.  Und als ich das ganze fertig hatte, kam mir die Idee, die Stichsäge von unten an die Verlängerung zu schrauben. Ich hatte sowieso vor gehabt ein Tischmodul für die Stichsäge zu bauen, aber das Brett ausschließlich für das Sägen zu benutzen war mir zu letztendlich zu wenig. So entstand gleichzeit das Stichsägenmodul.


Und hier noch weitere interessante Projekte von mir

Los geht's - Schritt für Schritt

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Konsolen herstellen

Ich hatte mir aus dem Baumarkt das Birken Multiplexmaterial gleich auf Maß geschnitten besorgt. Außerdem habe ich mir ein paar Kleinteile wie Sterndrehknopf mit Innengewinde M8, Schloßschrauben M8 sowie Drehknöpfe mit M6 Gewindestifte und ein paar Einschlagmuttern M6 besorgt. Die fertig zugeschnittenen Teile habe ich mit dem Schleifklotz etwas bearbeitet, damit keine scharfen Kanten mehr waren. Schlitze eingefräst, Bohrung gemacht, und Bohrungen abgesetzt, damit die Einschlagmuttern nicht über der Brettkante standen. Eine genauere Beschreibung spare ich mir jetzt mal, da ich das schon oft in vorangegangenen Projekten von mir, das Fräsen mit Führungsschiene oder Schablone beschrieben habe. Dort könnt ihr meine Vorgehensweise gerne nachschauen und kennenlernen. Außerdem habe ich genügend Bilder gemacht, wo man das auch genau sehen kann. Die Teile habe ich mit Lamellos und unter Zugabe von Holzleim zusammengebaut und verschraubt. In der Auflagfläche der einzelnen Konsolen habe ich je 2 Durchgangslöcher für die Schloßschrauben gebohrt, welche die Tischplatte fest mit den Kosolen verbinden sollen. 2 zusätzliche Löcher die ich abgesetzt habe und mit  Einschlagmuttern versehen habe, dient zum nivelieren (Höhenausgleich) der Tischplatte. Also noch einmal zusammengefaßt. Insgesamt 4 Schloßschrauben M8 fixieren die Tischplatte auf den Konsolen, 4 Stellschrauben (Sterngriffschraube M6) sorgen für einen Höhenausgleich. Die Justierschrauben sind in einem Abstand von 70mm zu den Klemmschrauben angeordnet. Durch dieses System kann ich die Tischverlängerung an die Höhe der Tischplatte angleichen, und die Flucht zur Werkbank absolut genau einstellen.
Die fertigen Konsolen habe ich mit je zwei Schloßschrauben und Sterngriffmuttern M8 an die Werkbank verschraubt. Anstatt Montagelöcher in die Konsolenrückseite zu bohren, habe ich Schlitze 8mm breit gefräßt. Dadurch bin ich in der Lage, die Höhe der Konsolen zu verändern. Dadurch ist es mir wiederum möglich, verschieden Dicke Tischplatten anzudocken. Für die Tischfräse z.B. will ich eine 36mm dicke Tischplatte verwenden. Durch die Höhenverstellung der Konsolen und dem nivelieren mit den Stellschrauben kann dies absolut genau realisieren.

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Stichsäge an die Platte montieren

Ich suchte mir die geeignete Position für die Stichsäge aus, und zeichnete die Umrisse des Sägeschuhs an. Die Tischplatte habe ich auf die neue Werkbank gespannt, die Führungsschiene ausgerichtet und ebenfalls fixiert. Danach die Fräsmaschine in Position gebracht, den Nutfräser 10mm Durchmesser auf die Werkstückoberfläche gedrückt, und die Säule festgeklemmt. Mit Hilfe eines Bohrer von 9,5mm habe ich die genaue Einstellung für die Frästiefe vorgenommen. Ich habe den Bohrer zwischen den Tiefenanschlag geklemmt. Dadurch wird der Anschlag auf genau 9,5 mm Frästiefe eingestellt. Das ist das Maß was ich brauche, damit der Schuh knapp unter der Oberfläche sitzt. Mit ein paar alten Spannpratzen von meinem alten Frästisch (hatte ich sicherheitshalber mal aufgehoben) habe ich die Stichsäge von unten an die Platte geklemmt. An der Position wo später das Sägeblatt herausschaut, habe ich mit dem Flachschälbohrer ein 15mm Loch gebohrt. Ich kann somit die Stichsäge ständig montiert lassen, und bei Gebrauch von oben ein Stichsägeblatt einsetzen.

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Sicherheitsschalter montieren

Natürlich darf ein Sicherheitsschalter, der bei Stromausfall auslöst, nicht fehlen. Er verhindert, das wenn der Strom wieder angeht, die Maschine dann bereits läuft. Das könnte unter Umständen sehr gefährlich werden. Den Schalter hatte ich ebenfalls von meinem alten Frästisch abgebaut, und nun mithilfe ein selbstgebogenen Lochbleches an der Tischkonsole montiert. Ich habe das extra nicht an die Tischplatte montiert, da ich den Schalter für die Fräsmaschine später ebenfalls verwenden möchte. Bei Verwendung des Sicherheitsschalter wird einfach die Kupplung des Verlängerungskabels eingesteckt, und an der anderen Seite das zu  Gerät was ich nutzen möchte.

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Versuch, eine Absaugung zu schaffen

Meine BTI Stichsäge hat die Möglichkeit, einen Saugschlauch zu montieren. Das wird dadurch realisiert, das zwischen dem ovalen Saugrohr an der Säge, und dem Saugschlauchanschluß eine stabile Gummimanschette moniert wird. Da die Absaugung der Stischsäge jetzt aber sehr beeng zwischen Stichsäge und Tischplatte befindet, konnte man den Saugschlauch nicht mehr einstecken. Ein Lösung mußte her. Ich kam auf die Idee, eine Kupplung aus einem Stück HT Rohr und einem HT Bogen DN 40 herzustellen. ich erwärmte den einzusteckenden Teil des HT Bogens über dem Heißluftgebläse,und drücke den Bogen mithilfe eines Maschinenschraubstockes zusammen. Ich war erstaunt, das funktionierte tatsächlich. Jetzt weiß ich auch, wie ich in Zukunft Saugadapter für alle Gelegenheiten herstellen kann. Einfach erwärmen und anschließend entweder dehnen, oder verkleinern. Leider haben sich die Backen des Schraubstockes in das weiche Plastik gedrückt. Ein anschließendes Pressen mit einem Stück Holz konnte das ganze etwas verbessern. Das nächste mal werde ich gleich zwischen zwei Holzbrettchen das Rohr pressen, dann bleibt die Oberfläche schön glatt. Zu meinem Bedauern mußte ich leider feststellen, das die Absaugung die von der Maschine vorgegeben ist nicht so recht funktioniert. Das meiste Sägemehl wird nicht abgesaugt. Eine neue Lösung muß her, an der ich noch arbeite


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