• Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    1200 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Stichbogen aus Feldbrandsteinen mit einem Türblatt aus Cortenstahl

Los geht's - Schritt für Schritt

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Resümee

in Anbetracht, dass ich das erste mal gemauert habe, ist das Projekt nach meinen Vorstellungen gelaufen.
Den kreativen Gestaltern gefällt die einfache Abdeckung des Bogens aus 2mm Cortenstahl nicht, da muss noch nachgebessert werden.
Was beim nächsten Mal anders gemacht werden würde, sind die Scharniere.
Durch den Stichbogen muss das Türblatt fast bündig nach vorne gesetzt werden, ansonsten stößt die obere Kante des Bogens ans Mauerwerk.
Mit den verwendeten Scharnieren lässt sich die Tür maximal 90° öffnen. Daher muss ein Anschlag gesetzt werden, damit die Tür nicht aus versehen über die 90° geöffnet wird.
Da die Tür nicht besonders breit ist, könnten sich die 90° noch als Nachteil erweisen, wenn mal was Breites in den Garten gefahren werden soll.

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Planung

zuerst wurde das Ganze schön sauber in Autocad gezeichnet. Wohlwissend, dass Theorie und Praxis aufgrund der unregelmäßigen Feldbrandsteine voneinander abweichen werden.
Der Baum war ursprünglich eine .jpg Bilddatei. Diese wurde in der Größe dem geplanten Umriss angepasst und anschließend mit einer Freeware Software vektorisiert.

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Fundamente und Kerne

Während ein Rungbogen die Kräfte in die Säulen leitet, sollte ein Stichbogen rechts und links etwas haben, was die zur Seite gehenden Kräfte aufnimmt.
Da ich keine Mauer geplant hatte, entschloss ich mich einen Betonkern zu erstellen.
Die Vorderseite der Schalung war in 50cm Abschnitte aufgeteilt, damit ich zum einen besser einfüllen konnte und es sich besser verdichten lässt.
neben dem Moniereisen habe ich beidseitig ein 40ziger HT-Rohr als Kabelschacht eingesetzt. Das Rohr ist rund geführt, so dass ggfs von links unten nach rechts unten ein Kabel durchgezogen werden kann.
Der Stahl der Säulen war nach oben lang genug um ihn später über dem Bogen miteinander zu verbinden, damit er die seitlichen Kräfte aufnehmen kann.

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Säulen verklinkern

die beiden Säulen wurden dann verklinkert

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Schalung für den Stich

als nächstes erfolgt der Bau der Schalung.
die beiden senkrechten Latten haben den Mittelpunkt des Bogens.
Auf diesen wird die Zentrierscheibe befestigt, die einen Durchmesser der Steinbreite aufweist.
Mit ihrer Hilfe lassen sich die Steine im Stich ausrichten

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Mauern des Bogens


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Setzen der Steine über dem Bogen

Der Bogen soll mit einer Abdeckplatte aus Cortenstahl abgeschlossen werden. Daher wurden gerade über dem Bogen weitergemauert.
Dabei wurde nur an den Außenkanten eine Reihe Steine gesetzt, so dass über dem Bogen ein Hohlraum entsteht. In den Hohlraum soll langfristig eine Überwachungskamera. Über diesen Hohlraum kommt man auch von oben an das HT-Rohr.
Der Bewehrungsstahl wurde über dem Bogen zusammengeführt und die beiden Säulenkerne miteinander vergossen

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Muster des Türblattes aus Sperrholz

um die Wirkung des Türblattes zu testen, wurde es ein Muster aus Sperrholz gefertigt.
Die Autocadzeichnung wurde hierfür auf DIN A4 ausgedruckt und auf das Sperrholz tapeziert und mit der Stichsäge ausgeschnitten.

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Schneiden des Türblattes

Das eigentliche Türblatt wurde per Wasserstrahlschneiden aus einer 8mm Platine ausgeschnitten.
Die Autocadzeichnung konnte mit wenigen Modifikationen in die Schneidmaschine übernommen werden, so dass die doch aufwendige Programierung entfallen konnte

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Fertigstellung

Nachdem die Temperaturen angenehmer wurden, habe ich letztendlich das Türblatt einhöngen können.


Rechtlicher Hinweis

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