• Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    15 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Ganz überraschend hatte ich selbst die Spaßchallenge im März gewonnen. Bei den wunderschönen Projekten, die im März abgegeben wurden, sah ich mich überhaupt nicht als Gewinnerin. Deshalb  hatte ich mir überhaupt keine Gedanken darüber gemacht, was ich denn für "Zutaten" nehmen würde.
Also musste ich mein Hirn etwas beanspruchen. Da viel mir ein, dass ich mir mal Videos auf "YouTube", über die Herstellung von "Feen Häuser" (Fairy House), gespeichert hatte.
In diesen Videos sah das alles so kinderleicht aus und mir gedacht, das wäre doch etwas.
Zur Herstellung benötigte  man unter anderem PET - Flasche(n) und Alufolie.
Diese waren dann auch die Materielien, die ich als Vorgabe genannt hatte.
Ich dachte mir, so leicht sind die beiden Dinge nicht.machst du es nicht.
Als "Stromer" dann im Tread ein Bild von so einem "Fairy House" gezeigt hatte, ist mir fast das Herz stehen geblieben.
Gut, dachte ich, wenn es mehrere davon gibt,kann man ja nur daraus lernen. Also habe ich mich am gleichen Tag noch an die Arbeit gemacht  Ich hatte keinen blassen Schimmer was man dazu für eine Modelliermasse benötigt. Ich weiß nicht wieviele Videos ich mir reingezogen habe, um heraus zu finden, was die da wohl verwenden.
Endlich war in einem Video zu sehen, dass die Dame einen Eierkarton zerpflückt hat.
So habe ich mich im www. auf die Suche gemacht und bin auf ein Rezept gestoßen, bei welchem man die Masse unter anderem mit Toilettenpappier herstellt und ich nicht all zuviel an Kosten haben würde.
Falls es jemanden interessiert, habe ich den Link für das Rezept hier. 
Bei Interesse bitte anklicken.
Beim modellieren habe ich dann bemerkt, dass das bei den Damen in den Videos doch viel leichter ging als bei mir. Also benutzten sie etwas anderes.
Aber das war mir dann wurscht. Irgendwie wird es auch mit Toilettenpapier funktionieren.





Du brauchst

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Werkzeuge
  • Klebepistole
  • Sieb
  • Geschirrtuch
  • Schere
  • teppichmesser
  • Augenmaß
  • elektrischer Handmixer
  • diverse Schüsseln
  • Pürrierstab
  • Messbecher
  • Küchenwaage
  • Löffel
  • Pinsel
  • drehbare Tortenplatte
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Materialliste
  • 1 x Toilettenpapier | Papier (Rolle)
  • 1 x Wasser | Wasser (bis die Rolle bedeckt ist)
  • 1 x PET- Flasche | Plastik (für 1 1/2 Liter)
  • 1/2 x Alufolie | Folie (1/2 Rolle)
  • viele x Stangen für Heißklebepistole | Kleber (Mengen)
  • 1 x x Papppier Ton | Modelliermasse (Zutaten für eine R. Toilettenp)
  • 2 x Hände (Größe 6)
  • einige x Trinkröhrchen | Plaste/Plastik (an Konstruktion angep)
  • 2 x Fl. Bastelkleber | Kleber (180 ml)
  • 2 El x Mineralöl | Öl (2 EL)
  • 1 x fertige Fugenmasse (240 ml weiße Fugenma)
  • 1 x Mehl | Backzutat (60 g)
  • 1 x Tapetenkleister | kleber (nach Gefühl)
  • 1 x Fimo | Modelliermasse (halbes Päckchen)
  • 1 x Eierkarton | Pappier (1 Karton (leer))
  • Acrylfarben | Farbe (verschiedene)
  • 1 x LED - Lichterkette | Leuchte (10 Lämpchen)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorbereitung und Herstellung des Pappier Tones

  1. Das Toilettenpappier habe ich von der Papprolle befreit und das gesamte Papier in eine große Schüssel mit warmen Wasser gegeben. Man konnte sofort mit dem zerpflcüken des Papieres beginnen. Ich habe es auch gleich in kleine Stücken gerissen und den Brei bis zum nächsten Abend stehen lassen, in ein Sieb gegeben und ihm über Nacht die Möglichkeit gegeben, sich von seinem gespeichertem Wasser zu trennen.
  2. Es war wohl schon einiges an Wasser abgelaufen, aber ich musste mit den Händen und mit Hilfe eines Geschirrtuches fast das letzte Tröpchen aus ihm heraus holen.
  3. Danach habe ich ich weiter ganz nach dem Rezept gehalten und habe brav  Schritt für Schritt ausgeführt.

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PET- Flasche zerteilen und mit Alufolie bekleben.


Um mit meinem Fairy House zu beginnen musste ich mir eine PET (Plastikflasche) zerteilen. Da das mittlere Stück nach innen gewölbt war, habe ich dieses heraus geschnitten.
Wäre es eine Flasche mit dem braunen Getränk, einer amerikanischen Company gewesen, hätte ich es mir einfacher machen können und für das untere Teil hätte ich mehr an Länge gewonnen. So ist es eben ein Schuh für kleine Leute, wie mich z.B., mit Schuhgröße 37.
Die beiden Teile der Flasche mussten nun mittels Heißklebepistole zusammengefügt werden.
Nun begann die Friemelarbeit mit der Alufolie. Es handeslt sich dabei um ganz normale, handelsübliche Alufolie. Welche ihr dabei wählt spielt keine Rolle.
Ich weiß nicht, wie oft ich das Video auf "YouTube" vor und rückwärts gespult habe und möchte es auch gar nicht wissen. Stück für Stück habe ich die Flasche, wie es mir diese Dame mit einer Engelsgeduld gezeigt hat, beklebt.
So glaubte ich zumindest. Hier sieht das Grundgerüst  auch noch ziemlich gerade aus.  Nach dem modellieren mit dem Pappier Ton, war es ehr ein etwas ausgetretenes "Hausschuhboot".
Wenn man sich noch Segel dazu vorstellt, könnte es auch eine "Dschunke" sein.
Nun ja, aber das liegt im Auge des Bettrachters.

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Modellieren

Nur gut, dass gerade Enkelin Julia bei mir war und einige Bilder machen konnte. Fotografieren, mit dieser Pampe an den Fingern, ist unmöglich.
Ich glaube ich zeige Euch einfach ein paar Bilder und ihr werdet erkennen, wie sich so nach und nach mein Traumhaus entwickelt hat. Die Fenster habe ich natürlich passend, mit einem chinesischem Essstäbchen heraus gearbeitet.
Durch die Alufolie wird die Masse an der Flasche gehalten.
Bis dahin bemerkte ich noch gar nicht, dass sich mein Haus etwas, von dem der Dame aus dem Video unterschied.


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Bau der Dachkonstruktion und eindecken des Daches

Aus Trinkröhrchen habe ich mir meine Dachkonstruktion gebaut. Begonnen habe ich mit den "Balken", die die Giebelseite des Daches sein sollten.
Dann habe ich mir den hintere Giebel angeklebt und die Quer-, und Längsbalken mit Kleber darauf befestigt. Das Innere des Dachgebälks habe ich wieder mit Alufolie ausgefüllt, denn auch auf dem Dach sollte die Modelliermasse ihren Halt finden.

Das Dach habe ich dann in der gleichen Weise zugekleistert wie das ganze Andere.

Nun war es zu Ende.
In meinem Bauherrenwahn habe ich überhaupt nicht richtig registriert, dass mit mein Arbeitsmaterial ausgegangen war.
Was nun???

Da kam mir doch, was immer seltener vorkommt, ein Geistesblitz zur Hilfe!
Das Video mit dem Eierkarton.

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Herstellung von Pappmache und Fertigstellung

Die 2 Schlote und die Schnürsehnel mussten noch angefertigt werden.
Diese habe ich aus Blumendraht gefertigt, welcher mit Alufolie umwickelt wurde, an noch freien Stellen, die nicht mit Masse bedeckt waren, angeklebt. Die Köpfchen der Schlote sind, wie sollte es anders sein, aus Alufolie, die im Rohbau noch an die Schlote geklebt wurden.

Von der Herstellung der Pappmache habe ich leider keine Bilder.
Der Eierkarton sollte kein Problem sein. Solche Sachen hat man eigentlich immer im Haushalt.
Nur dieses Mal nicht. Alle Eier schön im Kühlschrank einsortiert.
Aber wofür hat man eine Tochter. Da ich zum Abendbrot eingeladen war, habe ich mir von ihr einen mitgebracht.
Diesen habe ich zerpflückt, im heißen Wasser eingeweicht und durch den Mixer gejagt. Mit Tapetenkleister, Mehl und etwa einer halben Packung Fimo(Zugabe von mir) wurde er zu einem Teig verknetet. Nun stand der Fertigstellung nichts mehr im Wege.
Die mit Alufolie umwickelten Drähte der Schlote und Schnürsenkel wurden verkleidet.
Endlich ein Brückentag. Das Häuschen musste trocknen. Es hat fast 2 Tage gedauert, bis ich ihm seinen Anstrich verpassen konnte.

6 7

Farbgebung

So nach und nach habe ich dem Fairy House etwas Leben eingehaucht, mit Acrylfarben bemalt, Farben gemischt, wieder geändert und neu bestrichen.

Aber etwas fehlte noch. Das Haus hatte noch kein Licht.
Also habe ich eine LED Lichterkette herausgesucht und sie ins Häuschen gelegt.

Fertig!!!!! Endlich, aber denkste!!! Mir schwirrte da schon wieder was im Kopf herum.

Es hat so viel Spaß gemacht, dass ich richtig süchtig bin.


7 7

Außer Konkurenz

Bei Claudia im Garten stand eine Schale mit ein paar kleinen Sukkulentenablegern. Die sahen richtig verloren aus. Da habe ich mir doch gedacht, dass man aus dieser Schale einen "Fairy Garden" machen könnte.
Baumaterial war noch genügend vorhanden und so habe ich noch einen Baum und einen Brunnen gebaut.

Nun wusste ich aber nicht, ob sie damit einverstanden war. Deshalb hatte ich schon ihren Freund auf den Zahn gefühlt, ob er denn was dagegen hätte, wenn ich die Schale etwas umpflanze. Das Gleiche habe ich dann auch sie dann auch gefragt. Beide hatten nichts dagegen. Meinen Baum und Brunnen habe ich erst zum Schluß aus dem Auto geholt und mit etwas schlechtem Gewissen angefragt, ob ich die Sachen mal mit reinstellen könnte.

Die Schale ist noch nicht ganz fertig. Für draußen müssen die Sachen noch mit Bootslack gestrichen werden und ein paar andere Pflänzchen brauche ich auch noch.
Also, um den Ganzen ein Ende zu machen zeige ich Euch einfach die Bilder.
Sie hatten Beide nichts dagegen.

Nun ist aber Schluß.


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