Spannplatte um Bretter zu verleimen

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    30 €
  • Dauer
    2-3 Tage
  • Wertung

Ich habe eine Holzplatte gebaut, mit der man Holzbretter und Leisten verleimen kann, ohne das die Bretter/Leisten beschädigt werden.
Und es können auch schiefe, kurvige und nicht parallele Bretter/Leisten verleimt werden.

Zusätzlich werden durch 2 Querhölzer die zu verleimenden Bretter nach unten gehalten damit sie durch den Spanndruck nicht nach oben wegspringen können.

Die Grundidee kam von einem käuflichen Multifunktionstisch, bei dem man auch viele Möglichkeiten hat Bretter zu verspannen. Allerdings kostet der über 600€ und kann wesentlich mehr als ich benötige.

Also habe ich mir Gedanken gemacht wie ich Bretter verleimen kann ohne immer mit Schraubzwingen zu hantieren zu müssen. Gerade große dünne Bretter kann man mit Schraubzwingen schlecht verspannen. Die Bretter springen immer wieder hoch, die Kanten brechen oder die Spannfläche der Zwinge ist höher als das Brett und man kann die Bretter nicht flach auflegen um die Mitte der Zwingenbacke zu treffen.

Ich habe also ein großes stabiles Brett genommen, 20er Löcher reingebohrt, gedrehte Stahlzapfen in die Löcher gesteckt, die zu verleimenden Bretter geleimt und aus das große Brett gelegt. Schutzhölzer zwischen Bretter und Zapfen gelegt und das ganze mit Holzkeilen verspannt. Dann 2 Spannleisten mit Schrauben und Muttern verschraubt. Fertig.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Schlagbohrmaschine
  • Oberfräse
  • Deltaschleifer
  • Winkel
  • Nägel
  • Hammer
  • Forstnerbohrer
  • Konturenfräser
  • Walzenfräser
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Materialliste
  • 1 x Buchenplatte | Holz (60 x 60 x 40)
  • 10 x Stahlzapfen | Stahl (Ø20 / Ø50 x 50)
  • 20 x Keile | Holz (verschiedene)
  • 2 x Holzleisten | Holz (60 x 6 x 2)
  • 4 x Schrauben | Stahl (M12 x 100)
  • 4 x Muttern | Stahl (M12)
  • 8 x Scheiben | Stahl (Ø30)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Spannbrett anzeichnen

Als erstes das Brett anzeichnen, dafür verwende ich meinen Lieblingswinkel. Da dieser Löcher in vorgegebenen Abständen hat, fixiere ich diesen mit einem Nagel, und schlage dan in den gewünschten Abständer einen weiteren Nagel, dadurch habe ich direkt eine Zentrierung für den Bohrer.

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Löcher bohren

Als nächstes werden die Ø20er Löcher gebohrt. Umso mehr Löcher man bohrt, umso mehr Möglichkeiten hat man hinterher verschieden große und geformte Bretter zu verspannen.

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Kanten abrunden

Damit die die Bohrungen nicht zu scharfkantig sind, habe ich diese mit der Oberfräse und einem entsprechenden Fräser abgerundet. Genauso am ganzen Brett alle Außenkanten.

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Löcher anpassen und Abschluß

Die Stahlzapfen habe ich in einer Dreherei anfertigen lassen. Da ich nichts dafür bezahlt habe, weiß ich nicht was die Kosten würden, aber ich schätze mal 10-15€/Stck. Bei mir waren Stahlzapfen in den gebohrten Ø20er Löcher etwas stramm, daher habe ich sie mit dem Walzenfräser etwas aufgebohrt. Die Stahlzapfen sollten einfach raus- und reingehen, aber dürfen nicht wackeln. Sonst verkanten sie beim Spannen.Jetzt können die zu verleimenden Bretter aufgelegt werden, die Stahlzapfen werden mit 1-2cm Abstand in passende Löcher eingesteckt. Schutzhölzer anlegen, mit Keile verspannen. Spannhölzer auflegen und verschrauben. Wenn man zuviel Leim an die zu verleimenden Bretter getan hat, besteht die Gefahr, dass die zu verleimenden Bretter an das Hauptbrett festkleben. Um das zu vermeiden kann man dünne ( 2-3mm ) Sperrholzleisten unterlegen.Wenn der Leim getrocknet ist, kann man die Spannleisten entfernen, und die Nahtstelle gut überschleifen, da die Bretter nicht hin und herwackelnFalls ihr noch Fragen habt, einfach anschreiben....Als letztes werden in die 2 Spannbretter Ø13er Löcher gebohrt, um diese mit den M12er Schrauben verspannen zu können. Da die Löcher im Hauptbrett Ø20 sind, benötigt man für die Schrauben etwas größere Scheiben. Dadurch können die Spannbretter an jeder Stelle des Hauptbrettes verschraubt werden.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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