Sitzbank mit integrierter Katzenbox

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    50 €
  • Dauer
    2-3 Tage
  • Wertung

Für unseren 7 Monate alten Kater Balu, der jetzt anfängt, draußen die Welt zu entdecken, habe ich eine Box gebaut, in die er sich flüchten kann, wenn er mal von schlechtem Wetter überrascht wird. Gleichzeitig dient uns die Box als Sitzgelegenheit und enthält in einem separaten Bereich auch zwei einzeln schaltbare Steckdosen sowie eine einfacher zugängliche Außensteckdose. Bisher hatten wir immer eine Vierfachsteckdose, bei der das aber eher alles nach Kabelsalat aussah.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • KS 5500 Plus
  • IXO  - Schrauber (Akku)
  • PST 1000 PEL  - Stichsäge, Feinschnittsäge/Säge mit NanoBlade-Technologie (elekt
  • PEX 270 AE  - Exzenterschleifer (elektrisch)
  • RT-RO 55
  • Akku-Bohrschrauber
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Materialliste
  • 4 x Holzbretter | Fichte (2000 x 400 x 18)
  • 2 x Holzleisten | Fichte
  • 1 x Wetterschutzlasur | Holzlasur
  • 4 x Metallwinkel
  • Schrauben
  • Stromkabel NYM 3 x 1,5mm
  • 3 x Steckdosen
  • 2 x Schalter
  • 1 x Handfeger | Holz

Los geht's - Schritt für Schritt

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Aufbau der Box

Die Box besteht aus zwei Schenkeln, die entsprechend des Platzes auf unserer Terrasse 110 cm lang sind und weist eine Tiefe von 40 cm auf. Die Höhe liegt bei knapp 44 cm. Als Holz habe ich Fichte gewählt. Zum einen ist es relativ günstig, zum anderen lässt es sich sehr leicht verarbeiten.

Für die Bodenplatte habe ich ein Brett mit Ausmaßen von 40 x 110 cm und eines in der Größe 40 x 70 cm genommen, welches rechtwinklig mit Dübeln am ersten verbunden ist. Zur Stabilisierung wurden die Seitenwände des kürzeren Stücks so befestigt, dass sie auch am längeren Stück verschraubt sind.

Von einer alten Keksdose habe ich den Deckel genommen und mit ihm den Eingang für den Kater markiert und mit der Stichsäge vorsichtig ausgesägt (vorsichtig deshalb, weil ich aus dem kreisrunden Stück Holz noch ein zweites Projekt bearbeitet habe). Alle Kanten wurden anschließend mit einem Abrundfräser bearbeitet und das ganze in mehreren Schritten (80, 120, 240) schön glatt geschliffen.

Die Deckel für die Box haben natürlich auch die Größe der Grundplatte und sind nur aufgelegt. Damit diese aber immer exakt an ihrer vorgesehenen Position aufgelegt werden und dort auch bleiben, habe ich von unten kleine abgeschrägte Klötzchen zur Hilfe beim korrekten Auflegen und zum Halt der Deckel verschraubt.

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Wetterschutzlasur auftragen

Ein besonderes Experiment war das auftragen der Wetterschutzlasur. Es sollte der erste Einsatz meines neuen PFS 55 werden. Nachdem das Wetter endlich mal brauchbar war, habe ich die Box im Garten auf zwei Böcke gestellt und angefangen zu sprühen. Das Ergebnis könnt Ihr Euch im zweiten Bild anschauen. Später habe ich dann auf der Dose mit der Lasur ganz klein stehen sehen, dass die Lasur nicht zum Sprühen geeignet ist. Das hätte ich vielleicht mal vorher lesen sollen. Ich habe mich nur auf die Anleitung des Sprühsystems verlassen, in dem steht, dass Lasuren keinen Verdünner bräuchten. Bei dieser hätte er wohl geholfen.

Egal, das Sprühsystem ist mittlerweile gereinigt und bekommt irgendwann eine neue Chance. Die Box habe ich dann auf althergebrachte Weise mit einem Pinsel lasiert und nach dem Trocknen ein paar Füsse aus Kunststoff drunter genagelt, damit das Holz nicht im Feuchten steht, falls doch mal Regen bis unter unser Terrassendach kommt.

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Elektrobereich

Zum Schluss habe ich noch zwei Steckdosen in die Box gebaut, die von außen über zwei Schalter gesteuert werden können. Rechts neben den beiden Schaltern sitzt noch eine Aussensteckdose. Der dabei entstandene Kabelsalat ist unter dem lose aufliegenden Brett versteckt, in das die beiden Steckdosen versenkt wurden. Das Ganze ist an eine Außenstecksdose angeschlossen, die sich aus unserem Wohnzimmer schalten lässt.

Zur Kabeldurchführung habe ich eine Öffnung von der Größe 8 x 10 cm in die Rückwand gesägt, so dass auch Steckernetzteile hindurch passen. Damit dort nicht gleich jedes Tierchen durchkrabbelt ist die Öffnung durch Borsten geschützt. Dazu habe ich einen alten Handfeger aus Holz mit der Kreissäge zerteilt. Das war eine recht haarige Angelegenheit, da die Borsten des Handfegers, die mit dem Sägeblatt in Berührung kamen, entweder in alle Richtungen flogen oder sich im Maschinengehäuse verteilten, was recht mühsam wieder zu reinigen war. Die beiden Handfegerteile habe ich dann oben und unten an die Öffnung geleimt.

Damit man auch mal wieder problemlos an die Verkabelung kommt ist das lose aufliegende Brettchen mit einem kleinen Stück Gurt ausgestattet, der nach oben geführt ist, so dass man einfach nur an dem Gurt ziehen braucht.

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Ein kleiner Nachtrag: die abgeschrägten Klötzchen

Die abgeschrägten Klötzchen, die ich unter den Deckel geschraubt habe, sorgen zum einen durch ihre Abschrägung für eine treffsichere Platzierung des Deckels, da sie am Deckel so platziert sind, dass sie beim Aufliegen des Deckels genau an der Wand der Box anliegen.

Zum anderen sorgen sie durch einen kleinen nicht abgeschrägten Teil dafür, dass der Deckel nicht verrutscht, wenn man sich mal auf die Box setzt und sich ein wenig hin- und herbewegt.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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