Sitzbank mit Schuhablage

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Das Vorher-Bild erspare ich euch, so chaotisch. Aber das Endergebnis kann sich für mich sehen lassen
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    60 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Dies ist mein erstes "größeres" und auch bisher kostenintensivstes Projekt. Dementsprechend habe ich zum ersten mal auch mit einer Zeichnung vorab gearbeitet, um u. a. den Bedarf an Holz genau zu kennen und mal nicht einfach loszulegen.
Da wir vor der Haustür keine Schuhe stehen lassen können/dürfen, musste eine Lösung her, die Platz für diverse Kinder-, Frauen- und Männerschuhe bietet, schick aussieht und auch noch eine Sitzbank integriert hat.
Da von vornherein klar war, dass das Möbel Farbe bekommt, entschied ich mich für günstiges Fichtenleimholz aus dem Baumarkt meines Vertrauens.

Das ist daraus geworden. Für mein erstes eigenes Möbel bin ich relativ zufrieden und ich denke, es kann sich einigermaßen sehen lassen.....Auf jeden Fall habe ich viele Erfahrungen gesammelt und weiß, dass ich beim nächsten Mal noch genauer planen muss :)

Alle Arbeitsschritte habe ich zweimal ausgeführt, da ich zwei Sitzbänke gebaut und dann verbunden habe. Aber dazu in der Anleitung mehr...

Meine anderen Projekte könnt ihr hier sehen...

P.S. Hier noch ein kleiner Hinweis zu einem Problemchen, dass sich im Vorfeld ergeben hatte...
Die Leimholzplatten hatte ich schon einige Tage vor Projektstart gekauft. Am Tag des Kaufs habe ich die Platten ausgepackt und bereits einige Maße angezeichnet. Als ich die Platten dann mit in die Werkstatt nehmen wollte, waren einige Platten geborgen. Warum? Keine Ahnung, aber ich habe in diesem Thread um Hilfe gebeten. Das könnte eventuell für den einen oder anderen interessant sein, daher der Hinweis.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • EasyDrill 12
  • Multifunktionswerkzeug,  Dremel Trio (6800-3/8)
  • Stichsäge,  th-js 85
  • Multischleifer,  TE-OS 1320
  • Farbroller
  • Forstnerbohrer
  • Eckenspanner
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Materialliste
  • 1 x Leimholzplatte | Fichte (1000 x 400 x 18 mm)
  • 1 x Leimholzplatte | Fichte (800 x 400 x 18 mm)
  • 9 x Leimholzplatte | Fichte (800 x 300 x 18 mm)
  • viele x Dübel | Holz (30 x 6 mm)
  • Holzleim
  • viele x Schrauben
  • 1 x Lack/Farbe | Farbe nach Wunsch

Los geht's - Schritt für Schritt

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Zuschnitt

Als erstes habe ich alle Leimholzplatten auf die entsprechende Länge gebracht. Da ich (noch) keine Hand- oder Tischkreissäge mein Eigen nennen kann, habe ich für alle Zuschnitte meine Stichsäge verwendet. Insgesamt mussten eine Sitzfläche, 6 "Füße" und 6 Böden zugeschnitten werden.

Ich hatte lange mit mir gehadert, mir vor Beginn des Projekts eine entsprechende Säge zuzulegen, aber im Moment fehlt mir einfach das Kleingeld und eigentlich bin ich eher im Kleinen unterwegs, sodass mir meine Deku in der Regel reicht und für alles Andere gibt's die Stichsäge. In letzter Zeit habe ich sehr viel mit der Stichsäge gearbeitet, also sind die Schnitte für mich zufriedenstellend geworden (ja, das war nicht immer so). Ich hatte ja im Forum mal angesprochen, dass ich als Linkshänder Probleme mit der Abluft der Stichsäge habe. Das hat sich mittlerweile erledigt, denn ich habe mir angewöhnt, die Säge mit der rechten Hand zu führen.

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Anzeichnen und Dübellöcher setzen

Nach dem Zuschnitt mussten die Füße mit der Sitzfläche verbunden werden. Dafür habe ich alles angezeichnet und auf der Platte für die Sitzfläche mit 6er-Bohrer und Tiefenstopp die ersten Löcher für die Dübel gesetzt.

Beim ersten Loch hatte ich den Tiefenstopp nicht richtig fest gemacht, sodass ich glatt durchgebohrt habe :( Das habe ich später mit Holzspachtel korrigiert.

Die Dübellöcher habe ich dann mit den Dübelhilfen auf die Stirnseiten der Füße übertragen und ebenfalls Löcher gebohrt. Anschließend die erste Standprobe....passt soweit....

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die Einlegeböden

schaut soweit gut aus....kann weiter gehen

als nächstes waren die Einlegeböden dran. ich habe jeweils 2 Böden vorgesehen, um mehr Stauraum zu erhalten.
Um die Böden zu befestigen, habe ich wie im vorherigen Arbeitsschritt auch, mit Holzdübeln und Dübelhilfen gearbeitet. Zusätzlich habe ich aber auch noch geschraubt. damit man die Schrauben später nicht mehr sieht, habe ich mit einem 15mm-Forstnerbohrer vorgebohrt, die Schrauben gesetzt und anschließend mit entsprechenden Plättchen wieder verschlossen.

Als zweites paar Hände dienten mir vier Eckenspanner. Ich habe die Teile hier zum ersten mal benutzt, echt praktische Helferlein :)

Nachdem die Einlegeböden dann drin waren, eine weitere kurze Standprobe.

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Schleifen und Lackieren

Exzenter für die Oberflächen
Multischleifer für die Schnittkanten

als nächstes habe ich die Oberflächen mit dem Exzenterschleifer und 120er-Schleifpapier bearbeitet, die Schnittkanten habe ich kurz mit dem Multischleifer gebrochen und bearbeitet.

Anschließend kam dann die Farbe ins Spiel. Die Regierung hat festgelegt, dass die Sitzfläche in Anthrazitgrau und der Rest in Hellelfenbein gehalten werden sollte. Also gut....

Ich entschied mich für einen 2in1-Buntlack, bei dem die Grundierung bereits enthalten ist und der auch umwelt- und kinderfreundlich ist.

Nachdem ich den ersten Lackierdurchgang fertig hatte, kam die Holzmaserung noch durch, was meine Frau aber recht schick fand. Also blieb es letztendlich so

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Die Garderobe

letzte Zwischenlagerung vor dem Aufbau.....leider musste ich mich etwas gedulden

Nachdem ich alles aus meiner Werkstatt nach Hause transportiert hatte, musste ich mich bis Freitag nachmittag gedulden mit dem Aufbau. 2 Tage voller Ungeduld....Aber dann konnte ich endlich alles hinstellen.

wir haben im Flur noch einen Jackenständer, der jetzt irgendwie nimmer ganz passte. Also kurzer Hand ein entsprechend großes Loch in die Sitzfläche und durch mit dem Ding....so ist es aufgeräumt und kann trotzdem weiterhin genutzt werden....


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