Selbstgebaute mini-Werkbank

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    50 €
  • Dauer
    3-4 Tage
  • Wertung

Seit dem ich mich Handwerklich betätige,also Lautsprecher baue,Möbel baue,usw.Muss ich immer auf den Boden meines Zimmers Anzeichnen,schleifen usw.und gesägt wurde auf einen alten ausrangierten Lautsprecher.
Für eine werkbank war in meinen 14 qm Zimmer keinen Platz-Keller ist voll und im Garten würde die Bank nur abgammeln.
Vor 3 Wochen habe ich mich Intensiver damit beschäftigt,wo ich die Bank aufstellen kann.ich musste Möbel mm genau verrücken,und schlussendlich bekam ich einen -immerhin- 47cm x 70 cm freien Platz.Ich war mir zwar noch nicht sicher,aber iregendwo wird sie schon unterkommen.Ich wollte nun unbedingt eine Werkbank.
Sie sollte auch noch halbewgs mobil werden zum raustragen,falls ich mal so richtig rummstauben will.
Die Bank wird, wenn sie benötigt wird in die mitte des raumes geschoben,nicht das noch jemand denkt,ich arbeite in der ecke und dann auch noch direkt neben der Heizung.

-Bauanleitung folgt morgen,zu spät zum schreiben ;)

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Oberfräse
  • Stichsäge
  • Hobel
  • Akku-Schrauber
  • Stecheisen, Klüpfel
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Materialliste
  • 4 x Dachbalken | Holz (56x 78 x 700)
  • 2 x Dachbalken | Holz (38 x 56 x (baumarktmaß:200))
  • 1 x Leimholz Buche | Holz (800 x 500 x 18)
  • 12 x Schrauben | Metall (3,5 x 100)
  • 16 x Schrauben | Metall (3,5 x 60)
  • 17 x Schrauben | Metall (3,5 x 35)
  • 2 x Sechskantschrauben | Metall (X x 100)
  • 1 x Spanplatte | Holz (690 x 480)
  • 2 x Bretter | Holz (100 x 200 x 20)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Ablängen

Als erstes habe ich vier 78x56 mm dicke Balken auf 700 mm zugeschnitten.(ich habe hierzu die Bosch PST 700 PAE benutzt,die zwar schon uralt ist,aber noch Top schnitte macht)Das werden die Stollen.

für die Stege,auf den die Spanplatte kommt,habe ich 38 x 56 mm Dicke Balken benutzt.Sie müssen auf 2 x 390 mm geschnitten werden.

Die Zargen habe ich mit Schlitz und Zapfen verbunden,für mich einfach das stabielste was es gibt.Anschliessend habe ich von hinten noch eine schraube reingedreht.Die Balken sind ebenfalls 56x78 mm dick und haben die länge von 460 m.(Zapfen eingerechnet)wer verdübelt,muss hier ebenfalls 390 mm schneiden.

Als letztes müssen die Beiden Hinterstege geschnitten werden.Diese habe ich nur auf stoß verleimt und verchraubt.Auch 56x78 mm dick und 545 mm lang.

Hat man diesen Zuschnitt,kann man das Grundgerüst aufbauen.

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Gerüstbau

Die Seitlichen Zargen habe ich 35 mm lang verzapft.
Die Stege sind von unten gemessen 350 mm hoch.
man muss hier auf exakte Winkligkeit achten.Ich habe hier mit einer Diagonal angelegten Schraubzwinge nachgeholfen.
Dies macht ihr zwei mal,und ihr habt die Seitenteile fertig.

PS:der Klüpfel ist auch selbstgebaut

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Hintersteg und Regal

Den hinteren Steg habe ich mit einer Dicken 6-Kant schraube befestig.Anschliessend habe ich eine Spanplatte zurecht geschnitten,welche als Zwischenablage für Werkzeug und als stabilität im einsatz ist.Diese habe ich auf die Stege geschraubt.

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Unterkonstruktion der Arbeitsplatte

Holz quellt und schwindet.Das ist mir aber erst eingefallen,als ich die Buchenleimholzplatte bereits gekauft habe.Sie war nur 18 mm dick und somit zu dünn.Ursprünglich wollte ich sie auf einer Spanplatte verleimen.Die Spanplatte hätte die Leimholzplatte aber am schwinden gehindert,und die Plate hätte sich verformt oder wäre gerissen.Deswegen musste ich mir was anderes einfallen löassen.da stellte ich meine erte Frage in diesen Forum,wo mir am gleichen Tag geholfen wurde.Ein Mitglied fertigte mir sogar eine Zeichnung an.Da muss ich mich nochmal für die sehr gute hilfe bedanken!Hut ab!!!Da eine genaue angabe der Maße schwer zu erklären ist,habe ich eine Zeichnung gemacht.Die Verbindungen habe ich mit mit je zwei schrauben befestigt.mindestens eine seite sollte komplett Bündig sein,damit die Arbeitsfläche nicht schief wird!

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Unterkonstruktion der Arbeitsplatte befestigen

mit gleichmässig verteilten 100 mm langen schrauben wird das untergestell auf den Gerüst aufgeschraubt,aber nicht verleimt.

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Arbeitsplatte verschrauben

auf den Seitenalken des Untergestell für die abreitsplatte habe ich im abstand von 100 mm Schrauben reingedreht.diese habe ich mit Hilfe einer Oberfräse abgefasst,damit die Schraube perfekt Bündig mit der Arbeitsplatte liegt.Bei mir wird es um einiges Präziser,als mit einen Absenker für den Bohrer.

Im Prinip kann man den Tisch nun so lassen,aber ich habe noch ein wenig dazugebastelt.

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Rahmen

Ich habe um die Arbeitsfläche noch einen Rahmen aus einen 100 mm breiten und 20 mm dicken Fichten Brett beschraubt,damit das Auge denkt, da währe eine dicke Arbeitsplatte Draufgeschraubt.Nun stabiel ist es so oder so,aber mit den Rahmen sieht es einfach stabieler aus.Den habe ich einfach Drumgeschraubt,und die überstehenden reste Abgesägt und oben Bündig gehobelt. Anschliessend habe ichihn noch eine kleine Abrundung per Oberfräse verpasst.(den "Rahmen" habe ich nur vorne und an einer seite gemacht,damit das Holz besser arbeiten kann,und weil man nur diese beiden seiten bei mir sieht)

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Fräßtisch

um es noch Praktisch zu machen,habe ich ein 38 mm grosses Loch per Lochsäge in die Arbeitsplatte gebohrt,und meine Oberfräse exakt so ausgerichtet,dass man innerhalb von einer minute aus den Werktisch eine Unterflusfräse machen kann.Die Oberfräse habe ich mit zwei schrauben befestigt.Dann habe ich noch eine einfache kleine "Absaugung" gebaut,wo man den Staubsauger anschliessen kann,falls man im Haus fräsen will.

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finisch

Zum schluss habe ich die Arbeitsplatte noch 3 mal geölt(mit OSMO Klaröl Lasur)(1.Lackiert,mit 240er geschliffen,2.Lackiert,20 minuten gewarten und überreste mit Zewa abgewischt,dann wieder 240er geschliffen,3.Lackiert,überreste nach 20 minuten mit einen schwamm entfernt,und Fasern mit schwamm "reigedrückt")Der Werktisch ist nicht der beste,aber für meine verhältnisse einigermaßen ausreichend.Nicht zu vergleichen mit einen Hobelbank,hätte ich gerne gebaut,mit mehr Mühe hätte ich sowas vielleicht geschaft,aber der Platz und mein Budget lassen das einfach nicht zu.Später werde ich noch ein Schraubstock nachrüsten.(bzw. eine Vorderzange)Aber da son ding nicht unter 50 euro zu bekommen ist,muss ich erstmal so auskommen.Zum Sägen,Schleifen,anzeichnen,Fräsen uusw. reicht es allemal.Ich hoffe ich habe die Anleitung verständlich geschrieben.Für weitere Fragen stehe ich gern zur verfügung :)MfG. Dustin


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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