Schuh- und Stiefelschrank "Frauenglück"

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    220 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Die Stiefel meiner Frau liegen immer etwas geknickt in der Ecke um sie wieder aufzurichten musste also was geschehen. Nach ein wenig Recherche im Internet war klar, ich hab ein neues Projekt. Von einem Stiefelregal beim Internethandel der mit „A“ beginnt hab ich mich inspirieren lassen. Also begann ich zu planen. Um Die Tiefe des Schranks sowie die Maße der Stiefelhalter zu ermitteln hab ich erst mal die ganzen Stiefel vermessen. Der Schrank wird wohl ein Valentinsgeschenk von dem sie vorher weiß. Leider fehlt mir noch der obere Einsatz für die normalen Schuhe, da muss ich mir noch Gedanken über die Umsetzung machen. Ein normaler Fachboden ist nicht die Option ich möchte die Schuhe aufhängen ähnlich wie bei einer Garderobe die Hutständer.
Hier geht`s zur Erweiterung um die "flachen" Schuhe aufzubewahren.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PST 550  - Stichsäge, Feinschnittsäge/Säge mit NanoBlade-Technologie (elekt
  • GKT 55 GCE Professional
  • GSR 14,4 Professional
  • GEX 125 AE Professional
  • Bandschleifmaschine
  • Führungsschiene FSN 1600 mit Zwingen
  • Bohrer 8 mm
  • Bohrer 5 mm
  • Forstnerbohrer Ø 15 mm
  • Forstnerbohrer Ø 30 mm
  • Forstnerbohrer Ø 35 mm
  • Messschieber
  • Dübelanzeichenspitzen von Bosch
  • Schraubendreher
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Materialliste
  • 9 x Bucheleimholzplatten 18 mm | Holz (1200 x 400)
  • 3 x Bucheleimholzplatten 18 mm | Holz (1200 x 200)
  • 1 x MDF-Platte 3mm | holz (1172 x 1023)
  • 2 x Acrylglas matt | Kunststoff (732 x 158)
  • 8 x Verbindungsbeschläge
  • 16 x Holzdübel 8mm
  • 1 x Schiebetürbeschlag f. zwei Türen
  • 1 x LeinFirnisÖl
  • 4 x Laufschienen f. Schiebetür

Los geht's - Schritt für Schritt

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Anzeichnen und zuschneiden

Die gekauften Platten mussten nun auf die richtigen Maße gebracht werden. Endlich kann ich meine neueste Errungenschaft ausprobieren. Der Deckel passte bereits, die anderen Bauteile schnitt ich, mit der neu erworbene Tauchsäge, wie folgt zu: Seitenteile 1082 x 400 mm, Boden 1164 x 400 mm, Sockel 1164 x 50 mm und die Zwischenwand 1014 x 347 mm. Für die Schiebetüren je Tür 704 x 250 mm, 200 x 1004 mm und zwei Platten 140 x 400 mm.

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Nuten für Rückwand und Laufschienen erstellen

Dazu hab ich abermals mit der Tauchkreissäge gearbeitet. Um die entsprechende Breite zu erreichen hab ich mehrmals nebeneinander geschnitten, da meine Sägeblattstärke nur 1,8 mm misst. Die Position der Führungsschiene hab ich zu Teil mit Hilfe des Messschiebers „eingestellt“. Auch die Tiefe der Nuten hab ich damit überprüft. Da ich bei meiner letzten Nut für die Rückwand leider unvorsichtig war, natürlich beim Deckel und nicht beim Boden, hab ich wegen nicht eingestellter der Sägetiefe und weil ich mich nur auf das nicht über den Rand Hinauszuschneiden konzentriert habe. Leider beim Ansetzen durchgeschnitten. Was eine Neubeschaffung der Platte nötig machte. Die Platte konnte aber für das Innenleben noch verwendet werden.

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Bohrschablone anfertigen und bohren

Aus den Resten hab ich mir eine Bohrschablone angefertigt um die Stirnseitigen Bohrungen leichter zu schaffen. Die Löcher im dm 15 mm für die teile der Verbindungsbeschläge hab ich nach Angaben des Herstellers (Packungsbeilage) von Hand angezeichnet. und mit dem Akkuschrauber frei Hand gebohrt. Dabei hab ich immer wieder die Bohrtiefe mit dem Messschieber kontrolliert. Die Bohrungen auf den Flächen hab ich mit Hilfe der (keine Ahnung wie es richtig heißt) Dübel-Anzeichenspitzen von der jeweiligen Stirnseite der Platte die später anschließt übertragen. Mit den Tiefenbegrenzern von Wolfcraft bin ich nicht ganz so zurechtgekommen. Erst lies sich das ganze nicht richtig einstellen und dann bei ein Zentimeter bohrtiefe hat sich das Teil auch noch gelockert. Also musste ich doch immer wieder die Bohrtiefe prüfen. Den Sockel hab ich mit vier Holzdübeln mit dem Boden verleimt.

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Montage Korpus

Das ganze lässt sich nun wie ein Bausatz aus dem Möbelhaus aufbauen. Die Schraubbolzen hab ich mit dem Schraubendreher eingedreht um sie nicht zu überdrehen, abzureißen oder ähnliches

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Die Schiebetüren

Da ich im Baumarktregal keine Leimholzplatten 1200 x 600 gefunden habe hab ich mich kurzerhand dazu entschieden die Türen mehrteilig mit Glasausschnitt zu machen. Für den Acrylglaseinsatz wurden die Platten genutet (Nur so lang wie nötig). Zum Nuten kam wieder die Tauchsäge zum Einsatz. Um die Seitenkanten nuten zu können hab ich von meinem Tisch die Tischplatte verschoben und ihm mit Zwingen eine Seitenwand angebaut an die ich wiederum die zu nutenden Platten „angezwingt“ habe. Die Verbindung der einzelnen Platten wurde dann mit Holzdübeln zusammengefügt und verleimt. Anschließend hab ich die Löcher für die Beschläge mit den jeweiligen Forstnerbohrer gebohrt. Ø 30 mm für die Schiebetürbeschlag und Ø 35 mm für die Griffe. Dann die Beschläge einfach montiert.

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Ausmessen und Erstellen des Innenlebens

Die Stiefel hab ich ja bereits vermessen so nun geht es an den Innenausbau. Zu allererst hab ich mir ein „Testgestell“ gebastelt, um zu sehen wie hoch bzw. lang die Stiefelhalter werden müssen. Auch die maximale Breite konnte ich so prüfen. Jetzt noch die Fachbreite ausmessen um die Halter gleichmäßig zu verteilen. Am „Testgestell“ den errechneten Abstand testen ob die Stiefel dann auch noch passen und schon kann die Fertigung der Stiefelhalter beginnen. Das „Testgestell“ hab ich aus Holzresten Fichte mit der Stichsäge erstellt.
Nach dem Muster aus Fichte vom Testgestell hab ich mir ein Muster aus Buche gefertigt. Dieses hab ich dann auf die anderen elf Teile mit Bleistift übertragen. Anschließend hab ich die geraden Schnitte mit der Tauchsäge und die Kurven mit der Stichsäge geschnitten. Den letzten Feinschliff der Schnittflächen hab ich dam am Bandschleifer in einer Schreinerei erledigt. Es ist immer gut wenn man entsprechende Beziehungen hat. Nun noch mit der Oberfräse die Kanten gebrochen. Nun werden die Stiefelhalter im Schrank gleichmäßig verteilt und mit einem Querbrett (573 x 100 mm) befestigt. Die Querbretter hab ich mit Holzdübel in den Außenwände und der Zwischenwand befestigt. Die Stiefelhalter wurden mit Schrauben an den Querbrettern befestigt.

P.S. Sorry die Bilder sollten 90°nach links gedreht sein, hab ich mit Win 8 nicht hinbekommen. Im Explorer sind die Bilder gedreht aber nach dem hochladen wieder nicht mehr. Mit dem Guten alten XP war's ganz einfach.
 

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Ölen

Mit dem Excenterschleifer und 180’er Papier das Ganze nochmals abgeschliffen anschließen abstauben. Dazu mussten die Stiefelhalter nochmals demontiert werden, da ich vorher nicht ans Schleifen gedacht hatte.  Zum Schluss hab ich den ganzen Schrank zweimal mit Leinöl-Firnis und einem Lappen geölt. Dazu hab ich Einweghandschuhe getragen.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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