Schreibtisch

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    250 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Für unser neu gestaltetes Büro wollten wir einen Schreibtisch, bei dem man bequem zu zweit arbeiten kann und der dabei entstehende Kabelsalat nicht so deutlich zu sehen ist.

Herausgekommen ist ein Schreibtisch, der mit einer Breite von 2,60 Meter nahezu über die komplette Wandbreite geht. Dadurch, dass er unter einer Dachschräge steht, aber möglichst wenig Schreibtischfläche verschwendet werden sollte, musste ich mir schon was einfallen lassen.

Letztendlich ist es ein Schreibtisch mit zwei Ebenen geworden, der nebenbei noch mehrere, größtenteils voneinander unabhängig schaltbare Steckdosen integriert hat. Als nettes Bonbon hat er noch eine LED-Leiste spendiert bekommen, bei der man die Farben wechseln kann. Damit kann die dahinter liegende tiefere Ebene und die Dachschräge beleuchtet werden.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • IXO  - Schrauber (Akku)
  • PBH 3000-2 FRE  - Bohrhammer (elektrisch)
  • GA 5030 KSP 1
  • Lochfräse
  • Schraubendreher mit Phasenprüfer
  • Kneifzange
  • Abisolierzange
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Materialliste
  • 2 x Küchenarbeitsplatten (260cm x 60cm)
  • 8 x Steckdosen
  • 2 x Doppelschalter
  • 1 x LED-Leiste
  • 3 x Kabeldurchführungen
  • Schrauben
  • Leim
  • Winkel
  • Stromkabel NYM 3 x 1,5mm
  • Wago-Klemmen

Los geht's - Schritt für Schritt

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Einbau der Elektrik

Der Zwischenraum zwischen den beiden Leisten wird als Kabelkanal für die Verkabelung der Schalter und Steckdosen genutzt.

Jeder der beiden Arbeitsplätze ist mit einem Doppelschalter ausgestattet, dessen beide Schalter jeweils zwei Steckdosen schaltet. Somit hat jeder Arbeitsplatz vier Steckdosen zur Verfügung.

Nach der Aktion kann ich erstmal keine Wago-Klemmen mehr sehen, auch wenn sie natürlich die ganze Sache sehr vereinfachen.

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Die Tischplatte - Teil 2

Die untere Tischplatte wird nun an den beiden Kabelkanal-Leisten befestigt - wieder mit Leim und Schrauben.

Um später auch mal Geräte unter dem Tisch positionieren zu können (der PC macht sich in einem Unterschrank sicher besser als auf dem Schreibtisch), habe ich schon mal entsprechende Kabeldurchführungen eingebaut. Dazu habe ich mir vom ehemals schwedischen Möbelhaus (sitzt ja nun in den Niederlanden) das Set "Signum" geholt, welches dafür wie geschaffen war.

Und wie es bei dem Laden üblich ist, kann man das mitgelieferte Werkzeug gleich entsorgen. Die Bohrkrone war nach der ersten Bohrung nicht mehr zu gebrauchen. Mit meinen eigenen Lochfräsen ging's dann nicht nur schneller, sondern die Schnittkante war auch noch deutlich sauberer.

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Die Tischbeine

Im Baumarkt meines Vertrauens habe ich mir dann fünf Tischbeine (eins kommt in die Mitte, um dort die Last zu reduzieren) in gebürsteter Edelstahloptik geholt. Dummerweise haben die natürlich alle die selbe Länge, ich brauchte für den hinteren Teil aber deutlich kürzere.

Also kam der Winkelschleifer mal wieder zum Einsatz. Schade, dass es mit dem Kürzen der Beine nicht getan war. Ich brauchte aus dem abgesägten Stück noch den Kunststoffpropfen, mit dem man die Beine an den Tischbestigungen anbringen kann. Also schön vorsichtig (ich wollte ja den Propfen nicht großartig beschädigen) die Stahlrohre der Länge nach beidseitig aufgeschlitzt und mit ein wenig Krafteinsatz auseinander gebogen.

Nachdem der Propfen befreit war, musste dieser in die gekürzten Rohre gepresst werden. Aus irgendeinem Grund war dessen Durchmesser aber zu groß für die Rohre (auch wenn ich ihn aus dem gleichen Rohr geholt habe). Also habe ich noch schnell mit ner Raspel ein wenig die Ränder bearbeitet, bis alles gepasst hat.

Anschließend mussten noch die Befestigungen unter den Tisch geschraubt werden, wo dann die Tischbeine einfach aufgesteckt wurden.

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Die Beleuchtung

Um für ein wenig Stimmung am Arbeitsplatz zu sorgen, habe ich eine farbige LED-Leiste angebracht (DIODER von IKEA), deren Farbe man beliebig wechseln kann. Das Grün kann man beim Fussballschauen am PC auch als Ambilight für Arme nutzen. Rot habe ich mich nicht getraut - was sollen denn die Nachbarn denken. :-)

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Kabelmanagement

Damit man den ganzen Kabelsalat, der natürlich nicht ausbleibt, nicht auf den ersten Blick sehen kann, wollte ich sicherstellen, dass dieser auch an Ort und Stelle unter dem kurzen Überhang der oberen Schreibtischplatte bleibt.

Dazu habe ich mir entsprechende Halterungen aus einem MDF-Rest gebastelt. Dieses habe ich erst einmal in vier Streifen geschnitten und mit entsprechenden Bohrungen für die durchzuführenden Kabel versehen. Damit man diese Bohrungen auch mit den Kabeln erreicht, habe ich diese Bohrungen einseitig geöffnet.

Die kleinen Streifen habe ich dann hinten zwischen die Steckdosen geleimt und geschraubt und dort die Kabel festgeklemmt. Das funktioniert auch ganz gut, aber leider sind mir sämtliche MDF-Stückchen gerissen, wie man auf dem einen Bild auch sehen kann. Vielleicht hätte ich einfach nur Zehenspreizer aus der Drogerie kaufen und diese da hinten dran nageln sollen.

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Die Tischplatte - Teil 1

Im Baumarkt habe ich mir zwei Küchenarbeitsplatten geholt, die mir und meiner Freundin gut gefallen haben und glücklicherweise recht günstig waren. Eine davon habe ich mir gleich vor Ort in drei Streifen sägen lassen.

Für die Steckdosen und die Schalter habe ich entsprechende Ausschnitte gesägt und dann die beiden schmalen Streifen senkrecht unter die obere Platte geleimt und geschraubt. Diese sind zum Großteil auch dafür verantwortlich, dass sich der Schreibtisch nicht in der Mitte durchbiegt.


Rechtlicher Hinweis

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