Schiebeschlitten für die Tischkreissäge Marke Woody

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Nach meinem 3. gescheiterten Versuch, mir einen nicht hakenden, verkantenden oder sonstwie unbrauchbaren Schiebeschlitten (Cross Cut Sled) laut den zahlreichen Videos auf youtube zu bauen, stand für mich fest, ich brauch halt was meinen Fähigkeiten entsprechend. Herausgekommen ist das:

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Tischkreissäge
  • Akku-Bohrschrauber
  • Winkel
  • Bohrer
  • Feile
  • Schleifpapier
  • Stecheisen
  • Senker
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Materialliste
  • 4 x Holzdübel 8er | Holz
  • 1 x Holzplatte | Holz (individuell)
  • 1 x Holzleim
  • 20 x Schrauben

Los geht's - Schritt für Schritt

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der 3. Fehlversuch.....

An meiner TKS befinden sich auf der Platte 2 Führungsnuten, gedacht für den Winkelanschlageinsatz. Diese galt es nun für den Schiebeschlitten zu nützen. 

Unfähig mir aus Hartholz passende Leisterln zu sägen und diese dann auch noch im rechten Winkel an der Grundplatte des Schlittens zu befestigen (in den Videos sieht das immer sooo watscheneinfach aus) dachte ich mir, verwendest halt Aluleisten. Wie treue Leser von mir schon wissen, habe ich in meinem reichhaltigen Klumpadfundus noch eine Aluleiste von einem Teppichprofildingsbums gefunden. Halbiert, angeschraubt - was soll ich sagen - passte natürlich nicht :( der Schlitten schlitterte von links nach rechts und war einfach nicht in Spur zu halten - also alles wieder auf Anfang.

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Man nehme Holzdübel

Also überlegte ich weiter und dachte mir, je länger so eine Führungsleiste wird, umso ungenauer werde ich sie befestigen. Wie diese Fehlerquelle eliminieren? Jawoll, Woody nimmt einfach Holzdübel. Nun passen die natürlich nicht in die Nut und müssen erst zurechtgefeilt werden.

Fräse hab ich keine, aber einen Akkuschrauber. Dübel eingespannt und mit dem Flacheisen eine Rille eingefräst, mit feiner Dreiecksfeile nach- und mit 180er feingeschliffen. Ich glaub, fräsen könnte mir echt Spaß machen :))

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Zusammenbau

Als Basis für den Schlitten dienen 2 Stück Bretter auf 90Grad zusammengeleimt und verschraubt. Wichtig ist, dass sämtliche Schrauben am Boden bündig abschließen, also versenkt werden.

Verstärkt werden die 2 Bretter durch Stützen, welche in der Wand in einer Nut (mit der TKS ausgeschnitten) versenkt, verleimt und verschraubt werden. In der Mitte, wo das Sägeblatt reinschneidet, hab ich aus Sicherheitsgründen ebenfalls 2 Stützen mit einer Plastikabdeckhaube (Deckel einer Spax-Schachtel) gefertigt.

Nun der wichtigste Schritt: Die Dübel müssen in die Grundplatte. Schlitten rechtwinkelig zum Sägeblatt ausgerichtet, Führungsnuten angezeichnet, gebohrt, Dübel eingesetzt und dann voller Bangen das ganze Konstrukt eingefädelt. Und ich glaubte es kaum, es funktionierte tatsächlich :))

Nun die Dübel endgültig eingesetzt. Den Überstand hab ich nicht abgeschnitten, sondern mit zusätzlichen Holzbrettchen mit entsprechenden Dübellöchern verleimt und so gesichert.

2 Hölzchen mit Schraube+Rad dienen als Niederhalter für das zu schneidende Holz.

Mein Schiebeschlitten ist abweichend von den sonst üblichen in der Tiefe sehr kurz, so bin ich in der Tiefe eines Brettes nicht so gebunden.

Ich hoffe, Euch gefällt das hier genauso gut wie meine sonstigen Irrsinnitäten :O)


Rechtlicher Hinweis

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