Sabo im Lottl-Wahn

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Wehe, wenn sie losgelassen. Ich hatte mir heute in den Kopp gesetzt, einen Kuschel-Lottl zu nähen, nachdem ich nachmittag schon gehäkelt hatte ... Aber das ganze gestaltete sich dann deutlich schwieriger als geplant. So ist das eben, wenn Spontanideen auf Arbeitswut und mütterliche Liebe treffen.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Schere
  • Nähmaschine
  • Häkelnadel
  • Nähnadel
  • Viel Geduld und gute Nerven
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Materialliste
  • 1 x T-shirt

Los geht's - Schritt für Schritt

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so typisch Sabo

Dass ich ne Meise habe, ist ja hinlänglich bekannt. Nein, eigentlich ja keine Meise, sondern nur den Hang zu den etwas anderen Haustieren. Abgesehen von 2 Ratten, die wir hatten (Mist, jetzt reimt sich das auch noch) hab ich inzwischen meine Begeisterung für Axolotl entdeckt. Keine Angst, gibt jetzt keine Einführung in die Haltung etc von mexikanischen Schwanzlurchen aus der Familie der Querzahnmolche. Schließlich ist ein Kuscheltier ja nicht zur aquatilen Haltung gedacht, sondern dafür, dass Kinder damit kuscheln können. Aber für das Verständnis, um wen oder was es sich handelt einfach mal das eine oder andere Bild vorweg. (lotti ist leider schon im Lottl-Himmel und Lucky & Luke sind kürzlich eingezogen)

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Nachmittagsbeschäftigung und Ideenreifung

Nachmittags hatte es mich gerappelt und ich hab mir die Häkelnadel geschnappt um einen kleinen Lottl zu häkeln. Hat soweit auch ganz gut geklappt. Nur die Beine hab ich weggelassen, weil mir das zu friemelig war.
Während der Fertigstellung dachte ich mir: Googleste mal, ob man die nicht nähen kann!"
Bei Kitzkatz-Design hab ich dann ein Schnittmuster gefunden, ausgedruckt und dann bin ich auf die Suche nach passendem Stoff gegangen. Nach gut einer Stunde, kurz vor dem entnervten Aufgeben hab ich doch noch ein rosa T-Shirt gefunden, dass ich dann zweckentfremdet hab. War eh schon viel zu klein.
 

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Zuschneiden und loslegen

Zuschneiden bzw erst anzeichnen und dann ausschneiden war ja nicht das Problem. Immerhin stand auf dem Schnittmuster drauf, was wie oft und überhaupt.
Natürlich hab ich wieder rumsabofiziert, geht ja gar nicht anders. Erstens kenne ich meine Nähkünste und hab nicht das größte Vertrauen in selbige, zweitens und vor allen Dingen ... weißte Bescheid?
Ich hab die Kiemenäste auch aus Puschelwolle einfach als Luftmaschen gehäkelt, jetzt sehen sie zwar aus, wie eine missglückte Ponyfrisur, aber das ist mir sowas von.

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Zusammennähen und

dabei einen Wutanfall nach dem anderen bekommen waren so gut wie gleichzusetzen. Erstens ist die Nähmaschine inzwischen 20 Jahre alt, ich kann damit mal eben so ein paar gerade Nähte machen, aber sobald der Stoff mal ein wenig anders geführt werden soll, vielleicht nicht so ist, wie die gnädige Frau Nähmaschine es mag, dann fängt das Biest an zu zicken. Erst reißt der Oberfaden, dann der untere, dann macht sie riesengroße Knüddel an der Unterseite, ruppt mir Löcher in den T-Shirt-Stoff (das war eh schon ein wenig, naja, sagen wir mal öfter getragen und gewaschen und somit nicht von der aller stabilsten Qualität)
Nachdem ich das Vieh bestimmt fünf Mal fluchend durch das Wohnzimmer geflaggt hab, wieder aufgesammelt und weiter gemacht hab, zwischendurch die Kids angeblafft hab, weil die wieder nix besseres zu tun hatten, als sich gegenseitig zu piesacken, bis wieder einer geheult hat ...
Irgendwann war es dann fertig und ich konnte es ...

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Füllen und fertigstellen

Logischerweise ging mir dann noch das Füllmaterial aus. Eigentlich wollte ich es mit dem Innenleben meines alten Stillkissens füllen, aber das muss ich wohl schon in die Tonne gedonnert haben. Gut, da fliegen ja noch Kuschels mit aufgetrennten Nähten rum, dann werden die eben entleert - denkste! Auch nix auffindbar. Naja, so ein wenig Füllwatte war dann noch auffindbar und die Stoffreste mussten auch mit ins Tier verstopft werden, damit es kein Plattlottl wird. Okay, so ein wenig sieht es aus, wie ein Minischwein mit Perrücke. Aber ich finde, eine gewisse Ähnlichkeit zum Axolotl ist nicht von der Hand zu weisen. Mal sehen, was meine Motte morgen früh sagt, der hab ich das Tier nämlich einfach beim Schlafen untergejubelt.
Das schöne ist, dass ich hier nicht überlegen muss, was es denn nun als Futter gibt ...


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