Ronnys Hundehaus

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    50 €
  • Dauer
    3-4 Tage
  • Wertung

Nachdem ich dieses Jahr in den Ruhestand gegangen bin, habe ich mir den Traum von einem eigenen Hund erfüllt. Er heißt Ronny und ist ein Jack Russel.

Mit der Anschaffung des Hundes war natürlich auch schon das nächste Projekt geboren. Ronny sollte für die schlechten Tage ein eigenes Haus im Garten bekommen.

Was dabei herausgekommen ist, möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Das abgebildete und beschriebene Häuschen läßt sich natürlich in jeder Größe bauen. Ich selbst habe für einen Bekannten ein gleiches Hundehaus in der Größe von 180 x 120 x 150 cm (B x T x H) gebaut. Es war für einen riesengroßen weißen Schäferhund gebaut worden. Der Transport dieses Hauses mußte mit einem LKW erfolgen und das Gewicht betrug etwa 350 kg.

Ein Zusatz noch zum Aufstellen im Garten: Ich habe 4 Einschlaghülsen in den Boden geschlagen und das Haus steht ohne Befestigung sehr stabil darauf. So gibt es außerdem noch eine gute Belüftung unter dem Holzboden des Hauses. 

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Hobel
  • Tischkreissäge
  • Stichsäge
  • Akku-Schrauber
  • Winkel
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Materialliste
  • 5 m² x Rauspundbretter | Holz (etwa 20 mm stark)
  • 10 m x Dachlatten | Holzleisten (3 x 5 cm)
  • 2 x Scharniere | Kleines Installationsmaterial (etwa 8 x 8 cm)
  • 2 m² x Teerschindeln | Teerpappe
  • 20 x Schrauben (3,9 x 45) (4,5 x 60) | Kleines Installationsmaterial (3,9 x 45 und 4,5 x 60)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Die Größe des Hauses

Die Grundplatte hat eine Größe von 90 x 60 cm und ist aus Rauspundbrettern hergestellt. Die Verbindung dieser Bretter erfolgte durch das Aufschauben auf zwei Holzleisten mit der Stärke von 3 x 5 cm.

Ringsherum wurden ebenfalls Leisten in der gleichen Stärke aufgeschraubt, so dass jetzt insgesamt 3 Felder von etwa 30 x 60 cm entstanden sind. In diese Felder wurde für die Isolierung 3 cm starkes Styropor eingelegt.

Die Grundplatte (Boden des Hauses) wurde danach durch das Aufschrauben einer 2. Schicht Bretter fertig gestellt.

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Seitenwände und das Dach

Auf die Grundplatte wurde anschließend ein Lattengerüst geschraubt, an das die Bretter der Seitenwände geschraubt wurden. (Douglasie-Bretter in Zollstärke)  Nach der Fertigstellung der Seitenwände sah das Hundehaus aus wie ein große Holzkiste.

In die Seitenwände wurden anschließend die Tür- und Fensteröffnungen mittels einer Stichsäge gesägt.

Die Größe der Öffnungen richtet sich natürlich nach der Größe des Hundes.

Auch für das Dach baute ich zuerst ein Lattengerüst, das jedoch vorerst nur lose auf die Seitenwände aufgelagt wurde. Als ich mit der Dachneigung (42 Grad) zufrieden war, schraubte ich lediglich an der vorderen Seite das Dachgerüst mit 2 Scharnieren fest. Dieses hatte den Grund, dass ich das Dach zum Säubern des Hauses öffnen wollte.

Die Dachschalung besteht aus Rauspundbrettern in einer Stärke von etwa 2 cm.

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Einbau der Fenster, Dachfertigstellung

Nachdem ich die Fensteröffnungen in die Seitenwände eingesägt hatte, stand das Mass für die Fenster fest. Zuerst baute ich einen Fensterrahmen, der etwa 0,5 mm kleiner war, als die Öffnungen in den Seitenwänden. Die Sprossen wurden aus etwas kleineren Leisten in den Fensterrahmen eingeleimt und verschraubt. Anschließen wurde ein 2. Rahmen auf den eigentlichen Fensterrahmen geschraubt. Dieser Rahmen war um etwa 2 cm größer als der erste, so dass danach die Fenster nur noch in die Öffnung gedrücktund durch 4 Spaxschrauben vom Inneren des Hauses festgeschraubt werden mußten.

Die Fenster wurden anschließend von innen mit Plexiglas versehen. Das Plexiglas wurde verschraubt.

Die Dachbretter wurden mit einer sogenannten Dampfsperre (Folie) versehen und anschließend mit Teerschindeln versehen.

Erst danach wurde die Dachgaube hergestellt und von innen auf das Dach geschraubt.

Ein kleiner Schornstein noch drau, ein bischen Farbe an die Bretter und schon ist das Haus fertig.

Es steht übrigens auf 4 Einschlaghülsen und muss allein durch das Gewicht von etwa 60 kg nicht am Boden befestigt werden.

Im Winter steht Ronnys Haus bei uns im Keller.

Die Kosten für das Haus kann ich nur schätzen. Ich habe es aus bestehenden Resten gebaut.
Die Fensterrahmen habe ich mit einer Tischkreissäge aus den Rauspundbrettern selbst gesägt.

Viel Spass beim Nachbauen.


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