Pfefferkuchenhaus

Auf Pinterest teilen per E-Mail teilen IC-send-mail Drucken IC-print-circle
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    100 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Hi,

ich bin neu und auf Empfehlung hier.

Ich möchte Euch mein letztes, noch nicht voll beendetes Projekt vorstellen.

Angefangen hat alles mit dem von mir gebauten Holzbackofen in dem ich
in einem Backgang bis zu 25 Brote backen kann. Die Herstellung solch einer
Menge Teig ist in der Küche nicht möglich deshalb musste ein Backhaus her.
Dieses baute ich aus Abrissmaterialien.

Jetzt ging es um die Gestaltung der hässlichen Außenfassade und meine Frau
hatte die Idee, zum "Frau Holle Backofen" doch ein Hexenhaus aus Pfefferkuchen
zu bauen. Schön und Gut, aber wie? Und dann kam mir der zündende Gedanke,
ich bastele Pfefferkuchen. Und wie stelle ich jetzt vor.

Die Basis sind die etwas härteren Styroporplatten. Dies habe ich zugeschnitten
und an die Fassade, mittels Schraube vormontiert.
Für die spätere Formgebung habe ich, mittels Messer, die zugeschnittenen Platten
mit einer Fase versehen und die Ecken abgerundet. Dabei habe ich aber darauf geachtet
das die spätere Unterseite der Platten eckig erhalten bleibt.
Für eine rundlichere Form habe ich die Schnittkanten durchs Drüberkratzen mit dem
Messer gebrochen und anschließend alle Flusen per Hand weg gewischt.

Nach dem Anpassen und der Vormontage werden alle Platten zur Weiterverarbeitung
wieder abgebaut. Für das spätere wieder Anbringen der Platten hat es sich sehr
bewährt, die Umrisse auf die Wand zu Zeichnen und diese wie auch die Platten zu
Nummerieren.

Jetzt werden aus den Styro-Platten Lebkuchen gemacht.
Dazu verwendete ich fertigen Zementmörtel(vom Baumarkt) unter Zugabe von Zement
im Verhältnis 4:1. Angerührt hab ich die Masse in einer Konsistenz wie man sie zum
Putzen verwendet.
Mit dieser Masse werden nun die Platten, per Hand, mit einem ca. 5mm Überzug
versehen und grob in Form gebracht. Nun bleiben die Platten liegen bis der Mörten
angezogen (beginnt zu trocknen) hat. Die endgültige Formgebung erfolgt nun
mittels einem großen Flachpinsel und Wasser. Zuerst mit weniger Wasser und mehr
Druck die groben Unebenheiten beseitigen und zum Schluß mit mehr Wasser die
gewünschte Glätte erzielen.

Die Platten müssen nun trocknen und sind zu Weiterverarbeitung bereit wenn sie
durchgehen hell getrocknet sind.

Das wars dann auch schon. Nun nur noch die Platten mit Fassadenfarbe streichen,
ich habe Oxidbraun gewählt, Motiv drauf und fertig sind die Lebkuchen.

Angeklebt wurden die Lebkuchen von mir mit Akryl-Fugendichtstoff da ich aus Er-
fahrung weiß das dieser gut auf Holz und auch Styropor haftet. Damit die frisch
geklebten Platten nicht nach unten rutschen wurde von mir im unteren Bereich eine
Winkelleiste montiert und am Giebel Latten welche später wieder entfernt wurden.

Um die Fassade schlagregen dicht zu bekommen habe ich als letztes die Fugen
mit einer UV-beständigen Akryl-Fugendichtmasse verfugt.Ich hatte Grau gewählt
da meine Absicht war die Fugen braun zu überstreichen. Dies werde ich aber
nicht mehr machen denn das Fassadenbild finde ich so besser. Wahrscheinlich
werde ich sogar die anderen drei Seiten mit Weiss verfugen, dass sieht sogar
noch besser aus.

So, ich hoffe ich habe das hier mit dem Schreiben richtig gemacht, den einen
oder anderen hats gefallen und Rechtschreib- und Grammatikfehler bitte ich
zu entschuldigen.

Gruß Linkspfote


Tags

Meinungen und Reaktionen

Wie hat dir das Projekt gefallen? Indem du deine Meinung mit uns teilst, hilfst du uns und anderen Community-Mitgliedern zukünftige Inhalte zu verbessern.