Paintstation für Modellbauer

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    15 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Welcher Modellbauer kennt das nicht:
basteln, umbauen, bemalen...
und alles verteilt sich über den ganzen Tisch, sonstiges auf dem Tisch befindliches mischt sich auf wundersame unter die Bastelutensilien und der Tisch ist von den vielen neuen Farben auch nicht unbedingt angetan. Zudem bedeutet "mal eben weg räumen" immer viele Teile einpacken, verstauen, verräumen.
Abhilfe schafft hier eine Paintstation, die Platz für all das bietet, was man so braucht, den Tisch schont und sich mit einem Griff wegstellen lässt. Sowas gibts zu kaufen, aber selbst gemacht passt einfach besser.

Also Pläne machen, Materialbedarf ermitteln, ab in den Baumarkt und auf gehts.

Etwas MDF-Platte, einige Vierkantleisten als Stütze für die Ecken, Leim und letztlich noch Sprühlack zum Schutz, fertig ist die Paintstation.

Besondere Eigenschaften:
- Größe passend zu den Bedürfnissen
- Wassertopfaussparung in der gewünschten Größe
- passende Anzahl Farbtopfhalter

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Tischbohrmaschine
  • Stichsäge
  • Holzbohrer, Forstnerbohrer
  • Schleifpapier
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Materialliste
  • 1 x Platte | MDF (700x400x5)
  • 2 x Platte (teils abgeschrägt) | MDF (400x60x5 mm)
  • 1 x Platte | MDF (690x60x5 mm)
  • 2 x Platte | MDF (690x100x5 mm)
  • 2 x Leiste | Kiefer (100x5x5 mm)
  • 2 x Leiste | Kiefer (390x5x5 mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Planung und Besorgung

Zunächst gilt es zu klären, wie viel Platz die Paintstation bieten soll und wie viel Platz für sie zur Verfügung steht.
In diesem Fall ergab sich eine Grundfläche von 40 auf 70 cm. Für die Rückwand erschienen mir 6 cm passend.
Um genug Platz für die Farbtöpfe zu haben, wurde die Stellfläche hierfür auf 10 cm Tiefe festgelegt. Mit der daraus entstandenen Teileliste ging es dann ab in den Baumarkt, Leisten kaufen und MDF-Platten zuschneiden lassen.

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Vorbereitung der Einzelteile

Die Leisten auf die nötigen Längen abschneiden und die Enden verschleifen. Eine Kapp- und Gehrungssäge eignet sich dafür bestens, aber auch ein scharfes Messer kann schon genügen.
Nun gilt es, die Achsen für die Farbtopfvertiefungen festzulegen und auf die eine Platte aufzuzeichnen. Um den Platz optimal auszunutzen, wurden diese versetzt angeordnet. Mit einem Forstnerbohrer in der Standbohrmaschine werden diese dann gebohrt.
Falls die Platte ausfransen sollte, mit einem Messer oder feinem Schleifpapier säubern.
Anschließend wird in beide Farbtopfhalterplatten die Aussparung für den Wassertopf geschnitten. Mit einem Bohrer vorbohren und dann mit der Stichsäge ausschneiden. Dabei ist besonders an den Rändern der Platte erhöhte Vorsicht geboten, da die Stichsäge zu wenig Auflage hat.

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Zusammenbau

Die Platte mit den Aussparungen für die Farbtöpfe mit Leim versehen, passgenau auf die zweite Platte andrücken und z.B. mit Wäscheklammern fixieren.
In der Zwischenzeit die Eckleisten an die Rück- und die Seitenwände leimen. Auch hier eignen sich Wäscheklammern bestens zur Fixierung.
Wenn alles soweit trocken ist, zunächst die Stützleisten an den Farbtopfhalter leimen sowie die Wände an die Hauptplatte.
Nun zeigt sich, ob genau gearbeitet wurde: im letzten Schritt wird der Farbtopfhalter eingesetzt und geklebt. Dazu ist es sinnvoll, die Sation auf die Rückwand zu stellen, da dadurch der Halter besser in Position bleibt.

Zuletzt kann die Station dann von allen Seiten mit Sprühlack lackiert werden.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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