Obstschale, oval

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Aus einer Dreischichtplatte vom Sperrmüll entsteht in kurzer Zeit eine dekorative Obstschale.

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Du brauchst

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Werkzeuge
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • Produktbezeichnung (keine Angabe)
  • Produktbezeichnung (keine Angabe)
  • Multicut-2S E
  • Schleifpapier
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Materialliste
  • 1 x Sperrholz, Massivholz oder Schichtholz (nach Vorlagengröße)
  • etwas x Beize oder Lasur
  • etwas x Holzwachs

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorarbeiten

Mit Corel Draw  ist die Vorlage schnell gezeichnet (Bild 1). Die Höhe der Stufen bei den Stützen richtet sich dabei nach der Dicke des verwendeten Materials.
Will man die Schale etwas "luftiger", kann man die Stufen auch entsprechend höher machen. Beim Zusammenbau entstehen dadurch Abstände zwischen den einzelnen Ringen.

Die fertige Vorlage wird als Bild exportiert und mit dem Posterprogramm in der benötigten Größe ausgedruckt. Die Teile der Vorlage zusammenkleben (Bild 2).

Ein ausreichend großes Stück Holz (ich verwendete eine Dreischichtplatte, die ich aus dem Restecontainer eines Baumarktes gefischt hatte) wird fein geschliffen und entstaubt. Eine Buchfolie wird aufgeklebt (Bild 3) - das geht bei so großen Flächen schneller und einfacher  als viele Streifen Paketband platzieren zu müssen.

Darauf werden die Teile möglichst materialsparend mittels Sprühkleber aufgebracht (Bild 4).

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Sägearbeiten

Zuerst trennte ich die beiden Stützen grob ab um handlichere Stücke zu erhalten (Bild 1). Es folgte das Aussägen der Querstütze (Bild 2).

Nachdem auch die Längsstütze ausgesägt war konnten die beiden Teile probehalber zusammengesteckt werden - passt und hält (Bild 3).

Vor dem Aussägen der einzelnen Ringe bohrte ich mit einem 1mm Bohrer vor. Der erste Ring wurde gesägt (Bild 4). Es folgten die weiteren Ringe von außen nach innen. Die ausgesägten Teile wurden gleich in die Stützen eingesetzt um zu sehen, ob alles passt (Bild 5). Nachdem alle Teile gesägt waren war das spätere Aussehen der Schale zu erkennen (Bild 6). Da sie doch etwas größer ausgefallen ist beschloss ich, den obersten Ring wegzulassen.

Die Schale kann platzsparend verstaut werden, wenn man die einzelnen Teile nur zusammensteckt (Bild 7).

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Schleifen und lasieren

Alle Teile habe ich mit dem Multitool geschliffen, Die Kanten danach mit der Hand fein gebrochen (Bild 1).

Um die Schale optisch weniger wuchtig erscheinen zu lassen habe ich beschlossen die Stützen und jeden zweiten Ring dunkel zu lasieren (Bild 2).
Leider hat die Platte an den Seiten die Farbe nicht wie gewünscht angenommen, aber etwas Kontrast ist doch zu erkennen.

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Endfertigung

Ich beschloss, die Schale möglichst stabil zu machen und die Teile daher zu verleimen. Austretender Leim wird mit einem angeschrägten Plastikhalm aufgenommen (Bild 1).
Zusätzlich tackerte ich die Ringe von innen nach außen an (Bild 2).

Zum Schluss erwärmte ich in einem Topf etwas von meinem Eigenbauwachs und trug dieses mit einem Pinsel auf (Bild 3). Mit dem Heißluftgebläse das aufgetragene Wachs nochmals erwärmen, damit es tief in die Poren eindringen kann (Bild 4). Überschüssiges Wachs mit einem Tuch aufnehmen und dann alles ordentlich einpolieren.Dazu eignen sich alte Stoffwindeln ganz hervorragend (Bild 5).

Die Schale ist somit fertig und kann ihrer Bestimmung zugeführt werden (Bilder 6-8).


Rechtlicher Hinweis

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