Obstkorb 2.0, meine Variante (Upgrade)

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    3 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Nachdem mein erster Obstkorb etwas, sagen wir mal "rustikal" ausgefallen ist (mit einer Tischkreissäge lässt sich schwerlich fein arbeiten) hier nun das Nachfolgemodell. Etwas moderner und "leichter".

Dabei habe ich den Orignalplan nur als Anregung verstanden und daraus meine eigene Kreation gemacht.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Dekupiersäge
  • Tischbohrmaschine
  • Sägeblatt #7
  • Schleifmittel
  • 8 mm Holzbohrer
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Materialliste
  • 2 x Leimholz | Fichte (ca. 200 x 120 x 15 mm)
  • 12 x Rundstäbe 8 mm | Buche (mind. 26 cm lang)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorbemerkung

Die ursprüngliche Idee stammt wieder von Aduis. Im Originalplan findet man zwei Varianten des Obstkorbes. Schon bei der ersten bin ich etwas vom Plan abgewichen ndem ich die Querstäbe teilweise versenkt habe. Bei meiner Variante gibt es deutliche Abweichungen:

* ich verwende Rund- anstatt Vierkantstäben
* ein kleiner Sockel bildet eine stabile Stellfläche
* die Stäbe werden nicht genagelt sondern gesteckt
* an den Außenseiten sind keine Spuren zu sehen

holzblog.at/bauplaene/Obstwippe.pdf

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Vorarbeiten

Mit Inkscape zeichnete ich die nach meinen Vorstellungen abgewandelte Vorlage. Die Seitenteile wurden etwas größer, bekamen einen kleinen Sockel und die Bohrlöcher wurden eingetragen.



Der fertige Entwurf wurde in ein PDF-Dokument umgewandelt und als solches zweimal ausgedruckt.
Hier meine Zeichnung dazu:
holzblog.at/bauplaene/emils_obstkorb_rund.pdf

Die Datei zweimal ausdrucken, dabei keine Anpassung an die Seitengröße vornehmen?

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Seitenteile sägen

Ein geeignetes Stück Leimholz wird mit Paketband beklebt. Darauf mittels Sprühkleber die Vorlage aufgebracht (Bild 1).

Als Sägeblatt wählte ich eine #7 mit Gegenzahnung (Bild 2). Damit werden erstmal die beiden Seitenteile vom langen Stück getrennt (Bild 3).

Mittels Doppelklebeband (Bild 4) werden die beiden Teile zusammengeklebt. So können die beiden Bohrungen für die Grifflöcher in einem gemacht werden (Bild 5). Zum Einsatz kam ein 15mm Forstnerbohrer.
Die Bohrungen werden auf der Dekupiersäge zum fertigen Griffloch verbunden (Bild 6). Auch das geht gut im Doppelpack.

Die beiden Teile werden getrennt und das erste Seitenteil gesägt (Bilder 7+8). Die Umrisse des fertigen Teiles werden auf das zweite Stück gezeichnet (Bild 9) und beide Stücke mittels Doppelklebeband (Bild 10) fixiert. Den Konturen des Erstlings folgend wird eine exakte Kopie gesägt (Bilder 11+12).
Die Außenkante beider Teile wird noch geschliffen während die beiden Teile fixiert sind (Bild 13).

Achtung:
Beim Trennen der Teile sehr vorsichtig sein. Das Klebeband hält sehr fest und man muss aufpassen dass man keine Dellen ins weiche Fichtenholz bekommt - oder gar ein Teil abbricht.
Ich trenne die Teile immer mit einer dünnen Spachtel.

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Bohrungen setzen

Auf der Tischbohrmaschine werden nun nach und nach die Bohrungen für die Rundstäbe gesetzt. Zum Einsatz kommt dabei ein scharefer 8 mm Holzbohrer. Der Tiefenanschlag der Maschine wird auf die gewünschte Bohrtiefe (ich wählte 7 mm) eingestellt und fixiert. Dann kann es losgehen.

Da der Kreuzlaser an meiner Maschine sehr genau ist geht das Ausrichten schnell und einfach. Ein Ankörnen war nicht nötig (ist aber zu empfehlen wenn man etwa mit dem Handbohrer ans Werk geht).

Mit wenig Druck werden die benötigten Löcher angesenkt (Bild 1) und bald ist das erledigt (Bild 2).

Anmerkung:
Da ich die Seitenteile beim Sägen "kopiert" habe muss auf das zweite Teil vor dem Bohren die Vorlage angebracht werden um die exakten Bohrpositionen zu erhalten.

Man könnte auch beide Teile zusammengeklebt lassen und die Bohrungen durch beide Teile machen. Die Stäbe werden dann bündig an der Außenkante eingeleimt, was einen schönen Kontrast ergibt. Die Rundstäbe sollten dann aber etwas länger sein. Ich entschied mich für eine Blindvariante.

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Endfertigung

Nch den Bohrungen werden alle Flächen fein verschliffen. Die Außenkanten der Seitenteile werden leicht gebrochen (Bild 1). Man könnte sie auch mit der Oberfräse nach Wunsch gestalten.

Die Buchenstäbe werden auf die gewünschte Länge gesägt (Dekupiersäge) und die Enden leicht angerundet (Bild 2).

Alle Teile werden probehalber zusammengeysteckt (Bild 3). Wenn alles passt können die Stäbe eingeleimt werden (Bild 1). Nach dem Entfernen evenbtueller Leimreste wird die Obstschale nach Belieben geölt odr gewachst (Bild 4).


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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