Oberflächenbearbeitung Eiche - am Beispiel einer Weihnachtskrippe

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  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    40 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

An diesem Beispiel möchte ich Euch mit dem Bleichen von Eichenholz, dem Altern von Eichenholz vertraut machen. Ich beschreibe hier wie ich für meine Tochter eine Weihnachtskrippe fertige. Der Schwerpunkt liegt auf der Oberflächenbearbeitung. Das Ergebnis soll zum einen sehr realistisch aussehen - Gebrauchsspuren und Verwitterung an altem Holz. Andererseits will ich, dass die Krippe nicht ausschaut, als wäre sie gerade erst gebaut worden, sondern sie soll wirken als wäre sie viele Jahrzehnte alt. 


Zunächst war die Vorstellung Eiche gekalkt mit leichten blau/grau-Tönen. Ich hatte im Internet eine Krippe gesehen, die mich optisch ansprach. Bei der Herstellung, insbesondere nach dem Bleichen habe ich mich dann umentschieden. Da ich vor vielen Jahren viel an der Modelleisenbahn gearbeitet habe und ich versucht habe, alles so realistisch wie möglich zu machen, sind Alterungen von Wägen, Gebäuden etc. nicht unbekannt. Ich arbeite dabei gerne mit Abtönfarben und das kam mir jetzt zugute. Also lasst Euch überraschen. 

Wie bei früheren Projekten werde ich für Schnellleser die wesentlichen Arbeitsschritte "fett" schreiben. Die ausführlichen Informationen sind in "Normaltext" für die geschrieben, die mehr wissen wollen. Habt Ihr Fragen zu speziellen Inhalten, schreibt mir bitte eine PM. Danke! 

Ich habe ausführliche Informationen zum Bleichen von Holz in die Wissensdatenbank eingestellt. 

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Tischkreissäge
  • Bandsäge
  • Schleifpapier
  • Bandschleifer
  • Hammer
  • Pinsel
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Materialliste
  • Echtholzparketthölzer Eiche
  • Multiplexplatten
  • Eisennägel (10 mm lang)
  • Wasserbeize | Hellgrau
  • Holzwachs
  • Abtönfarbe
  • Bleichmittel | Siehe Wissensartikel Bleichen von Holz

Los geht's - Schritt für Schritt

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Das Material

Ich habe eine ganze Kiste mit Eichenholzparketthölzchen. Diese möchte ich für die Krippe verwenden. Die Stäbchen sind etwa 8 mm stark, 16 cm lang und knapp 2 cm breit. Das Holz ist roh geschnitten, da dieses überlicherweise nach dem Verlegen geschliffen wird. 


Parketthölzer schleifen (Bild 1)

Ich muss folglich erst mal alle Hölzchen auf dem Bandschleifer glätten und die Kanten brechen. Sie sollen später wie Bodendielen wirken. Insofern gebe ich mir hierbei keine Mühe, dass die gebrochenen Kanten gleichmäßig sin. Umso "krummer" umso besser. 

Ich brauche etwa 50 Stück für die Plattform. Als diese fertig sind, mache ich mit der Vorbereitung des "Hauses" weiter. Hierzu brauche ich "Eichenbalken". Diese säge ich an der Tischkreissäge und der Bamdsäge zu. Dann werden Ausklinkungen und Gehrungen geschnitten. Die Fotos vom Bau spare ich mir, es geht mir im Projekt eher um die spätere Oberflächenbearbeitung. 

Das angedeutete Haus aus "Eichenbalken" (Bild 2 ff.)

In Bild 2 sehr Ihr bereits wie ich mir die Krippe vorstelle. Das Haus wirkt wie ein Tempel, soll aber später eher rustikal wirken. Eher wie eine angedeutete Front eines Hauses. Da die Figuren knapp über 20 cm hoch sind, muss das Haus folglich knapp 30 cm hoch werden. 

Als Balken trenne ich alte Tischfüße auf und bringe diese auf eine gefällige Stärke. Ich achte bewusst auch darauf, dass ich die Balken so verwende, dass unterschiedliche Maserungsbilder zu sehen sind. Die Parketthölzchen sind auch äußerst unterschiedlich. So entsteht dann später auch der natürliche Eindruck. Nur bei beschichteten Pressspanplatten schaut jedes Holzstück gleich aus. 

An der Bandsäge fallen die Gehrungen und ganz besonders die Ausklinkungen für die Balken leicht. Als Rückwand verwende ich ebenfalls Parketthölzer. Damit sich die Wand aber vom Boden abhebt, säge ich die Hölzchen schmäler und bewusst unterschiedlich breit. In alter Zeit wurden Bretter auch selten auf Breite angepasst. Sondern man verwendete sie in der möglichst großen Breite. Im Ergebnis finde ich, hat das dann auch seinen besonderen Charme. 

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Aufbau der Krippe

Als Basis verwende ich 12 mm starke Multiplexplatten. Auf diese werden die Parketthölzer mit wasserfestem Leim aufgeklebt und zusätzlich genagelt. Die Nägel sind hierbei eigentlich nur Zierde, denn ein alter Boden wurde nun mal früher genagelt. 


Im Bild 1 seht ihr das Podest auf der Basisplatte.

Anschließend werden um das Podest noch Parketthölzer aufrecht angebracht.

Bild 2: Mein selbst gebauter Leimstreicher 

Vor vielen Jahren fand ich in einer Zeitschrift wie man sich eine "Zahnspachtel" für Leim selbst bauen kann. Ein Atück Metallsägeblatt, ein Schlitz in einem Rundstab und etwas Leim. Das funktioniert super und bei mir seit vielen Jahren. Ich habe diesen und einen, der breiter ist für größere Flächen.  

Der Leim lässt sich so sehr gut auf die Fläche verteilen. Da ich hier Hartholz verwende trage ich den Leim übrigens beidseitig also auch auf die Parketthölzchen auf. Nach 5 Minuten sind die Hölzer so weit fest, dass ich mit Dem Nageln beginnen kann. 

Bild 3: Malerkrepp als Lineal

Damit die Nägelköpfe später in einer schönen Flucht sitzen verwende ich ein Lineal aus Malerkrepp. Das lässt sich beim Ankleben gut korrigieren und hinterher rückstandsfrei entfernen. Klar, man könnte einen Bleistiftstrich ziehen. Aber das Grafit sitzt häufig tief in den Holzporen, so dass man kräftig schleifen muss. Ich markiere inzwischen fast immer auf Malerkrepp. Auch wenn ich an der TKS etwas zuschneiden muss. 

Bild 4: Plattform zuschneiden

Da ich nicht voraussehen konnte, wie breit die Plattform wird (nach dem Schleifen sind die Hölzchen nicht exakt gleich breit), habe ich die Hölzchen teils mit Überstand aufgeleimt. Die Multiplexplatte wird nun passend zu den Hölzern zugeschnitten. 

Jetzt sieht man auch die Krippe im Ergebnis. 

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Eiche bleichen

Im Bild 1 seht Ihr sehr schön die natürliche Farbe von Eiche. (Das oben aufgelegte Holz ist gebleicht. Allerdings noch nicht ganz so wie ich es will.)


Die Maserung des natürlichen Eichenholzes ist zwar sichtbar, aber es fehlt irgendwie der Kontrast. Es wirkt sehr gleichmäßig. Und das Holz hat einen leichten Rotstich im Hellbraun. Das stört mich. Ich will das Holz heller haben. 

Noch plane ich ein späteres lasieren in weiß mit hellblau/grau. Da passt das nicht wirklich. Ich hätte gerne einen sehr hellen Farbton fast wie Ahorn. Deshalb beginne ich nun zu experimentieren und gehe auf die Suche im Internet.

Wasserstoffperoxid und Ammoniak als Bleichmittel 

Auf einer Drechslerseite werde ich zwar fündig, aber nur im Allgemeinen zum Bleichen von Holz. Speziell zu Eiche finde ich nicht viel. Oft werden Rohrreiniger und dergleichen Chemikalien angeprießen. Nein, das ist mir zu unsicher. Und auch schlecht reproduzierbar. Was, wenn die Hersteller ihre Mixtur mit der Zeit verändern. Ich brauche ein Rezept, das auch in 10 Jahren so funktioniert und mir exakt das Ergebnis liefern wird, das ich aus Erfahrung erwarte. 

Nun wird es ziemlich ätzend. In der Apotheke beorge ich mir eineige Zutaten. Das kostet mich rund 15 Euro. Aber mit der Menge könnte ich schon einige Quadratmeter Holz bleichen. Also kein Thema. Die Inhaltsstoffe der Bleiche findet Ihr in der Wissendatenbank klick mich.

ACHTUNG - SICHERHEITSHINWEISE BEACHTEN,
HANDSCHUHE UND SCHUTZBRILLE TRAGEN, ALTE KLEIDER ANZIEHEN!

Da es sich hier um ätzende Flüssigkeiten handelt, bedarf es unbedingt säurefeste Handschuhe anzuziehen und eine Schutzbrille aufzusetzen. Es bietet sich auch an alte Kleider anzuziehen, denn das Bleichmittel wird auch Kleider bleichen wenn es in Kontakt mit denselben kommt ;-)

Auftragen und schön feucht halten

Das erste Mittel trage ich flächig mit einem Pinsel auf das Holz auf. (Bild 2)
Das mache ich so lange, bis das Holz nicht mehr so extrem saugt und die Flüssigkeit auf dem Holz etwas stehen bleibt. 

Nun trage ich das zweite Mittel auf. Nach kurzer Zeit beginnen die Flüssigkeiten zu reagieren. Es bilden sich auf der Holzoberfläche kleine Bläschen. In den Bildern sieht man das besonders an den Kanten und den Fugen. Keine Angst! Da passiert nichts schlimmes! Jetzt gilt es geduldig zu sein und immer wechselnd die beiden Flüssigkeiten auf das Holz aufzutragen. Das Holz sollte etwa 15 bis 30 Minuten feucht bleiben. 

Eine weitere Behandlung wie Abwaschen ist nicht notwendig oder sinnvoll. Jetzt muss das Holz trocknen. 

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Verstärkung der Bleichwirkung

Ich habe im Vorfeld einige Tests gemacht und an Probehölzern festgestellt, dass unter Wärmeeinwirkung die Bleichwirkung stärker wird. Allerdings zu heiß sollte nicht erwärmt werden, sonst verbrennt evtl. die Holzoberfläche oder das Holz reisst, da es teils vollgesogen ist.  Ich weiß auch nicht, ob bei hoher Temperatur eine unerwartete Reaktion auftreten könnte. Also moderat mit Wärme umgehen ...


Mit 100 Grad Celsius trocknen 

Ich verwende einen Heissluftföhn mit Temperaturregelung und gehe auf 100 Grad Celsius. Nun wird das Holz langsam vollflächig getrocknet. Und die Bleichwirkung ist bereits nach kurzer Zeit zu erkennen. 

Wenn das Holz trocken ist, kann man es auch ohne Beeinträchtigungen anfassen. Die Chemikalien haben sich nun verflüchtigt und maximal im Inneren ist noch etwas davon vorhanden. Es wird sich allerdings innerhalb kurzer Zeit auch zu Wasserstoff und Sauerstoff vollständig umgewandelt haben. 

Auf den Bildern sieht man, dass das Holz einen Gelbstich erhält. Es ist aber auch deutlich heller. Wiederholt man nochmals die ganze Prozedur wird das Holz noch etwas heller. Der Gelbstich verschwindet allerdings nicht ganz.

Nach komplettem Trocknen des Holzes schaut es so aus wie in Bild 3. ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, der Rotstich ist schon mal weg und das Holz ist heller. Und ganz besonders die Maserung tritt stärker hervor. 

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Beizen

Nun trage ich Beize auf. Ich verwende hier Beize von Clou - Hellgrau. Diese wird nur mit 200 ml Warmwasser angemischt. Nach dem Abkühlen ist diese gebrauchsfertig. 


Interessant: Ich habe die Beize auch testweise an einer Stelle auf das aufgetragene Peroxid gestrichen. Man sah hinterher nichts davon. Ich hatte die Hoffnung, ich könnte mir so einen Arbeitsschritt sparen. Offenbar wurden die Pigmente irgendwie neutralisiert. 

Zwei bis drei Aufträge sind schon nötig

Beim Beizen trage ich sehr rasch nass in nass die Beize auf die gesamte Fläche auf. Bevor diese beginnt anzutrocknen benetze ich die Fläche nochmals. Nun muss man etwas warten - ein Heißluftföhn verkürzt die Wartezeit - bis das Holz wieder trocken ist. Normalerweise sollte das über Nacht erfolgen. Das dauert mir zu lange, also föhne ich wieder. Ist zwar nicht ganz so gut, da die Pigmente dann nicht so gut ins Holz einziehen können. Aber das ist mir jetzt auch nicht so wichtig. Denn ich werde die Beize gleich wieder zum Teil abnehmen ...

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Anschleifen

Sicher der wichtigste Arbeitsschritt: Das Schleifen.


Ich habe unlängst bei Obi einen Lux-Handschleifer gekauft. Was mich ansprach waren die passenden Klettschleifpapiere, die einfach am Schleifer angebracht werden können. Im Gebrauch stellte ich dann fest, dass der Schleifer aus zwei Arten von Moosgummi besteht. Die eine Seite - rot - ist fester als die schwarze Seite. Und mit exakt dieser kann man herrlich Rundungen schleifen. 

Enorm wichtig: Ohne Druck - nur sanft anschleifen

Ich verwende 240 er Schleifpapier und fahre über die Holzflächen ohne Druck. So ergeben sich typische Gebrauchsspuren an den Kanten der Hölzer. Auch die Bohlen sind durch das Abschleifen am Bandschleifer unterschiedlich dick. Und so ergeben sich alleine durch das Schleifen Abriebe an denen nun hellere Holzstellen zum Vorschein kommen. Andere Stellen sind durch die Beize besonders dunkel und je nach Maserung ergeben sich schöne "Zeichnungen" auf der Holzoberfläche. 

Das Holz hat nun durchaus noch hochgestellte Holzfasern. Kein Problem. Die kommen später dran! Auf keinen Fall feste schleifen. Denn die Beize würde entfernt werden. Also nur ganz sanft ohne irgendwelchen Druck. Soll es heller werden einfach öfter über die Stelle gehen. 

Man kann nun auch eine Ziehklinge verwenden um flächiger aufzuhellen. 

Im Bild 2 nach dem Beizen, Bild 3 nach dem Schleifen.

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Mit Farben spielen

Nun setze ich einige Highlights mit Abtönfarbe. Es handelt sich um Holz, deshalb ist Braun die Farbe der Wahl. Einfach stellenweise etwas auftupfen und mit der Fingerkuppe in Maserrichtung verreiben. Dabei sehr sparsam umgehen! 


Die Nägelköpfe begannen bereits bei der Behandlung mit dem Wasserstoffperoxid teilweise zu rosten. Das genügt mir nicht ganz. Ich tupfe rostbraun auf einzelne Köpfe. Andere wiederum lasse ich blank. 

Dann tupfe ich mit einem sehr feinen Pinsel noch etwas Beize an das Holz neben oder um die Nagelköpfe. In der Realität trocknet dort das Holz langsamer. Es wird dunkler und fault an diesen Stellen früher. In senkrechten Hölzern läuft immer der Rost am Holz herunter. Das ahme ich am Haus nach. Auch an den Füßen der Balken wird das Holz etwas abgedunkelt. Stellenweise wird noch etwas nachgeschliffen, an anderen Stellen noch etwas Beize oder Farbe aufgetragen. So entsteht nach und nach eine sehr unterschiedliche Holzoberfläche. 

In den Detailfotos kann man das ganz gut erkennen. 

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Das Wachsen

Wohlbemerkt, die Oberfläche ist noch ziemlich rau. Durch die Feuchtigkeitseinwirkung haben sich unzählige Holzfäserchen aufrecht gestellt und fühlen sich nun wie Schleifpapier an. 


Ich beachte das vorerst nicht, denn jedes Anschleifen würde die nun nahezu perfekte Farbschicht abtragen. Also muss nun ein Schutz auf die Farbe: Wachs. 

Holzwachs auftragen 

Ich verwende ein Holzwachs aus dem Baumarkt. Es enthält irgendwelche Natürlichen Lösungsmittel und ist dehalb geschmeidig fast wie eine Creme. Auf großen glatten Flächen verwende ich einen Lappen zum Auftragen. Hier habe ich aber tiefe Fugen zwischen den Bohlen und die Oberfläche ist rauh. Beim Auftragen mit Lappen würden sicher auch Fäden gezogen werden. 

Ich arbeite mit einer kleinen Bürste. So kann ich auch bequem in den Fugen Wachs hinein - und herausbürsten. Nach etwas Antrocknen des Wachses wird poliert. Und siehe da, es sind schon deutlich weniger Holzfasern spürbar. Ich poliere zunächst mit einer Rosshaarbürste, dann mit einem Baumwolltuch. 

Bild 3: Man sieht schon den feinen Seidenglanz. Aber perfekt finde ich die Spuren des Sägeblattes. Das gibt dem Holz große Natürlichkeit. 

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Abziehen

Wer meint, dass Polieren genügt, der irrt sich. Normalerweise neigt man immer dazu, zu viel Wachs aufzutragen. Das ist ein großer Fehler. Das Wachs auf der Oberfläche ist klebrig und Staub wird sich ablagern und mit der Zeit wird die Oberfläche unschön. Deshalb mache ich den Überfluss an Wachs gleich wieder weg. Und zwar mit einer Ziehklinge. 


Nur mit der Rückseite der Ziehklinge abziehen!

Hierbei ist wichtig, dass man nicht die Seite mit dem Grat der Zeihklinge benutzt. Ich verwende die glatte ungeschärte Seite der Klinge. Mit sanftem Druck fahre ich über das Holz. Und dennoch ziht sich Wachs von der Oberfläche. Das Wachs entferne ich nach jedem Zug. Sieht man im Bild ganz gut. 

Das kann man mehrmals machen. Hierbei werden zugleich allerletzte Holzfasern abgezogen. Und es ist erstaunlich, die bereits polierte Oberfläche schimmert nun sogar noch besser. Nach diesem Vorgang poliert man nochmals mit einer weichen Rosshaarbürste.

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Der Vergleich

Hier nochmals ein Vergleich zwischen natürlichem unbehandeltem Eichenholz und meinem Bohlenboden. Schon erstaunlich, wie sich die Oberfläche verändern lies. 


Am Folgetag alles nachpolieren

Nachdem das Wachs über Nacht sich richtig verfestigt hat werde ich mochmals sanft mit der weichen Bürste polieren. Dann ist die Krippe fertig. 

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Das Ergebnis

Zum Schluss noch drei Fotos in verschiedenen Beleuchtungen. 


Bild 1 Küchentisch mit LED-Licht warmweiß
Bild 2 Werkstattboden mit Neonlicht kaltweiß
Bild 3 Auf dem Herd mit Halogenbeleuchtung und Kamerablitz

Schade, es wirkt sehr braun. Das Original entspricht am ehesten dem Bild 2. 
es ist definitiv Grau mit sehr wenigen braunen Stellen. 

Im Kontrast des Auges wirken die hellen Stellen nahezu weiß. Das liegt daran, dass das Auge den hellsten Punkt immer als nahezu weiß ausgleicht. Da fällt jetzt von dem leichten Gelbstich im Holz nichts mehr auf. 

Und ich finde die jetzige Farbgebung viel schöner als das ursprünglich gewollte weiß-hellblau. Viel natürlicher und so wie Holz einfach aussehen sollte. 

Ich hoffe, ich konnte Euch zeigen wie man eine wunderschöne Oberfläche zaubern kann. Leider könnt Ihr das Holz nicht anfassen. Es ist einfach wunderbar geschmeidig und angenehm. 

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Foto mit Krippefiguren

Bei Erstellung des Projekts konnte ich noch kein Foto mit Figuren aufnehmen, da die Krippe ein Weihnachtsgeschenk für unsere Tochter und unseren Schwiegersohn sein sollte und sie die Figuren haben. Sie haben mir nun ein Foto mit Figuren geschickt, so kann ich dieses zur vervollständigung hier einstellen. 


Im Bild auch noch ein zusätzlicher Weihnachtsstern. Dieser ist an einem verrosteten und geölten Eisenstab angebracht. Dieser Stern wurde ausgesägt und weiß nicht ganz deckend lasiert. 

Nach und nach werden sich noch Figuren hinzugesellen. Das nächste Weihnachten kann also kommen! 


Rechtlicher Hinweis

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