Oberfäse Kopierring/Schablone

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  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    25 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Dieses Projekt soll nur eine Anregung für die Arbeit mit Kopierring und Schablone für die Oberfräse dienen. Eine solche Schablone kann für viele Projekte nützlich sein (Griffe, Scharniere, Zapfenverbindung, etc.) Konkret beschreibe ich die Erstellung einer universellen Schablone um Türbänder im Rahmen und in der Tür später damit zu fräsen. Diese Schablone brauche ich für das Bandsystem Tectus 210 3D von Simonswerk. Die Schablone muss nachfolgende Bedingungen erfüllen:
- Eine Grundplatte muss verschiedene Schablonen aufnehmen können
- Anschläge müssen verstellbar sein
Nach einigen Überlegungen bin ich zu dem folgenden Version gekommen.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Oberfräse
  • Schlagbohrmaschine
  • Multifunktionswerkzeug
  • Führungsschiene
  • Stechbeitel
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Materialliste
  • 1 x Multiplexplatte | Birke (30 cm x 40 cm x 1,2 cm)
  • 4 x Multiplexplatten | Birke (8 cm x 30 cm x 1,2 cm)
  • 4 x Multiplexplatten | Birke (10 cm x 40 cm x 1,2 cm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Grundplatte erstellen

Als erstes fertigen wir die Grundplatte (30 cm x 40 cm) zur Aufnahme der Schablone und den Seitenanschlägen. Dazu werden erst mal die Maße auf die Platte übertragen (Bild 2). Als erstes habe ich mit der Führungsschiene die Auflagen für die Schablonen mit der Oberfräse ausgefräst (Bild 3). Diese Fräsung ist 5 mm tief. Die Ecken habe ich jeweils mit dem Stechbeitel angepasst (Bild 4). Anschließend habe ich den Ausschnitt ausgefräst und danach die Langlauflöcher für die Anschläge, hier sind die Auflagen wieder 5 mm tief.

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Schablonen erstellen

Für die Schablonen benötige ich vier Multiplexplatten (8 cm x 30 cm). Diese habe ich erstmal rundherum mit einer Falz versehen (7 mm tief und 5 mm breit). Diese Platten passen nun genau in die Grundplatte.

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Schablone ausfräsen

Nun werden die Schablonen nach der Vorgabe der Bänder ausgefräst. Dazu muss bei den angegebenen Maßen der Versatz der Kopierhülse addiert werden. (siehe Wissensartikel Kopierhülse). Zuerst habe ich wieder mit der Führungsschiene die Seiten ausgefräst (Bild 2). Danach habe ich dann die Enden mit einem großen Fräser gefräst. Den Rest habe ich mit einem Dremel ausgeschliffen. Im dritten Bild sieht man eine fertige Schablone.

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Anschläge bauen

Als nächstes werden die Anschläge gebaut. Dazu habe ich an zwei Bretten auf einer Seite jeweils eine Falz ( 7 mm tief und 5 mm breit) gefräst (Bild 1). Bei den anderen beiden Brettern habe ich eine Nut (5 mm tief und breit - 7 mm vom Rand entfernt). In den Platten mit der Nut werden noch die Löcher für die Verbindung mit der Grundplatte gebohrt (Bild 4). Danach kann der Anschlag verleimt werden.

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T-Stück als Verbindung Anschlag und Grundplatte

Als nächstes werden noch vier T-Stücke zum verbinden benötigt. Dazu wird ein Streifen von 2 cm breite und 10 cm länge benötigt. Als erstes wird links und rechts ein Falz von 5 mm breite und 7 mm tiefe gefräst. Danach werden die T-Stücke auf 2 cm länge geschnitten. Zum Schluß wird noch eine Rampa Muffe 4 mm in die Mitte eingesetzt.

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Zusammenbauen

Jetzt kann die Schablone zusammengebaut werden. Dazu werden die Anschläge mit 4 mm Schrauben an die Grundplatte befestigt.

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Ausprobieren

Bei den folgenden Bildern habe ich die Schablonen mal ausprobiert. Das letzte Bild zeigt die Fräsung mit der Schablone an einem Probestück.


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